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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Manchester City - Paris Saint-Germain. UEFA Champions League Halbfinale.

Manchester City 2

  • R Mahrez (, )

Paris Saint-Germain 0

  • Á di María (s/o )

4-1

Live-Kommentar

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Das wars an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal! 

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Vier Spiele hat Man City in der Premier League noch vor der Brust vor dem CL-Finale am 29. Mai in Istanbul. Das erste davon steigt am Samstag gegen Chelsea. Ein Vorgeschmack aufs Finale? Dafür müsste sich CFC morgen gegen Real Madrid behaupten. PSG steckt in der Ligue 1 noch mittendrin im Titelkampf, spielt am Sonntag gegen Stade Rennes. 

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Glückwunsch an die Himmelblauen: City hat alle K.o.-Spiele gewonnen. Nach Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester United und Tottenham ist City der sechste englische Verein, der das CL-Finale erreicht, kein anderes Land stellte so viele verschiedene Finalisten. Die elf Siege, die City in dieser CL-Saison bis hierhin feierte, sind allerdings englischer Rekord. 

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Völlig verdient und jederzeit ungefährdet zieht ManCity zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins CL-Finale ein. Gegen ein konzept-, kopf- und am Ende auch ehrloses PSG ist City auch im Rückspiel jederzeit Herr der Lage. Mahrez bestätigt mit seinem Doppelpack seinen guten Lauf, de Bruyne bestätigt sich als prägender Spieler dieser CL-Saison. Und PSG tut viel für seinen Ruf als Prügeltruppe und schlechter Verlierer. Wie schon im Hinspiel brennen am Ende die Sicherungen durch. Dass nur di Maria vom Platz flog, war pures Glück. 

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Dann ist Schluss. 

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Und so schießt Neymar auch drei Meter über das Tor. 

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Neymar mit einem Dribbling von der rechten Außenbahn startend, kurz vor dem Sechzehner wird er von Fernandinho per Foul gestoppt. Nochmal die Chance für PSG zum Anschlusstreffer. Verdient wäre er in keiner Weise. 

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Danilo mit der nächsten Karate-Grätsche von hinten, wieder ist Jesus der Leidtragende. Hoffentlich ist dieser Spuk gleich vorbei. Das ist eines CL-Halbfinalisten absolut unwürdig. 

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Nur Gelb gegen Kimpembe für einen brutalen Tritt gegen Jesus. Ist das was für den VAR? Nein, offenbar keine klare Fehlentscheidung. Wäre es aber auch nicht gewesen, wenn Kuipers Rot gezeigt hätte. City muss sehen, dass es verletzungsfrei durch die letzten Minuten kommt. 

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Und noch ein Wechsel. Guardiola schenkt dem scheidenden City-Helden Aguero ein paar Minuten Champions-League-Luft. Foden geht runter. Gernerationenwechsel mit Symbolcharakter. 

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Bei der Stärke von City geht manchmal unter, dass mit Sterling ein prägender Spieler der letzten Jahre seit einigen Wochen wegen Formschwäche gar keine Rolle spielt. Jetzt kommt er als Joker für Silva. 

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Bei PSG darf Diallo runter. Das Verb "dürfen" ist hier bewusst gewählt. Kaum vorstellbar, dass ein PSG-Spieler gerade noch Spaß an seiner Arbeit hat. Bakker kommt. 

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De Bruyne hat sein Tageswerk einmal mehr verrichtet. Jesus darf die letzten Minuten mitspielen. 

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City hat jetzt Spaß. Und macht sich auch einen Spaß aus dem Gegner. Toller Haken von Silva an der rechten Außenbahn, mit dem er Diallo in die Wüste schickt. Sein wuchtiger Querpass bleibt am kurzen Pfosten an Kimpembe hängen. 

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Nächster Versuch von Foden, diesmal im Fallen aus 16 Metern. Navas pariert sicher, seinen Abwurf vertändelt Neymar an der Mittellinie allerdings fahrig. 

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Die letzte Viertelstunde ist das Schlaraffenland für Foden und seine Unmenge an Energie, das musste der BVB im Viertelfinale auch erfahren. Guardiolas Lieblingsschüler dreht jetzt auf, trifft nach Fernandinhos toller Weiterleitung und nach kurzem, effektiven Dribbling gegen den hoffnungslos überforderten Kimpembe aus 16 Metern per Flachschuss den Außenpfosten.  

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Und Dagba kommt für Florenzi. 

