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Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg

Bundesliga

Bayer 04 Leverkusen 1

  • J Baumgartlinger 85'

VfL Wolfsburg 4

  • M Pongracic 43', 75'
  • M Arnold 64'
  • R Steffen 67'

Live-Kommentar

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Das soll es an dieser Stelle von uns gewesen sein. Herzlichen Dank fürs fleißige Mitlesen! Morgen eröffnet um 18:30 Uhr die Partie zwischen Leipzig und der wiedererstarkten Hertha aus Berlin die zweite Hälfte dieses Spieltags. Anschließend greifen ab 20:30 Uhr unter anderem auch Schalke, Köln und Düsseldorf ins Geschehen ein. Bis dahin, einen geruhsamen Restabend allerseits!

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Für die Mannschaft von Peter Bosz geht der Kampf um die Champions-League-Plätze am Freitag gegen den Sport-Club aus Freiburg weiter, während Wolfsburg sich am Samstag mit der kriselnden Eintracht aus Frankfurt misst.

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Wolfsburg bestätigt seine Auswärtsstärke und sichert vorerst seinen 6. Platz mit nun 42 Zählern vor den Verfolgern aus Freiburg (38 Punkte) ab. Bayer rutscht hingegen auf Rang 5 ab, liegt mit 53 Zählern aber gleichauf mit Gladbach als Viertem.

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Der Statistikbogen nach absolvierten 90 Minuten fällt entsprechend gnadenlos aus: 9:2 Schüsse auf den Kasten des Kontrahenten stehen für die Wölfe in den Bilanzen. Leverkusen machte aus seinen 70 Prozent Ballbesitz (!) rein gar nichts, viel zu viele Unkonzentriertheiten störten immer wieder ihren Spielfluss.

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Zunächst konnte sich Bayer bei Tormann Hradecky bedanken, der noch dreimal in höchster Not parieren konnte. Als aber auch seine Gegenwehr gebrochen war, spielten sich die Niedersachsen in einen Rausch. Nach dem Pausenrückstand stand es binnen vier Minuten 0:3, konsternierte Gastgeber konnten dem nichts entgegensetzen. Nachdem der VfL zwischenzeitlich sogar auf 0:4 erhöht hatte, sorgte Baumgartlinger immerhin noch für etwas Ergebniskosmetik. Viel gebracht hat das nicht, zu enttäuschend trat die Werkself heute insgesamt auf. Das Endergebnis sieht aus Bayer-Sicht schauderhaft aus, geht aber auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

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Wenig später pfeift Referee Schlager ab. Leverkusen unterliegt verdient dem VfL Wolfsburg mit 1:4.

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Roussillon will noch einen draufsetzen und setzt über rechts zum Sprint an. Seinen Querpass verpasst erst Ginczek um Zentimeter. Dahinter grätscht auch Weghorst zu spät in den Ball. Außennetz.

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Drei Minuten Nachspielzeit soll es geben.

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The trend is your friend: Der VfL sammelte vor heute immerhin acht Punkte aus seinen zurückliegenden fünf Bundesliga-Auswärtsauftritten in Leverkusen (zwei Siege, zwei Remis, ein Niederlage). Das ist nicht berauschend - aber eine Besserung ist klar erkennbar. Es sind nämlich doppelt so viele Zähler wie in den ersten 17 Gastspielen bei der Werkself, als man noch vier Unentschieden und satte 13 Niederlagen verbuchen musste. Nach heute steht ein Sieg mehr in den Statistiken.

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In der Zwischenzeit plätschert die Partie dem Ende entgegen. Ein langer Ball soll bei Alario ankommen, doch der steht im Moment des Zuspiels zu weit vorne. Abseits.

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Bayer 04 war vor diesem Spieltag in jedem seiner letzten 34 Bundesliga-Duelle gegen den VfL mindestens ein Torerfolg gelungen! Kein anderes Team hat jemals in der Liga-Geschichte solch eine lange Trefferserie gegen einen Kontrahenten zustande gebracht. Inzwischen haben wir Gewissheit: Nummer 35 ist eingetütet, Leverkusen baut seine Bestmarke also immerhin aus. Zumindest ein klitzekleines Trostpflaster für sie an diesem vermaledeiten Abend.

