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1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC

Bundesliga

Live-Kommentar

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Wir verabschieden uns damit von dieser Partie und danken für Ihr Interesse! Im Abendspiel empfängt der kriselnde Rekordmeister aus München ab 18.30 Uhr die Gladbacher Borussia. Ab 18.00 starten wir in unserem Liveticker mit den Vorberichten für Sie. Bis dahin: Ihnen eine gute Zeit!

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Nach dem Abpfiff sprechen die Statistiken eine klare Sprache: Mainz gab mehr Schüsse als die Hertha ab (23:11), von denen auch mehr den Weg auf das gegnerische Gehäuse fanden (3:1). Mit 52 Prozent gewonnenen Zweikämpfen und 54 Prozent Spielanteilen hatten sie mehr von der Partie. Am Ende nützen ihnen diese Zahlenspielereien wenig: Sie haben heute gegen reichlich uninspirierte Berliner einen Dreier verschenkt und müssen sich somit mit insgesamt neun Punkten aus sieben Begegnungen zufrieden geben.

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Ibisevic (27.) und Selke (65.) vergaben per Kopf aus kürzester Distanz die besten Möglichkeiten für die Gäste, die sich mit 14 Punkten weiter in der Spitzengruppe der Liga halten können. Ansonsten ließ die Alte Dame aus der Hauptstadt heute nahezu alles vermissen, was sie zuletzt so stark gemacht hatte: Kaum Ideen im eigenen Ballbesitz, schlampiges Konterspiel und mangelnde Konzantration im Abschluss.

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Ein spielerischer Leckerbissen wurde nicht geboten, dafür haben wir ein aufopferungsvoll kämpfendes Team aus Mainz gesehen. Die junge Elf präsentierte sich einsatzfreudig - nur der Abschluss bleibt das drängendste Problem der Nullfünfer. Mit nun vier Spielen in Serie ohne eigenen Treffer stellen sie einen neuen Negativ-Rekord in ihrer Klubhistorie auf.

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... Die verstreichen jedoch ereignislos. Abpfiff in Mainz! Der FSV und Hertha trennen sich torlos.

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Zwei Minuten Nachspielzeit gibt es!

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Herthas Arne Maier unterbindet einen Gegenstoß nach einem Ballverlust - das wird mit Gelb geahndet.

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Letzte Auswechslung beim FSV: Jean-Philippe Gbamin muss entkräftet runter, Alexandru Maxim kann in den Schlussminuten eventuell noch die zündende Idee liefern.

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Nächstes Beispiel für die fehlende Kreativität der Rheinhessen: Kunde kommt vor dem Berliner Strafraum an die Kugel. Statt nocheinmal die Seite zu wechseln und so die gegnerische Hintermannschaft in Bewegung zu bringen, wählt er den Abschluss. Aus 19 Metern geht sein flacher Rechtsschuss allerdings gehörig in die Hose - zwei Meter daneben! Da schwingt schon etwas Verzweifelung mit ...

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Neun Schüsse hat der FSV im zweiten Durchgang bisher abgegeben, lediglich bei einem einzigen musste Hertha-Schlussmann Jarstein eingreifen. Das zeigt schon: Mainz müht sich nach Kräften, es hapert aber weiterhin an Durchschlagskraft im Sturm.

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Mainz wechselt nochmals aus: Jean-Philippe Mateta geht nach einem couragierten Auftritt vom Feld, Issah Abass kommt in die Partie.

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Jetzt schließt Ujah aus der Drehung ab: Zuvor zögert Mateta etwas zu lange mit dem Abspiel, mit einem Gegenspieler im Nacken setzt der Ex-Bremer zum Flachschuss an. Sichere Beute für Jarstein aus 14 Metern!

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Ujah dribbelt an, legt dann kurz vor dem Strafraum auf Baku ab. Dem rutscht sein Schlenzer aus 17 Metern jedoch ab, am Ende geht der drei Meter neben dem Gehäuse ins Aus.