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Hitzkopf Paredes geht und wird von Danilo ersetzt. 

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Kimpembe lässt sich von Mahrez ausspielen und hat Glück, dass er mit seinem Nachtreten gegen den blitzschnellen Doppeltorschützen ins Leere tritt. Auch das wäre rotwürdig gewesen. Mahrez bleibt mit seinem Tempolauf dann hängen, kurz darauf zieht de Bruyne das taktische Foul gegen Paredes. 

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Im Nachgang der Aktion wirft Paredes dem am Boden liegenden Foden den Ball gegen den Kopf. Zinchenko sieht das und ist außer sich, will seinen Teamkollegen gegen Paredes verteidigen. Dadurch bildet sich das nächste Rudel, dafür sieht Zinchenko Gelb. Die hätte Parades auch sehr verdient gehabt. Mindestens. Ob für den Ballwurf gegen Foden oder den Gurgelgriff gegen Zinchenko. 

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Aber das Kuddelmuddel geht weiter. Verratti sieht Gelb für ein Foul gegen Foden und schimpft darüber natürlich wie ein Rohrspatz. 

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Die folgende kleine Rudelbildung ist nicht allzu wild. Kuipers behält die Übersicht. Und an der Entscheidung gibt es sowieso nichts zu zweifeln. 

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Das kennen wir aus dem Hinspiel. PSG verliert den Kopf, die Nerven, die Sicherungen brennen durch. Sucht euch was aus. Di Maria mit der Tätlichkeit gegen Fernandinho, Kuipers schickt ihn sofort in die Kabine. In einem harmlosen Duell an der linken Außenbahn setzt Fernandinho ein wenig nach, di Maria tritt ihm auf den Weg zum Ball, um den Einwurf auszuführen, mit voller Absicht und Wucht auf den Fuß. 

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Ein Bilderbuchkonter von City. Und wieder einmal hatte de Bruyne seine Füße im Spiel. Der Belgier ist in dieser K.o.-Phase der Champions League bislang die prägende Figur.   

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Toooor! MANCHESTER CITY - Paris St.-Germain 2:0. Mitten hinein in die Wechsel legt City nach - und entscheidet wohl diese Paarung. Ein eigener Freistoß fliegt Paris um die Ohren. Herrera prügelt den zweiten Ball nochmal nach vorne, allerdings genau zu Zinchenko, der mit seinem Befreiungsschlag de Bruyne findet. Dessen Ballbehandlung im Zentrum ist absolute Königsklasse. Genauso wie sein Pass links raus zu Foden. Im Doppelpass mit de Bruyne dringt Foden in den Strafraum ein, legt quer. Am langen Pfosten schiebt Mahrez zum Doppelpack ein. 

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Vorlage Philip Foden

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Ab sofort darf auch Draxler am CL-Halbfinale teilnehmen. Herrera geht runter. 

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Der unsichtbare Icardi verlässt das Feld. Der Argentinier war komplett abgemeldet. Vom eigenen wie vom gegnerischen Team. Der junge Kean ersetzt ihn. 

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Wir fordern die individuelle Klasse ein, mit dem Kopf durch die Wand, so wie Neymar jetzt, geht es aber auch nicht. Er bleibt an der Mittellinie an Silva und Mahrez hängen. Die Umschaltaktion kann City nicht nutzen. Dabei war PSG in der Offensivbewegung. 

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Und auch PSGs Standardsiuationen haben bei weitem nicht die Schärfe wie im ersten Durchgang im Hinspiel, als Marquinhos noch mächtig zur Führung einköpfte. Heute sind sie noch gar kein Faktor, auch nicht nach Zinchenkos starker Abwehraktion eben. Bei PSG bleibt gerade einzig die Hoffnung auf die eine Aktion eines Individualisten.  

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Das erste Mal überhaupt schafft es Neymar, aus halblinker Position mit Dampf auf die Abwehrkette zuzugehen. Und so ist er eben am gefährlichsten. Das Dribbling führt ihn bis in den Strafraum, er läuft quer, Stones geht runter, Neymar geht weiter, Zinchenko und Dias schmeißen sich in den Weg. Neymar verpasst den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss und bleibt an Zinchenko hängen, der sich wie ein Torschütze für diese Aktion feiern lässt. 