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Tooor! BAYER LEVERKUSEN - VfL Wolfsburg 1:4. Zumindest der Ehrentreffer ist Bayer vergönnt: Wirtz setzt sich stark über rechts durch. Im Anschluss patzt Alario gegen Casteels, doch Baumgartlinger lässt sich den Nachschuss aus zwei Metern nicht nehmen.

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Glasner dreht an der Uhr und wechselt Knoche für den auffälligen Brooks ein.

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Die Gäste aus Niedersachsen ziehen sich derweil mit der sicheren Führung im Rücken in die eigene Hälfte zurück. Können sie sich am heutigen Abend erlauben - angesichts der blutleeren Vorstellung der Hausherren.

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Er will das deutliche Zwischenergebnis nicht auf sich sitzen lassen: Havertz zieht aus der Drehung sehenswert ab. Nur Zentimeter verfehlt sein Schlenzer letztlich das Ziel. Knapp war's!

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Der VfL wechselt nun ebenfalls: Der unerfahrene Marmoush darf fortan für Steffen mitwirken.

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Tooor! Bayer Leverkusen - VFL WOLFSBURG 0:4. Dieses Muster kennen wir doch schon: Arnold flankt, Pongracic köpft ein. Wie beim 1:0 geht dieses Rezept auch in diesem Fall glänzend auf. Bayer steht neben sich und bricht in der Abwehr zusehends auseinander.

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Zu guter Letzt schickt Bosz auch noch den jamaikanischen Tempodribbler Bailey anstelle des glücklosen Diaby auf das Spielfeld.

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Die Emotionen kochen hoch: Casteels ereifert sich über eine Schiri-Entscheidung und kommt weit aus seinem Tor heraus, um dem Unparteiischen seine Meinung mitzuteilen. Gelb ist die Konsequenz.

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Tooor! Bayer Leverkusen - VFL WOLFSBURG 0:3. Die Wölfen beißen gleich doppelt zu: Joao Victor vernascht auf links Dragovic und flankt von nahe der Torlinie gen zweitem Pfosten. Dort steigt Steffen hoch und nickt aus wenigen Metern ein. Defensiv stimmt bei Bayer in dieser Szene rein gar nichts. Steffen darf über sein sechstes Saisontor jubeln.

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... wie Leverkusens Flügelflitzer Diaby.

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Der eingewechselte Ginczek zettelt ein Handgemenge an der Seitenlinie an. Er wird genauso verwarnt ...

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Bayer zieht umgehend nach: Demirbay muss Platz machen für den kantigen Mittelstürmer Alario.

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Auch die Wölfe tauschen jetzt erstmals: Ginczek kommt für Brekalo auf den Platz.

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Tooor! Bayer Leverkusen - VFL WOLFSBURG 0:2. Arnold darf sich der Ausführung des fälligen Freistoßes annehmen. Er tut dies nicht wirklich gut, ist jedoch mit dem Glück im Bunde: Havertz' Hacke fälscht diesen Versuch ab, Hradecky wird auf dem falschen Fuß erwischt, so trudelt die Kugel letztlich über die Linie.

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Beim Nachschuss trifft Arnold mit seinem Halbvolley Baumgartlinger am Arm. Gelb und Freistoß in vielversprechender Position.

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Wieder brennt es lichterloh vor dem Bayer-Kasten: Brekalo passt mit viel Übersicht quer in den Strafraum. Steffen grätscht herein, trifft aus kürzester Distanz allerdings nur Hradecky. Leverkusen kann sich abermals bei seinem Torhüter bedanken!

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Eine Stunde Spielzeit ist rum, Bayer ist zwar weiterhin feldüberlegen (69 Prozent Spielanteile), doch nach Torschüssen liegen weiterhin die Wölfe vorne (7:3).

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Die personellen Wechsel des Werksclubs bringen übrigens auch eine Änderung der Formation mit sich: Fortan verteidigen sie mit einer Dreier- bzw. Fünferkette.