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Ein probates Mittel für die Nullfünfer könnten hohe Bälle sein: Vor Anpfiff hatten sie 177 gewonnene Kopfball-Duelle zustande gebracht und sind damit das stärkste Bundesliga-Team im Luftkampf!

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Vor der Schlussviertelstunde intensivieren die Hausherren wieder ihre Angriffsbemühungen, tauchen vermehrt auch wieder mit dem Ball im letzten Drittel auf. Die Führung liegt in der Luft!

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Das sieht doch nach Fußball aus: Gbamin spielt einen schönen Doppelpass mit Mittelstürmer Mateta. Der Franzose läuft durch und zieht dann aus 15 Metern ab. Sein Linksschuss hat ordentlich Tempo, aber es fehlt an der Präzision. So rauscht die Kugel knapp über den Berliner Querbalken.

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Frische Kräfte für Berlin: Außenbahnspieler Javairo Dilrosun muss Platz machen für den wiedergenesenen Mathew Leckie.

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Guter Versuch der Nullfünfer: Mwene bringt auf rechts aus der Drehung eine Hereingabe in die Mitte. Mateta ist gut positioniert, köpft aus dem Stand gen Hertha-Kasten. Sein Versuch aus sechs Metern streicht nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Knapp war's!

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Der Mainzer Kunde treibt das Leder über den Rasen. Bis ihn Per Ciljan Skjelbred im Mittelfeld auflaufen lässt. Gelb ist angebracht für dieses taktische Foul!

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FSV-Trainer Schwarz wählt nun die physische Option: Im Angriff wird Jonathan Burkardt für den baumlangen Anthony Ujah ausgetauscht.

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Fast das 1:0 für Berlin! Plattenhardt bedient Selke punktgenau mit einem Eckball von links. Bell steht schlecht, sodass der Hertha-Joker aus fünf Metern ohne Gegnerdruck hochsteigen kann. Aber er setzt seinen Kopfball knapp rechts neben das Mainzer Tor. Da merkte man ihm die fehlende Spielpraxis an!

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Dann brennt es vor dem Hertha-Gehäuse: Auf links schaltet sich Mainz' Außenverteidiger Martin ein. Die Hereingabe des Spaniers kommt butterweich, Gbamin dann unbedrängt an den Ball. Am Elfmeterpunkt trifft der das Spielgerät allerdings nicht sauber - und vergibt so diese vielversprechende Möglichkeit!

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Zweiter Spielertausch beim Auswärtsteam: Der heute glücklose Vedad Ibisevic wird im Angriffszentrum von Davie Selke ersetzt. Beides sind Spieler mit einer ähnlichen Statur der Marke "typischer Strafraumstürmer".

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Spielerisch läuft nicht viel zusammen, also versucht Mainz es aus der Distanz: Erst zieht Gbamin aus 25 Metern ab, kurz darauf versucht sich Baku mit einem Fernschuss 22 Meter vor dem gegnerischen Tor. In beiden Fällen geht die Geschichte identisch aus, sie segeln deutlich über das Berliner Gehäuse.

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Burkardt lässt sich zu weit abdrängen: Glänzend freigespielt bricht der 18-Jährige in den Strafraum der Berliner ein. Dann wird der Winkel für einen Abschluss jedoch zu spitz, sein Flankenversuch aus der Drehung findet keinen Abnehmer.

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Weiterhin sind wir in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz Zeuge einer intensiven Partie, die von vielen Zweikämpfen geprägt ist. Mit klaren Torchancen und einem Offensivspektakel werden die Zuschauer hier nicht verwöhnt, es bleibt eine weitestgehend unrhythmische Begegnung.

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Auf der anderen Seite des Spielfelds landet ein ruhender Ball von halblinks bei Ibisevic. Der Sturmführer der Hertha steht allerdings nicht perfekt zum Ball, mit dem Hinterkopf lenkt er die Kugel aus sechs Metern letztlich deutlich über die Querlatte.