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Toller Pass von Gündogan von der linken Außenbahn zu de Bruyne ins Zentrum, drei, vier PSG-Spieler hebelt er damit im Pressing aus. De Bruyne kann aufziehen und halblinks Foden in den Strafraum schicken, der im Duell mit Navas scheitert. Dann ertönt der Abseitspiff, auf den ersten Blick berechtigterweise. 

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Fernandinho jetzt in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit schon mit vier Ballgewinnen. Der Brasilianer ist ein echter Anführer heute. Und sorgt mit dafür, dass die ersten Minuten nach Wiederanpfiff ereignislos verstreichen. 

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Mbappe sitzt übrigens bei PSG noch immer dick eingepackt mit Mütze und hochgezogener Skimaske auf der Bank. Das ist spekulativ, aber die Verletzung an seiner Wade muss schwerer sein als bislang kommuniziert. Es gibt keinen anderen Grund, auf seine Fähigkeiten heute zu verzichten. 

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Die Rasenheizung kannst du vergessen heute, die taut nicht mehr auf. Die gute alte Schneeschnippe musste her. 15 Minuten haben ausgereicht, um grob berechnet 90 Prozent des Feldes freizuschippen. Der Ball sollte jetzt besser laufen. Obwohl die Passquoten im ersten Durchgang auch auf Schnee sehr ordentlich waren (92 zu 89 Prozent). 

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Ohne personellen Veränderungen geht es in den zweiten Durchgang. 

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Danach gibt es noch zwei City-Eckbälle, die nicht der Rede wert sind. Dann ist Pause. 

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Nur nutzt die Nachspielzeit PSG nichts. Ganz im Gegenteil. Beinahe fangen sich die Gäste noch das 2:0. Nach langer Passstafette dringt Mahrez, aus dem Zentrum von Gündogan eingesetzt, rechts in den Strafraum ein, geht ins Eins-gegen-eins, zieht aus spitzem Winkel ab. Navas muss den halten, tut er auch, aber vor die Füße von Silva, der mit seinem Schlenzer knapp hängenbleibt.  

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Drei Minuten Nachspielzeit sind konsequent von Kuipers. Englische Verhältnisse. Hier und da hat City auch schon mit der Uhr gespielt, Ederson wurde einmal sogar schon mündlich ermahnt. Und die VAR-Situation gab es ja auch noch. 

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Über die rechte Seite kommt PSG nach vorne, Neymar taucht gar im Strafraum auf, wird aber von drei Leuten umstellt. Der Weg ist dicht, der Ball springt aber zu Herrera, dessen flache Hereingabe blockt Dias zur Ecke. Und was geht bei Standards? Auch noch nicht viel. Die Kugel kommt von di Maria gewohnt messerscharf an die Fünferkante. City kann mit Walker im zweiten Anlauf aber klären. 

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PSG hat 50 Pässe mehr gespielt als City, das kommt nicht in allzu vielen Spielen mit Beteiligung der Himmelblauen vor, erst recht nicht im Etihad. City lässt es geschehen und wartet auf seine Chancen, die sich ergeben werden, wenn das noch lange so weitergeht. 

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Die nächste kleine Stichelei, Silva stellt Neymar ein Bein, will sich direkt entschuldigen, kassiert dafür aber den Schubser des aufgebrachten Neymar. Wie lang dauert es heute, bis PSG in seiner Emotionalität den Kopf verliert? Das viele ineffektive und planlose Anrennen füllt das Pulverfass. 

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Herrera kommt halblinks im Strafraum zum schwierigen Abschluss, setzt den an eine Hintertorstange. Das scheppert ganz nett, für mehr reicht es gerade aus PSG-Sicht aber nicht. Und City unternimmt nicht mehr als nötig. 

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City steht zwar ungewohnt tief und überlässt PSG ungewohnt häufig den Ball. Dabei lassen die Himmelblauen aber nichts anbrennen. Auch weil PSG die Ideen fehlen, das dann eben mal tief stehende City zu knacken. Der Ball geht 40 Meter vor dem Tor hin und her. Ein tiefer Pass oder ein tiefer Lauf oder klare Abläufe sind nicht zu erkennen. 

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Für Guardiola ist es heute das 63. CL-Spiel seiner Trainerkarriere, damit überholt er seinen Trainerkollegen Ancelotti. Er kann heute zum dritten Mal ins Finale einziehen. Das letzte Mal, 2011 mit Barcelona, ist dann auch schon eine ganze Weile her. Bislang kann er sich zurücklehnen. Auch wenn PSG mehr Betrieb macht, wirkt City doch, als sei es Herr der Lage. 