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Dann unterläuft Pongracic ein Schnitzer an der eigenen Eckfahne. Diaby passt anschließend rasch ins Zentrum. Havertz lauert, doch Casteels ist vor ihm zur Stelle und nimmt die Kugel auf.

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Als nächstes probiert sich Arnold mit einem Distanzschuss. Der VfL-Kapitän hat etwas Freiraum und zieht aus 25 Metern ab, trifft die Kugel aber unsauber. Weit daneben.

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Auch nach dem Seitenwechsel entwickelt sich zunächst ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Die Wölfe verdienen wirklich viel Lob für ihren kompakten Auftritt bis hierhin. Bayer tut sich weiter sehr schwer, überhaupt das Spielgerät konstruktiv ins Mitteldrittel zu transportieren gegen bissige Gäste aus dem Norden.

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Bayer 04 behielt in den vergangenen sieben Heimspielen stets die Oberhand. Mehr Siege in der eigenen Arena in Folge innerhalb einer Pflichtspielsaison gelangen seit dem Bundesliga-Aufstieg 1979 nur 1996/97 unter Trainer Christoph Daum, als man sich sogar elfmal hintereinander vor heimischem Publikum durchsetzte. Am Saisonende fehlten damals dennoch zwei Zähler auf Meister Bayern München.

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Doch die Leverkusener zeigen sich keinesfalls geschockt. Ganz im Gegenteil: Ein ansehnlicher Schnittstellenpass erreicht Diaby. Doch bei Mbabu ist für ihn Endstation, klasse Zweikampfverhalten des robusten Schweizers. An der Seite schnellt zudem die Fahne hoch: Abseits.

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Direkt setzt der VfL wieder ein Ausrufungszeichen: Joao Victor passt von der linken Außenbahn scharf nach innen. Brekalo kommt ihm entgegen und schließt mit einem Kontakt ab. Aus zehn Metern behält jedoch wiederum Hradecky die Oberhand. Bayers Keeper rettet in höchster Not.

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Weiter geht's, die zweite Hälfte läuft.

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... und Baumgartlinger kommt anstelle von Weiser in die Begegnung.

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... Nachwuchstalent Wirtz ersetzt Bellarabi ...

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Peter Bosz kann mit dem Auftritt seiner Mannschaft bis hierhin ganz und gar nicht zufrieden sein. Entsprechend nimmt er gleich drei Wechsel vor dem Seitenwechsel vor: Dragovic ersetzt Bender, ...

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Wenig später ist Halbzeit. Beim Stand von 0:1 geht es in die Umkleiden.

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Nachdem Bayer zuletzt wieder häufiger in der Offensive auftauchte, trifft der VfL quasi gegen den Spielverlauf. Jetzt ist Leverkusen gefordert, das zuvor elf seiner letzten zwölf Spiele erfolgreich gestalten konnte. Bekommt ihre tolle Bilanz heute etwa Flecken?

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Tooor! Bayer Leverkusen - VFL WOLFSBURG 0:1. Bellarabi verschuldet gegen Mbabu leichtfertig einen Freistoß. Arnold zirkelt den ruhenden Ball präzise aus dem rechten Halbfeld gen Strafraum, wo sich Pongracic durchsetzt und aus sechs Metern unter Bedrängnis einköpfen kann. Sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt!

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Bayers Juwel Havertz präsentierte sich zuletzt in bestechender Verfassung. Das Wunderkind des deutschen Fußballs steuerte bei seinen letzten sechs Liga-Auftritten stolze sechs Tore und drei Vorlagen bei. Heute konnte er sich noch nicht so recht in Szene setzen!

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Havertz mit dem Kopf! Bayer meldet sich in dieser Phase zurück: Bellarabi hebt die Kugel von halblinks gefühlvoll in die Mitte. Dort schraubt sich Havertz hoch, setzt seinen Kopfstoß aus sieben Metern jedoch etwas zu hoch an. So rauscht der Ball über den Querbalken. Viel fehlte da aber nicht! 