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Mainz macht Dampf: Ein Freistoß aus dem Halbfeld wird auf den Schädel des aufgerückten Bell gezirkelt. Rekik ist bei ihm - und drückt auch ein bisschen von hinten. Unter Bedrängnis kann "Bello" seinen Kopfstoß aus sechs Metern nicht platziert setzen - Chance vertan!

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Der FSV kontert im eigenen Stadion: Nach einem Eckball der Hertha (!) klaut Baku die Kugel - und schaltet schnell um. Nachdem er den Ball durch das Mittelfeld geschleppt hat, legt er auf Burkardt ab. Der junge Mainzer zieht nach innen - sein Rechtsschuss aus 20 Metern fliegt aber deutlich am Berliner Tor vorbei. Da war mehr drin!

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Mainz beginnt wiederum sehr energisch, hetzt die Berliner Abwehrspieler im Spielaufbau. Die nunmehr seit mehr als fünf Stunden torlosen Nullfünfer haben sich also etwas vorgenommen!

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Der Ball ist freigegeben, die zweite Halbzeit läuft. Weiter geht's!

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Bei der strittigen Elfer-Szene (44.) fiel Mainz' Burkardt unglücklich in Herthas Niklas Stark hinein. Der Verteidiger schleppte sich unter Schmerzen noch in die Pause, für ihn geht es aber nicht weiter: Fabian Lustenberger darf an seiner Stelle mitwirken und übernimmt abermals aushilfsweise seinen Posten in der Innenverteidigung.

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Der fahrige Auftakt der Berliner bestätigt einen Trend: Von den letzten elf Mannschaften, die den Rekordmeister FC Bayern besiegen konnten, schaffte es nur Leipzig in der darauffolgenden Liga-Begegnung wieder die richtige Einstellung zu finden und im nächsten Spiel ebenfalls einen Dreier einzufahren. Wir sind gespannt, wie sich das Team von Trainer Pal Dardai im zweiten Durchgang präsentieren wird!

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Im Anschluss an einen wackligen Beginn konnte der Favorit aus Berlin dem Spiel zwischen der 20. und der 40. Minute seinen Stempel zusehends aufdrücken. 61 Prozent Spielanteile und vor allem 55 Prozent erfolgreich gestaltete Zweikämpfe machen aber deutlich, dass Mainz bislang mit seinem kämpferischen Einsatz überzeugen konnte. Auch nach Torabschlüssen liegen die Rheinhessen 10:5 vorne, wobei echte Hochkaräter Mangelware sind: Nur zwei beziehungsweise ein Torschuss fanden tatsächlich auch den Weg auf den Kasten des Kontrahenten.

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In einem durchschnittlichen Bundesliga-Duell auf mäßigem Niveau haben beide Teams in den ersten 45 Minuten je eine Großchance kreiert, die weder Herthas Ibisevic (27. Minute) noch Gbamin für die Gastgeber (39.) verwerten konnten. Kurz vor der Halbzeit hätte der FSV zudem einen Strafstoß zugesprochen bekommen können - die Situation war aber nicht eindeutig genug. So steht es 0:0.

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Dann ist Pause in Mainz! Nach einer ereignislosen Minute Nachspielzeit geht es torlos in die Kabinen.

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Grenzwertiges Einsteigen: Burkhardt geht ins Tempodribbling, Skjelbred muss ihn zunächst passieren lassen. Dann geht der Norweger mit viel Einsatz in den Zweikampf - und kann den Ball erobern. Wenn der Unparteiische in dieser Szene auf Strafstoß entscheidet, dürfen sich die Gäste nicht beschweren. Ein Kontakt unten am Knöchel war auf jeden Fall da!

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Mainz kommt wieder: Bundesliga-Debütant Boetius taucht plötzlich frei in halblinker Position auf. Der 24-Jährige ehemalige Rotterdamer setzt zum Schlenzer an, verfehlt sein Ziel aus 19 Metern jedoch klar. Keine Gefahr für die Berliner!