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De Bruyne bekommt von Herrera 20 Meter zentral vor dem Tor etwas Platz, legt sich den Ball auf den rechten Fuß und zieht ab, das Tor trifft er aber deutlich nicht. Das war erst Citys zweiter Torschuss. 

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Fernandinho rechtfertigt seine Nominierung, spielt eklig, zerstört immer wieder im Ansatz das Pariser Spiel, gerne auch mal mit einem kleinen Foul und Nickeligkeit. Bei so vielen Künstlern um ihn herum tut Citys Spiel das Element des alten Haudegens gut. 

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Paris betreibt den höheren Aufwand, rennt immer wieder an, wuselt, dribbelt, presst. Die klaren Abschlüsse fehlen aber noch. Die hat City jetzt zwar auch noch nicht auf seiner Seite. Das Spiel der Citizens wirkt aber ausgewogener, in sich gekehrter und ruhiger. 

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Der Ball läuft auf dem tiefen Rasen immer noch nicht besser, der Schnee, oder Graupel, oder Hagel, oder was auch immer das ist, ist immer noch nicht verschwunden. Die Teams scheinen sich aber besser damit akklimatisiert zu haben. Und die eine oder andere herzhafte, eingerutschte Grätsche ist auch ein beliebtes und gern gewähltes Spielmittel. 

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Es ist unglaublich viel Betrieb auf dem Platz, nicht nur fußballerisch. Herrera ist dabei mit federführend. Eben schon legte er sich mit Foden an, jetzt bekommt Gündogan seine Heißblütigkeit zu spüren. Schiri Kuipers bremst den Ex-United-Spieler, vielleicht spielt das auch eine Rolle, mit der Gelben Karte. 

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Keine drei Minuten später hat City erneut riesigen Dusel. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld pflückt Ederson eigentlich den Ball aus der Luft, der Keeper will das Spiel schnell machen, wirft zu Silva ab. Dem verspringt aber die Ballannahme. Di Maria gewinnt den Ball, er sieht, dass Ederson noch nicht auf die Linie zurückgekehrt ist, und schießt aus 30 Metern nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei. Dafür kassiert Silva aber mal den richtig grimmigen Blick von Ederson. 

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Den Eckball klärt Zinchenko am kurzen Pfosten, PSG bleibt aber am Drücker. Verratti, Neymar und di Maria kombinieren sich bis zur linken Grundlinie, wo di Maria den Ball in den Fünfer löffelt. Der aufgerückte Marquinhos kommt angeflogen, springt eine ganze Etage höher als alle anderen - und legt seinen Kopfball an die Latte. 

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Und einigen sich darauf, dass Neymar an den Kopf von Fernandinho schießt, der als äußester Part der Fünfmannmauer zur Ecke blockt. 

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Hervorragende Freistoßposition für PSG, nachdem Neymar im linken Halbfeld mit seinem Dribbling startet und 25 Meter zentral vor dem Tor von Gündogan gestoppt wird, der ihm da ein Bein stellt. Neymar und di Maria sprechen sich ab. 

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PSG presst, steht hoch, dann nimmt halt auch das spielstarke City mal den langen Ball zur Hand. Wohl dem, der so einen Fußballer als Keeper hinten drin stehen hat, der solche Bälle schlagen kann. Ein Pass wie von einem Quarterback. Für PSG ändert sich faktisch erstmal wenig. Nach wie müssen zwei Tore her. Nur reichen die jetzt nur noch für die Verlängerung. 

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Toooooor! MANCHESTER CITY - Paris St.-Germain 1:0. Zauberhafter langer Ball von Ederson von der eigenen Strafraumkante links raus zu Zinchenko, der an der Mittellinie in den freien Raum in Paris' Rücken der Abwehr startet. An der Grundlinie legt er zurück an die Strafraumkante, wo de Bruyne mit seinem Abschluss geblockt wird. Der Ball springt aber rechts im Starfraum zu Mahrez, der locker einschiebt. 

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Elfmeter für PSG! Zinchenko mit dem Handspiel. Angeblich. Die Flanke kommt von der linken Seite, rutscht im Zentrum durch und springt auf Höhe des langen Pfostens Zinchenko oben auf die Schulter. Da wird sich der VAR schnell melden. 

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Die ersten Abschlüsse für PSG verzeichnen Neymar und di Maria innerhalb von kurzer Zeit halblinks im Strafraum, werden aber beide von Stones geblockt. Dann stiehlt Verratti an der linken Grundlinie Walker den Ball, der zu Neymar springt, der mit seinem Rückpass aber keinen Mitspieler findet. 