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Am anderen Ende des Rasens segelt die nächste Amiri-Ecke in die Gefahrenzone. Der Ex-Hoffenheimer probiert es schlitzohrig und visiert direkt das lange Eck an. Die Fingerspitzen von Casteels machen seinen Plan jedoch zunichte.

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Nächste Torannäherung der Niedersachsen: Joao Victor kann ein hohes Diagonalzuspiel in seinen Lauf nicht sauber verarbeiten. So wird der Angreifer zu weit nach außen gedrängt, um selber den Abschluss zu suchen. Sein Abspiel in den Rückraum findet keinen Abnehmer, Bayer kann sich befreien.

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Jetzt praktizieren die Wolfsburger sogar ein Angriffspressing bis an den gegnerischen Sechzehner. Bayer kann sich zwar spielerisch aus dieser Umklammerung befreien, dennoch wird weiter offensichtlich: Der VfL tritt zusehends mutiger auf. Das war vor Anpfiff nicht unbedingt zu erwarten! 

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Um eine schnelle Freistoßausführung zu verhindern, wirft Joao Victor kurz darauf die Kugel nach dem Pfiff des Referees ein paar Meter vom Tatort weg. Er unterbindet damit einen Gegenstoß, wird aber logischerweise ebenfalls verwarnt. Die zweite Gelbe in dieser insgesamt sehr fair geführten Begegnung.

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In einer Umschaltaktion greift Demirbay zum taktischen Foul und reißt Arnold rüde nahe des Mittelkreises um. Das muss zwingend Gelb geben, keine Widerrede.

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Mit steigender Spielzeit wächst das Selbstvertrauen des Auswärtsteams. Nach Schussversuchen liegen sie daher auch folgerichtig mit 3:1 vorne. Wirklich den gegnerischen Torhüter zum Eingreifen zwangen davon 2:0 Versuche. 

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Über Havertz verlagert Bayer das Geschehen von links auf die gegenüberliegende Seite. Doch zahlreiche Ungenauigkeiten schleichen sich mittlerweile ein, Zuspiele und Annahmen gelingen kaum noch optimal. Am Ende ist es Bellarabi, der vom giftigen Schlager den Ball abgeluchst bekommt.

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Die Wölfe spiegeln im Übrigen die taktische Formation der Gastgeber. Auch sie formieren sich in einem 4-2-3-1 bei eigenem Ballbesitz. Auf Seiten des VfL stehen Arnold und Schlager in der Verantwortung als Wellenbrecher vor der eigenen Abwehr zu fungieren.

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Dennoch verliert Havertz auf rechts das Spielgerät im Dribbling. Joao Victor und Weghorst versuchen daraus Kapital zuschlagen, indem sie die letzte Kette von Bayer mit einem verzögerten Doppelpass aushebeln wollen. Doch dem finalen Zuspiel mangelt es an Präzision, Ballbesitz Leverkusen.

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Leverkusen bemerkt das Oberwasser der Gäste und ist in dieser Phase vermehrt um Spielkontrolle bemüht. Zielstrebig ins letzte Drittel zu spielen genießt momentan keine Priorität mehr, vielmehr gilt es nun über längere Ballpassagen das Geschehen zu beruhigen. 

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Ein weiterer Beweis gefällig? Bitteschön: Der Versuch von Joao Victor war bereits der zweite Schuss auf das Tor des Kontrahenten. Im kompletten Hinspiel hatte der VfL lediglich einen einzigen Abschluss zustande gebracht!

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Die ersten Minuten gehörten klar Bayer 04. Seither haben die Wolfsburger sich jedoch merklich freigeschwommen, auch sie konnten zuletzt einige Angriffsakzente setzen. Insgesamt stehen trotzdem aktuell stolze 72 Prozent Ballbesitz für die Bosz-Elf in den Statistiken.

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Im Anschluss kann sich Brekalo durchsetzen und in den Sechzehner einbrechen. Sein Zuspiel wird von Bender unabsichtlich abgefälscht, beinahe kann Joao Victor davon profitieren: Sechs Meter vor dem Tor kann er Hradecky allerdings nicht überwinden. Der finnische Nationalkeeper macht sich breit - und verhindert so das 0:1! 