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Endlich mal wieder eine herausgespielte Chance für Mainz - und die ist gleich vielversprechend: Über rechts kombinieren sich die Gastgeber ansehnlich durch. Von der Grundlinie kommt der Ball schließlich in die Mitte, wo Gbamin von hinten heranspritzt. Aus kurzer Distanz scheitert der aber unter Bedrängnis am Hertha-Tormann - klasse Rettungstat von Jarstein mit einem Fußreflex!

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Duda nimmt Kalou auf links mit. Der Routinier in Diensten der Hertha rochiert viel, taucht auf beiden Flügeln auf. In diesem Fall kurvt er nach innen, schlängelt sich an zwei Gegenspielern vorbei. Seinen Steckpass in die Spitze auf Ibisevic hat Bell aber antizipiert, beim Herausrücken erobert der Abwehrchef des FSV das Leder.

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Auf der Gegenseite nimmt sich Maier ein Herz, probiert es aus der zweiten Reihe: Der Fernschuss des 19-Jährigen aus 18 Metern mit links kann Zentner jedoch nicht ernsthaft in die Bredouille bringen.

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Gbamin setzt zum Lauf in die Tiefe an, aus dem Zentrum spurtet der Franzose los. Doch gegen Lazaro hat er das Nachsehen - auch der bringt jede Menge Geschwindigkeit mit.

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Der Spielfluss stockt, dann kann vielleicht ein ruhender Ball helfen: Die nächste Ecke der Mainzer von rechts landet allerdings sicher in den Armen von Hertha-Schlussman Jarstein. Bei höhen Bällen präsentiert sich der Norweger bislang sehr sicher.

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Die Statistiken weisen die Gastgeber nach wie vor als das spielbestimmende Team aus, auch wenn Berlin zuletzt stärker aufkam. Nach einer halben Stunde kommt der FSV auf 51 Prozent Ballbesitz und überzeugt mit 66 Prozent erfolgreichen Zweikämpfen. Nach Torabschlüssen steht es 6:4 zugunsten des selbsternannten Karnevalsvereins, die beste Chance erspielte sich aber soeben das Auswärtsteam aus der Hauptstadt.

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Mainz im Glück: Duda setzt Lazaro klug ein, der auf den zweiten Pfosten flankt. Dort rutscht Bell weg, sodass Ibisevic vollkommen frei steht. Aus fünf Metern trifft der Bosnier mit seinem Kopfball allerdings nur den rechten Pfosten. Das war eine Riesen-Gelegenheit - die Hertha hat ihre Anfangslethargie abgelegt!

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Mit fünf Treffern führt der Senkrechtstarter Duda aktuell die Bundesliga-Torschützenliste an, der Überraschungsmann der Hertha war damit öfter erfolgreich als der gesamte FSV (vier Tore).

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Jetzt kann sich Berlin mal vorne festsetzen. Doch zwei Eckstöße in Serie bringen zunächst nichts ein. Über Umwege landet die Kugel anschließend bei Duda, der aus der Drehung 15 Meter vor dem Tor abzieht. Bell ist aber nahe am Mann, sein Bein stoppt letztlich den Versuch des Slowaken.

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Dann ist Kalou doch einmal frei durch auf links. Seine Hereingabe bugsiert Zentner mit beiden Fäusten aus der Gefahrenzone. Ein dankbarer Ball für den 23-Jährigen!

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Mit drei Angreifern laufen die Rheinhessen ihre ballführenden Gegner weit in deren Hälfte an, stören früh den Spielaufbau der Berliner. Der Bayern-Bezwinger ist noch nicht auf Betriebstemperatur.

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Die Mainzer agieren sehr aufmerksam, sind auch in Umschaltaktionen gegen sich hellwach. Gegen gut gestaffelte Nullfünfer kann die Hertha in dieser Phase kaum einmal für Entlastung sorgen.