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Hektischer Beginn. Foden und Fernandinho steigen Florenzi und di Maria gleich mal auf den Knöchel, PSG rennt ungemein hoch an und sorgt für Stress, City aber bei Ballbesitz PSG in der eigenen Hälfte nicht weniger. Und dass man nicht immer gleich erkennt, wo der weiße Ball auf dem teilweise weißen Rasen hinrollt, macht es nicht einfacher. 

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Fieses Wetter heute Abend in Manchester, usselig, würden sie da im Rheinland zu sagen, was so viel heißt wie nasskalt, ungemütlich. Auf dem Rasen liegt sogar sowas wie Schnee. Oder ist das Hagel? Die Rasenheizung hat auf jeden Fall noch etwas vor sich. Der Ball rollt langsam und zäh. Wird jetzt zumindest mal kein Vorteil für die Passmaschine Citys sein.

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Los gehts. Schiedsrichter Kuipers aus den Niederlanden obliegt die Leitung. 

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ManCity wirkte noch nie so reif für sein erstes CL-Finale seiner Vereinsgeschichte wie heute. Nicht unbedingt weil es PSG im Hinspiel im zweiten Durchgang so dominierte, das konnte man bei dieser Spielanlage gar erwarten. Beeindruckend war aber vor allem die Leistungssteigerung nach der Halbzeit. Nicht an der eigenen schwachen Leistung aus einem ersten Durchgang verzweifeln, sondern dagegen erfolgreich anzuwirken, zu reagieren, Dinge in einem Spiel zu ändern, das sind Fähigkeiten, die finalwürdig sind. 

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Im Hinspiel vor einer Woche sahen wir gleich beide Gesichter in den 90 Minuten, in Erinnerung blieb aber vor allem ein fragwürdiger Auftritt in der zweiten Halbzeit. PSG machte den Eindruck, als könne es mit Courage und Einsatz das System City knacken, legte eine starke erste Halbzeit hin. Nur um dann völlig die Nerven zu verlieren, als City nach Wiederanpfiff die Daumenschrauben nur etwas enger anlegte. Neben der 1:2-Heimniederlage stand auch die moralische Pleite, durch die es viel Vorstellungskraft braucht, um heute noch an PSG zu glauben. 

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Welches Gesicht von PSG kriegen wir heute präsentiert? Das der ewig nörgelnden Diva, zickig und durchgehend mit Kleinkriegen beschäftigt, oder das mannschaftlich geschlossene, das an einem Strang zieht für das große Ziel, Rückschläge auch mal verkraftet und nicht aufgibt? Nur mit einem dieser beiden Gesichter scheint eine erfolgreiche Aufholjagd und das zweite CL-Finale in Folge möglich. 

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Bei PSG fehlt heute Gueye rotgesperrt, schwerer wiegt der Verlust von Mbappe, der angeschlagen ist, aber immerhin auf der Bank sitzt. Icardi und Herrera rücken dafür in die Startelf, außerdem erhält Diallo von Trainer Pochettino den Vorzug vor Bakker. Im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen RC Lens am Samstag sind es auch bei PSG immerhin fünf Veränderungen. Navas, Marquinhos, Kimpembe, Diallo, Neymar und Icardi waren da auch schon von Anfang an dabei. 

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Volle Kapelle bei City, Trainer Guardiola kann schon seit Wochen aus dem Vollen schöpfen und hin- und herrotieren ohne Qualitätsverlust. Heute sind es im Vergleich zum 2:0-Sieg zuletzt gegen Crystal Palace neun Wechsel, deswegen sparen wir uns das. Zieht man jedoch das Hinspiel gegen PSG heran, sind es nur zwei Veränderungen: Zinchenko und Fernandinho übernehmen die Positionen von Cancelo und Rodri. 

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Paris St.-Germain schickt diese Startelf ins Rennen: Navas - Florenzi, Marquinhos, Kimpembe, Diallo - Herrera, Paredes - di Maria, Verratti, Neymar - Icardi. 

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Manchester City beginnt folgendermaßen: Ederson - Walker, Stones, Dias, Zinchenko - de Bruyne, Fernandinho, Gündogan - Mahrez, Silva, Foden. 

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Herzlich willkommen zum Rückspiel des Halbfinales der Champions League zwischen Manchester City und Paris St.-Germain.