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Auf der Gegenseite zirkelt Demirbay den nächsten Eckstoß der Leverkusener mit Effet zum Tor hin in die Mitte. Aber auch Casteels beherrscht seinen Strafraum und packt sicher zu. 

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Arnold öffnet das Spiel gedankenschnell und bringt Joao Victor ins Laufen. Der Brasilianer will in der Mitte Weghorst bedienen, doch Tapsoba passt vor dem Niederländer auf. Die fällige Ecke gerät viel zu lang, ein Fernschuss im Rahmen der zweite Welle aus 20 Metern stellt Hradecky vor keinerlei ernsthafte Probleme. Zu zentral abgeschlossen!

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Nach einem Querpass von links klärt Roussillon im Strafraum - auf Kosten einer Ecke. Demirbay schnibbelt diese von rechts nach innen, doch wiederum Brooks ist blendend postiert und kann klären.

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Im Gegensatz zum vergangenen Top-Duell gegen Gladbach, als man in einem 3-4-3 agierte, sieht Bayers Formation heute bislang eher nach einem 4-2-3-1 aus. Demirbay und Aranguiz sollen als Doppel-Sechs Ordnung und Stabilität ins Leverkusener Spiel bringen.

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Und da ist das erste Lebenszeichen der Wölfe: Brekalo legt mit dem Kopf nach links raus, wo Roussillon ein paar Meter machen kann. Seine Hereingabe kann aber keinerlei Gefahr heraufbeschwören, Hradecky pflückt sie sich souverän aus der Luft.

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Die Hausherren beginnen also mit reichlich Tempo. Die Gäste von der Aller müssen hingegen erst einmal dafür Sorge tragen, in der Anfangsphase von der Offensivpower der Werkself nicht erdrückt zu werden.

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Plötzlich will sich VfL-Schlussmann Casteels einschalten - ohne ersichtlichen Grund! Diaby wird auf der linken Außenbahn mit einem hohen Ball gefunden, der belgische Torhüter erreicht diesen nicht. Doch Kollege Pongracic springt für ihn in die Bresche und blockt den Heberversuch von Diaby aus 19 Metern.

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Dann geht es zum ersten Mal über rechts bei Bayer: Weiser versucht sich, wird von Brooks allerdings erfolgreich abgedrängt. Am massigen Körper des US-Amerikaners gab es da kein Vorbeikommen.

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Nur kurz darauf bricht Diaby über links durch. Sein Zuspiel in die Mitte landet aber in den Füßen von Brooks, der das Kunstleder aus der Gefahrenzone befördert.

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Umgehend macht sich Amiri über die linke Außenbahn auf. Tatsächlich kann er einige Bewacher abschütteln, ehe er quer auf den einlaufenden Aranguiz ablegt. Der Chilene patzt jedoch bei der Ballannahme am Strafraumrand, Wolfsburg kann sich erstmals befreien.

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Und da ertönt der Anpfiff, das Spiel läuft!

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Anschließend führt Schiedsrichter Daniel Schlager eingerahmt von seinen beiden Assistenten die Platzwahl durch. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!

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Wie in der gesamten Liga versammeln sich die Protagonisten vor dem Anstoß am Mittelkreis, um mit einer Schweigeminute den weltweiten Covid-19-Opfern zu gedenken.

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Nun aber zurück ins Hier und Jetzt. Auch an diesen Anblick müssen wir uns weiter erst noch gewöhnen: Nacheinander betreten die Mannschaften den Rasen, die Ersatzspieler nehmen mit Schutzmaske und dem nötigen Sicherheitsabstand auf den ansonsten verwaisten Tribünen Platz, Begrüßungen oder Aufmunterungen werden mit Unterarmen, Ellenbogen oder gar mit den Füßen ausgetauscht.