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Eckball Nummer drei wird von Kunde mit Schnitt zum Tor hin serviert. Am Elfmeterpunkt steigt FSV-Kapitän Bell hoch - und platziert seinen Kopfstoß einen Meter rechts neben das Tor der Berliner. In Rücklage war da nicht mehr drin für den Verteidiger!

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Die Ecke ist schwach getreten und lange in der Luft. Jarstein pflückt sich die Kugel sicher. So bleibt es dabei: Mainz hat in dieser Saison noch keinen Treffer im Anschluss an einen Eckball erzielt.

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Mwene macht sich auf rechts auf die Reise, flankt aus vollem Lauf nach innen. Dort steht Rekik richtig - und klärt auf Kosten des zweiten Eckballs für den FSV.

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Bis hierhin überzeugen die Nullfünfer mit einer kompakten Defensive und schnellem Kombinationsspiel nach vorne. Die Hertha ist noch nicht richtig drin in dieser Begegnung, wie auch ihre Zweikampfquote von 39 Prozent gewonnener Duelle um den Ball belegt.

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Mateta mit der ersten leichten Prüfung für den Hertha-Keeper: Der Mainzer Sommerzugang aus Le Havre probiert sein Glück, zieht aus halbrechter Position mit dem rechten Fuß ab. Doch Jarstein kann sicher zugreifen.

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Erstmals brennt es vor Rückkehrer Rune Jarstein im Berliner Kasten: Burkardt ist im Sturmzentrum einen Schritt schneller als sein Bewacher, kann aus fünf Metern allerdings mit seiner Grätsche nicht mehr kontrolliert abschließen. Knapp war's!

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Der segelt von rechts in den Hertha-Strafraum, die sich erst im dritten Anlauf befreien kann. Mateta köpft Rekik an - aber für einen Strafstoß ist das viel zu wenig. Da hilft alles Reklamieren nichts!

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Rekik passt auf: Nach einem Lupfer in seinen Lauf kann sich der junge Mateta nicht durchsetzen. Aber einen ersten Eckball gibt's ...

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Berlin klopft vorne zaghaft an: Kalou setzt sich auf dem rechten Flügel durch, seine scharfe Hereingabe in die Mitte landet in den Armen von Zentner. Der feiert heute sein Saisondebüt!

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Baku erobert erstmals die Kugel im Mitteldrittel im Spielaufbau des Gegners. Da agierte Lazaro zu fahrlässig. Der Österreicher, seines Zeichens gelernter Zehner, denkt in seiner neuen Rolle als Rechtsverteidiger von Zeit zu Zeit noch zu offensiv.

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Aus seiner gewohnten 4-2-3-1-Formation heraus diktiert Berlin das Geschehen. Mainz läuft in einem 4-3-3-System auf.

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Hertha zeigt sich direkt ballsicher: Dilrosun bedient Kalou in der Sturmspitze mit einem langen Ball. Der Mann von der Elfenbeinküste macht das Spielgerät fest mit all seiner Routine und legt nach außen ab. Doch da ist kein Durchkommen, Berlin baut neu auf. Das Bällchen läuft bei der Alten Dame!

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Der Anpfiff ist erfolgt, bei herrlichem Spätsommerwetter ist die Partie freigegeben. Los geht’s!

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Die Platzwahl hat ergeben: Mainz stößt zuerst an. Lange dauert es nun nicht mehr bis der Ball rollt!

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Das soll nun aber auch reichen an Statistiken und Vorberichten - wenden wir uns dem aktuellen Geschehen zu: Referee Daniel Schlager führt mitsamt seiner Assistenten beide Mannschaften auf das Spielfeld. Für den 28-Jährigen ist es erst sein zweiter Einsatz als hauptverantwortlicher Schiedsrichter in der obersten deutschen Spielklasse.

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Pal Dardai schenkt diesem Personal sein Vertrauen: Jarstein - Lazaro, Stark, Rekik, Plattenhardt - Maier, Skjelbred - Kalou, Duda, Dilrosun - Ibisevic.

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Auf Seiten der Gäste lichtet sich das Lazarett, einzig die beiden Langzeitverletzten Marko Grujic und Jordan Torunarigha fehlen.

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In ihrer Abwesenheit schickt der 39-Jährige folgende Anfangself auf den Rasen: Zentner - Mwene, Bell, Niakhate, Aaron - Kunde - Gbamin, Baku - Boetius, Mateta, Burkardt.

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Bei diesem Unterfangen stehen ihm allerdings die Defensivakteure Daniel Brosinski, Gerrit Holtmann, Niko Bungert und Rene Adler allesamt nicht zur Verfügung. Auch Stammkeeper Müller verletzte sich zuletzt noch kurzfristig.

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Entsprechend gab der Coach der Nullfünfer, Sandro Schwarz, im Vorfeld zu Protokoll: "Wir wollen die gute Haltung in der Arbeit gegen den Ball und die stabile Defensivorganisation beibehalten. Der Schlüssel wird sein, auf den letzten 20 Metern vor dem gegnerischen Tor den nächsten Entwicklungsschritt zu machen."

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Auch in der jüngsten Vergangenheit stellte sich diesbezüglich keine Besserung ein: Die Mainzer blieben in der Englischen Woche als einziges Team ohne Torerfolg.

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Im offensiven Bereich hapert es dafür beim FSV noch gewaltig: Vier geschossene Tore stellen hinter dem FC Schalke (drei Treffer) aktuell die zweitschwächste Bilanz der gesamten Bundesliga dar.

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Zudem standen die Rheinhessen auch in den Vorsaisons bereits kompakt gegen Berlin: Sie gewannen die zurückliegenden drei Liga-Partien gegen die Hertha - und blieben dabei immer ohne Gegentor! Die letzte Pleite gegen die Berliner setzte es beim 1:2 im November 2016.

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Gegen den Kontrahenten von heute dürfte es jedoch schwer werden, das eigene Torekonto weiter aufzustocken: Kein anderer Bundesligist musste wie Mainz erst vier Gegentreffer hinnehmen. Liga-Bestwert und neuer Vereinsrekord!

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Berlin traf damit saisonübergreifend in zwölf Bundesliga-Spielen in Folge, eine so lange Torserie legte die Hertha im Oberhaus zuletzt in der Saison 1978/79 hin. Eine noch längere Serie gab es in der Hauptstadt zuletzt in der Spielzeit 1977/78, als man in jedem von 14 Spielen hintereinander ein Erfolgserlebnis feiern konnte.

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Insbesondere im Angriff präsentiert sich die Alte Dame aktuell so geschmeidig wie selten zuvor: Die Berliner erzielten bereits zwölf Tore - das ist ihre beste Ausbeute zu diesem Zeitpunkt seit 18 Jahren! Ligaweit zeigte sich bislang nur der BVB mit 19 treffsicherer - und der hatte ein 7:0-Feuerwerk gegen Nürnberg dabei.

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Zuletzt entzauberte man den FC Bayern förmlich im eigenen Stadion (2:0), bestach mit klugem Defensivspiel und rasanten Umschaltaktionen. Der erste Erfolg über den Deutschen Rekordmeister seit neun Jahren und 226 Tagen ließ die Hertha mit den Münchnern nach Punkten gleichziehen (13). Ihr Triumph sorgte für zusätzliche Euphorie in der Hauptstadt.

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Die Überschrift zu dieser Begegnung lautet: Hält der Berliner Höhenflug weiter an? Sie sammelten an den ersten sechs Spieltagen stolze 13 Punkte - mehr waren es für die Hertha noch nie zum vergleichbaren Zeitpunkt einer Saison. Tabellenplatz drei ist der Lohn für ihren Überraschungsstart!

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 7. Spieltages zwischen dem FSV Mainz 05 und Hertha BSC.