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Eine solche Erfahrung musste der Deutsche Meister von 2009 gerade erst durchmachen. Durch das 0:2 gegen den Ballverein aus Dortmund endete am vergangenen Samstag der VfL-Lauf von zuvor sieben Bundesliga-Duellen ohne Niederlage (vier Siege, drei Remis). Immerhin fühlen sich die Wölfe auf fremdem Terrain wohl: In den zurückliegenden vier Gastauftritten mussten sie sich nie geschlagen geben, fuhren stattdessen vielmehr sogar stattliche drei Siege und ein Unentschieden ein.

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Insbesondere die funktionierende Offensive bereitet dem Anhang von Bayer 04 derzeit viel Freude. 29 Treffer in den ersten zehn Rückrunden-Matches - neuer Vereinsrekord! Die stattliche Ausbeute von 25 Zählern seit dem 18. Spieltag bedeutet ebenfalls einen Bestwert in der Klubhistorie. Dazu kommt eine Siegesserie von mittlerweile sieben Pflichtspieltriumphen in Folge im eigenen Stadion - auf dem Papier spricht vor Anpfiff wahrlich nicht viel dafür, dass die Westfalen heute wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geholt werden.

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Unterm Bayer-Kreuz herrscht derzeit hingegen große Euphorie: Seit Ende der Zwangspause demontierte der Werksclub zunächst auswärts bemitleidenswerte Bremer mit 4:1, ehe er am letzten Wochenende auch den spielstarken Rheinrivalen aus Mönchengladbach mit 3:1 in die Schranken wies. Der Lohn der Leverkusener Mühen? 53 Punkte und vorerst der vierte Platz, jedoch eng beschattet von den Leipzigern vor (Dritter mit 54 Zählern) und den Fohlen (Fünfter mit 52) hinter ihnen.

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Da hatte es der VfL mit Borussia Dortmund zu tun. Am Ende einer einseitigen Begegnung stand es 2:0 für das Auswärtsteam vom BVB. Auf den 2:1-Erfolg in Augsburg folgte nach dem Neustart des Bundesliga-Betriebs für die Niedersachsen also eine Niederlage. Dennoch belegen sie (mit aktuell 39 Zählern) weiterhin Tabellenplatz 6, der nach Saisonende zur Teilnahme am internationalen Geschäft berechtigen würde. Mit Freiburg, Schalke (beide 37 Punkte) und auch Hoffenheim (36) sitzt ihnen allerdings ein Verfolgertrio im Nacken.

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Die Wölfe sind im Vergleich dazu deutlich stärker vom Verletzungspech gebeutelt. In Ignacio Camacho und Josuha Guilavogui (beide im Aufbautraining) sowie Yannick Gerhardt (Gesichtsfrakturen), Admir Mehmedi (Achillessehnen-Beschwerden), Paulo Otavio (Sprunggelenkblessur) und William (Kreuzbandriss) fehlen ihnen gleich sechs gestandene Erstliga-Profis. Zudem ist Flügelspieler Felix Klaus nach seiner Tätlichkeit aus der Vorwoche rotgesperrt.

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Sein Pendant auf Leverkusener Seite hat sowohl taktisch als auch personell die Qual der Wahl. Peter Bosz muss heute lediglich Kapitän Lars Bender (Fußverletzung) sowie Kevin Volland ersetzen. Der deutsche Nationalstürmer weist nach seinem überwundenen Syndesmoseriss weiterhin noch Fitnessmängel auf.

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Gäste-Trainer Oliver Glasner hat sich seinerseits zum Start für diese Akteure entschieden: Casteels - Mbabu, Pongracic, Brooks, Roussillon - X. Schlager, Arnold - R. Steffen, Brekalo - Joao Victor - Weghorst

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Noch immer durchleben wir wegen der weltweiten Corona-Pandemie seltsame Zeiten. Dennoch wandert unser erster Blick wie gewohnt über die Aufstellungsbögen. Die Hausherren beginnen mit folgender Elf: Hradecky - Weiser, S. Bender, Tapsoba, Wendell - Aranguiz, Demirbay - Bellarabi, Amiri, Diaby - Havertz

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg.