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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - VfL Bochum. 2. Bundesliga.

1. FC Nürnberg 1

  • G Margreitter ()

VfL Bochum 1

  • R Zulj ()

Live-Kommentar

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Das wars an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal! 

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Nürnberg ist auf dem Weg zu einem versöhnlichen Saisonabschluss, die Leistung heute war absolut in Ordnung. Das letzte Saisonspiel nächste Woche gegen Hannover wird der Rubrik Sommerkick angehören, zusammen mit Hannover und Aue (gegen Osnabrück) geht es um die Plätze 11, 12 und 13. 

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Denn durch den Fürther Sieg in Paderborn ist Bochums Aufstiegsparty zwar gecrasht, trotzdem geht der VfL mit den besten Möglichkeiten ins Saisonfinale. Drei Punkte und ein Tor muss Bochum auf das Kleeblatt verteidigen. Brenzliger wird es da schon für Kiel, das nach der Niederlage gegen den KSC nur einen Punkt Vorsprung auf Rang 3 hat. Bochum spielt gegen Sandhausen, Kiel gegen Darmstadt und Fürth gegen Düsseldorf. Zur Vollständigkeit sei gesagt: Kein anderes Team kann mehr in das Aufstiegsrennen eingreifen. 

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Kein aufbrandender Jubel beim VfL, dafür aber ein zufriedenes und zuversichtliches Zunicken. Bochum lässt den ersten Matchball für den Aufstieg zwar liegen, kommt nach mäßiger Leistung nur zu einem Punkt gegen einen guten Club, der den Sieg sogar verdienter gehabt hätte. Dass Zulj mit seinem Ausgleichstreffer aber zumindest für eben diesen einen Punkt sorgte, könnte am Ende noch ausschlaggebend werden. 

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Fürth mit dem 4:2 gegen Paderborn tief in der Nachspielzeit. Heute wird es noch keinen Bundesliga-Aufsteiger geben. 

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Schluss. Bochum holt einen Punkt in Nürnberg. Und schaut nach Paderborn, wo noch ein paar Minuten zu spielen sind. 

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Bockhorn bleibt im halbrechten Raum hängen, der Ball springt zu Eisfeld, der hält aus 30 Metern nochmal drauf, sein Bogenschuss geht aber deutlich übers Tor. 

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Und Bochum scheint mit der Ausgangslage, mit drei Punkten mehr und zwei Tore besserem Torverhältnis gegenüber Fürth in dieses Finish zu gehen, zufrieden zu sein. Denn Bochum geht hier nicht auf Sieg. Das ist Punktesicherung. Ein wichtiger Punkt, ja. Aber ausgelassenen Jubel wird das nach Abpfiff hier nicht hervorrufen. 

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Fürth gegen Paderborn immer noch vorne, Kiel gegen Karlsruhe immer noch hinten. Gerade deutet alles darauf hin, dass die Top3 zwar festeht, die sich am letzten Spieltag aber ein Herzschlagfinish um die zwei direkten Aufstiegsplätze liefert. 

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Huch, fünf Minuten Nachspielzeit. Wo holt Schiri Schmidt die denn her?! 

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Bonga wird nochmal lang geschickt, wird erst abgegrätscht, rappelt sich aber auf und bringt den Ball doch noch in die Mitte. Dort steht aber nur ein Nürnberger bereit. Kurz darauf nochmal ein Eckball für den VfL, da steigt Sörensen mächtig hoch und köpft den Ball 40 Meter weit weg. 

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Die Sekunden verrinnen. Das allerletzte Risiko geht keines der Teams mehr ein. 

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Nürnberg schiebt sich auch nochmal nach vorne. Schleusener mit dem Steckpass auf Dovedan, der beim Schuss aus der Drehung nicht genug Druck hinter den Ball bekommt und geblockt wird. Die folgende Ecke köpft Bochum raus. 

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Bei Nürnberg kommt Schleusener für Hack für die letzten ausstehenden Minuten. 

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Freistoß für Bochum nach dem plumpen Foul von Hack gegen Eisfeld. Sehr schöne Position für einen Schuss ins Aufstiegsglück. Eisfeld lässt ihn aber liegen, trifft nur die Mauer. Vielleicht beschreien wir es aber auch gerade zu sehr.

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Jetzt wirkt es doch so, als hätte sich das Momentum gedreht. Auch wenn Nürnberg nach wie vor eine gute Partie liefert. Die Erfahrung sagt aber, dass solche Spiele in solchen Ausgangslagen dann doch eher in Richtung der Mannschaft kippt, die im Flow ist. Nach augenblicklichem Stand wäre Bochums Aufstieg noch nicht perfekt, da muss schon der Sieg her. Vielleicht sehen wir ein echtes Aufstiegs-Finish.  

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Handwerker mit der Scherengrätsche. Dabei trifft er aber den Ball. Die Gelbe gibt es für das Gemecker gegen Schiedsrichter Schmidt, der trotzdem Foul pfeift. Und sich auf das Gemecker nicht einlässt. 

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Beim FCN verlässt Krauß das Spielfeld, Krätschmer kommt für die letzte Viertelstunde rein. 

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Toooooor! 1. FC Nürnberg - VFL BOCHUM 1:1. Die Steine, sie fallen von Bochumer Herzen, und machen ein riesiges Getöse dabei. Soares wackelt Krauß links an der Seitenlinie aus und flankt an den langen Pfosten. Mathenia irrt umher, unterläuft den Ball. Und kann Zuljs Kopfball ins leere kurze Eck nichts mehr entgegenbringen. Das war ein ganz billiges Gegentor aus FCN-Sicht. 

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Vorlage Danilo Teodoro Soares

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Bonga, Bochums Bester heute, hat mittlerweile die Seite gewechselt. Also treibt er das Bochumer Spiel jetzt über links an. Bis zur Grundlinie schafft er es, dann legt er zurück ans Strafraumeck, wo sich Soares mit etwas Glück durch zwei Gegenspieler durchstiehlt. Der Schuss mit der Innenseite ist aber unplatziert und kein Problem für Mathenia, der zur Seite abwehrt. 

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Der Spielfluss leidet jetzt. Bochum konnte die gute Phase nach Wiederanpfiff nicht nutzen, um sich auch ergebnistechnisch zurückzumelden. Nach den Wechseln und der Gelben steht das Spiel jetzt, weil Krauß leicht angeschlagen ist. So vergeht die Zeit ereignislos. Sorgenfalten bei noch-nicht-Aufstiegscoach Reis. 

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Beim FCN kommt Eigengewächs Rosenlöcher für Eigengewächs Latteier. Da geht jedem Jugendcoach das Herz auf. 

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Soares steigt Dovedan an der Seitenlinie auf den Fuß und sieht die zweite Gelbe in dieser äußerst fairen Partie. 

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Der erste Wechsel der Partie: Holtmann verlässt für Ganvoula den Rasen. Außenbahnspieler für Mittelstürmer. Das ist schon einen Ticken offensiver. 

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Jetzt liegt Kiel auf einmal auch hinten in Karlsruhe. Was für ein heilloses Durcheinander an der Tabellenspitze. Nur die Kleeblätter mit der Führung. Im Augenblick also tatsächlich der Zwischenstand so, dass die ersten drei Teams 63, 62 und 61 Punkte haben. Aber bei Paderborn gegen Fürth geht es ja auch munter hin und her. 

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Nach der folgenden Ecke kommt wieder Krauß zum Abschluss, am langen Pfosten köpft er aufs Tordach. Sehr muntere zweite Halbzeit bislang. 

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Abgefahrener Schuss von Krauß. Shuranov legt den Ball halbrechts vor dem Tor auf, allerdings nicht flach, sondern im kleinen Bogen. Krauß schließt in Tippkick-Manier aus dem Stand ab. Der Ball senkt sich gefährlich, Drewes muss sich gehörig strecken, um den über die Latte zu legen. Aber Drewes ist eben richtig gut drauf heute. 

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Nächste Freistoßgelegenheit für Bochum aus derselben Position wie bei Zuljs Hochkaräter eben, weil Bockhorn, der im zweiten Durchgang immer besser wird, das Bein von Latteier gestellt bekommt. Eisfeld diesmal halbhoch in die Mitte. Und erneut verpasst Zulj die Chance, kriegt den Ball nicht richtig hinter den Fuß, die Kugel rutscht durch. 

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Starker Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Eisfeld, scharf und auf perfekter Höhe kurz vor den Fünfer. Zulj kommt unbedrängt zum Kopfball und legt den über das Tor. Das war eine richtig dicke Chance. Die dickste für den VfL in diesem Spiel. 

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Vor dem nächsten Eckball für die Gastgeber ist das Spiel unterbrochen, weil Sörensen unfreiwillig die Rübe von Bella Kotchap an seinem Hinterkopf zu spüren bekommt. Das war ein heftiger Einschlag. Nach dem verpufften Eckball kommt Sörensen aber zurück. 

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In unmittelbarer Folge legt Geis einen Freistoß von rechts aus weiter Entfernung mit Überraschungseffekt in die Mitte, auch da geht kein Bochumer mit. Der erwas hölzerne Margreitter kann den auftickenden Ball nicht richtig berechnen, geschweige denn kontrollieren. Ansonsten hätte er am Elfmeterpunkt frei vor Drewes gestanden. Totale Bochumer Schlafmützigkeit. 

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Bochum ist bei einem Nürnberger Eckball völlig unsortiert und hat die kurze Ausführung abermals nicht auf dem Schirm, so kann Hack gemütlich zur Strafraumbegrenzung spazieren und den Ball in die Mitte heben. Am langen Pfosten hat der VfL Glück, dass sich kein Nürnberger durchsetzt. 

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Fürth wieder vorne. Was ein hin und her da in Ostwestfalen. Deswegen interessiert uns das jetzt auch erstmal nicht mehr. Zumal Bochum stärker aus der Kabine rauskommt, als es reingegangen ist. Und endlich den Vorwärtsgang gefunden hat. 

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Wenn was beim VfL geht, dann über rechts mit dem fleißigen Bonga. Über seinen Flügel kombiniert sich Bochum mit Bockhorn und Bonga nach vorne, dann kommt die Hereingabe diesmal flach an den ersten Pfosten. Zulj ist da, rutscht rein, wird aber von Margreitter stark verteidigt. 

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Ob die Bochumer Mannschaft das weiß? Trainer Reis versprach ja, dass es keine Zwischenstände von der Bank aus geben wird. Mit eigenen Mittel soll der Schritt gemacht werden. Zum Beispiel nach Bongas weiter Flanke von der rechten Eckfahne, über Mathenia hinweg an den langen Pfosten. Dort bekommt Holtmann seinen Kopfball unter Bedrängnis aber nicht aufs Tor. 

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Nicht verzagen, liebe VfL-Fans, Teil II: Paderborn hat noch vor der Halbzeit gegen Fürth ausgeglichen. Damit wäre Bochums Sparflamme wieder folgenlos. 

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Nicht verzagen, liebe VfL-Fans: Bochum holte diese Saison schon 19 Punkte nach Rückstand, das ist Liga-Bestwert. Und als wäre das nicht schon genug, ist Nürnberg zeitgleich das schwächste Team nach eigener Führung, ließ schon 27 Punkte liegen, obwohl man zwischenzeitlich mal vorne lag. 

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Ohne personelle Veränderungen geht es in den zweiten Durchgang. 

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Pause. 

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Denn das ist ein ziemlich lethargischer und saftloser Auftritt, den sein VfL bis jetzt hinlegt. Die Anfangsphase war ja noch ganz in Ordnung, ein bisschen Nervosität vor dem großen Schritt, okay, auch entschuldigt. Sich dann aber ab Mitte der ersten Halbzeit so gehen zu lassen und sich von Nürnberg so kaltstellen zu lassen, das ist dann doch nicht im Sinne eines angehenden Bundesligisten.  

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Fürth führt in Paderborn. VfL-Coach Reis holt schon mal Luft für eine saftige Halbzeitansprache. 

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Erstes Saisontor für Margreitter, und das in seinem letzten Heimspiel für seinen langjährigen Club. Sechs seiner sieben Zweitligatore erzielte der Spezialist per Kopf. 

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Tooooooor! 1. FC NÜRNBERG - VfL Bochum 1:0. Jetzt auch Tore in Nürnberg - und die verdiente Führung für den Club. Margreitter steigt nach einem Eckball von Geis von der rechten Seite ein Stückchen höher als Soares und köpft vom Elfmeterpunkt ein. Starker Eckball, starker Kopfball, kein starker VfL derzeit. 

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Vorlage Johannes Geis

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Überall Tore, nur beim Bochumer und beim Kieler Spiel nicht. Sogar Osnabrück geht in Führung. Dabei spielen die doch zu Hause?! Die beiden besten Teams der Liga dagegen im Sparmodus, in Angesicht des fast sicheren Aufstiegs. Wenn sich das mal nicht rächt. 

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Bonga tankt sich mit langen Schritten auf der rechten Außenbahn nach vorne, findet Zulj am Strafraumeck. Der löffelt die Kugel Richtung langer Pfosten, wo Holtmann ausholt, bereit für den Volley. Aber vergebens, Valentini köpft den Ball vorher raus. 

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Währenddessen hat Fürth ausgeglichen, so ganz von alleine gehts aus Bochumer Sicht vielleicht doch nicht. Der Tabellenführer täte gut daran, seine Passivität einzustellen und das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen. Allzu viel wird der Club nicht verschießen wollen. 

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Nürnberg bleibt am Drücker. Die folgende Ecke wird kurz ausgeführt, so kann Valentini ungestört links in den Sechzehner eindringen, Bochum geht nicht ran. Es folgt der Schlenzer Richtung langes Eck, Drewes muss seine dritte Parade an diesem Nachmittag auspacken, um den Rückstand zu verhindern. 

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Zum Beispiel so wie Hack jetzt. Bochum bekommt den Ball nach dem Freistoß nicht sauber geklärt, Hack hält aus großer Distanz unkonventionell drauf. Der Ball senkt sich gen linkes Dreieck, Drewes kratzt den weg. Ganz krummes Ding von Hack. 

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Den folgenden Freistoß aus wunderbarer Position verschenkt Dovedan, indem er direkt in die Mauer zimmert. Da kann man auch mehr draus machen. 

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Vielleicht ja jetzt: Tesche foult Dovedan unmittelbar am Sechzehnerhalbkreis. Und sieht obendrein auch noch Gelb, seine Saison ist damit beendet, er fehlt nächste Woche gesperrt. 

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Und so gestaltet sich dann auch das Spielgeschehen. Wenig Tempo, die Intensität ist nicht zu hoch. Da darf ruhig noch ein bisschen Feuer rein im Laufe des Nachmittags.  

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Parallel ist in Ostwestfalen Padernborn gegen Fürth in Führung gegangen. Bochum damit Stand jetzt zurück in der Bundesliga. Unter diesen Umständen muss sich Bochum selbst heute wirklich kein Bein mehr ausreißen. 

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Auf dem Feld verpassen die Fans nicht allzu viel gerade. Hier und da ein paar knackige Zweikämpfe, mal eine Halbfeldflanke. Den letzten, entscheidenden Touch findet aber gerade keines der Teams. 

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Ein paar Autohupen vom weitläufigen Umlauf des Stadions sind zu vernehmen. Das werden nicht die Nürnberger sein, die ihren Club noch auf Teufel komm raus auf Rang 11 peitschen wollen. Da haben einige Bochumer den Weg aus dem Revier nach Franken mitgemacht. Fanliebe in Pandemiezeiten. 

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Jetzt die erste vielversprechende Freistoßposition für Nürnberg, weil Bella Kotchap per Ringereinlage Shuranov zu Boden bringt. Experte Geis bringt das Leder nahe der seitlichen Strafraumbegrenzung direkt aufs kurze Eck, überrascht damit Drewes beinahe. Doch der gute Riemann-Ersatz ist noch rechtzeitig da und kratzt den Ball vor der Linie weg, klärt dann mit dem Fuß um den Pfosten herum zur Ecke, die nichts einbringt. Starke Aktion von beiden Akteuren. 

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Bochum verzeichnet dabei etwas mehr Spielanteile. Und bekommt jetzt nach Shuranovs Foul an Holtmann im linken Halbfeld einen Freistoß zugesprochen. Den schlägt Eisfeld scharf in die Mitte, Margreitter hält die Birne rein und klärt. 

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Das waren jeweils zwei kontrolliert und geplant vorgetragene Angriff, ansehnlich und sachlich, und beide resultierten in einer guten Abschlussposition. Beide Teams sind auf der Höhe. Und liefern sich eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde. 

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Auf der anderen Seite springt ein weiter Ball bis zu Valentini auf die rechte Seite tief in der Bochumer Hälfte, der Außenverteidiger bedient dann Shuranov an der Strafraumbegrenzung. Gegen zwei Gegenspieler tankt sich Shuranov vor, schießt aus spitzem Winkel. Und scheitert mit seinem Flachschuss gen langes Eck am sicheren Drewes.   

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Dann hat Bochum den ersten Aufreger auf seiner Seite: Bonga mit der weiten Flanke von der rechten Seite in den linken Raum des Sechzehners, wo Holtmann per Dropkick in die Mitte gibt. Dort kommt Zulj volley zum Abschluss - und setzt den nur knapp über die Latte. 

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Die erste halbwegs nennenswerte Szene ist eine flache Nürnberger Hereingabe von der rechten Seite, die Bella Kotchap zur Ecke klärt, die nichts einbringt. Wie gesagt. Ruhig. 

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Ziemlich ruhiger und besonnener Beginn im Max-Morlock-Stadion. Nicht nur, weil keine Zuschauer dabei sind. Auch die Protagonisten wirken noch in sich gekehrt und konzentriert. Große Emotionen oder waghalsiges Tempo sind noch nicht vertreten. 

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Wie groß ist die Motivation beim Club, heute Spielverderber zu spielen? Für Nürnberg selbst geht es um nichts mehr. Den Gegner auf heimischen Rasen feiern sehen, will aber ja auch keiner. Personell wird der Eindruck erweckt, als wollte sich Nürnberg nicht verstecken. Da ist ordentliches Offensivpotential vertreten. 

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"Die Legende lebt" wie es sich gehört bis zum letzten Ton ausgeklungen. Los gehts. 

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Leiten wird die mögliche Bochumer Aufstiegsparty Markus Schmidt, an den Seitenlinien unterstützen ihn Markus Sinn und Tobias Endriß. Vierter Offizieller ist Asmir Osmanagic, an den Video-Monitoren begrüßen wir Martin Thomsen.

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Die Bochumer dagegen haben die Rückkehr in die Bundesliga nach elf Jahren Abstinenz fest vor Augen. Seit dem 23. Spieltag steht die Mannschaft von Thomas Reis an der Tabellenspitze, Schlüssel dafür ist vor allem die starke Offensive, die mit 62 Treffern die zweitbeste der Liga ist. Bochum stolperte im Vergleich zur Konkurrenz im Saisonendspurt kaum, spielte in der gesamten Spielzeit nur dreimal unentschieden. So hat der VfL beispielsweise drei Niederlagen mehr auf dem Konto als der HSV, die Rothosen spielten aber alleine zehn Mal unentschieden.

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Die Bochumer treffen in Nürnberg auf ein Team, das nach der Relegation im Vorjahr wohl froh ist, diesmal schon aus dem Abstiegsrennen heraus zu sein. Für die Nürnberger ist realistisch vielleicht noch Platz 11 drin, derzeit stehen die Franken auf Rang 12, haben aber in den vergangenen Wochen schon gezeigt, dass sie Teams aus der oberen Tabellenhälfte durchaus ärgern können. So gab es Unentschieden gegen Fürth und Kiel, gegen Heidenheim gewann das Team von Robert Klauß sogar. Grundsätzlich hat Nürnberg nur eines der vergangenen acht Pflichtspiele verloren.

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In einem idealen Szenario könnten die Bochumer heute auch schon die Meisterschaft feiern: Voraussetzung dafür wäre ein Sieg und eine gleichzeitige Niederlage von Holstein Kiel, das mit einem eigenen Sieg heute ebenfalls den direkten Aufstieg absichern kann. Es ist auf jeden Fall einiges drin im Unterhaus!

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Kommen wir zur Ausgangssituation: Die Bochumer sind mit einem Sieg sicher aufgestiegen, gleichzeitig reicht sowohl eine Niederlage als auch ein Unentschieden, wenn Greuther Fürth nicht gewinnt. Bei einem Unentschieden und einem Fürther Sieg müssten die Bochumer bei drei Zählern Vorsprung noch zittern, denn das Torverhältnis der Fürther ist derzeit bei gleicher Trefferanzahl nur drei Tore schlechter. 

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Es sind die Wochen der Entscheidung in der 2. Liga - und heute könnt es die ersten Entscheidungen im Aufstiegsrennen geben. Dem VfL Bochum reicht gegebenfalls sogar eine Niederlage für den direkten Aufstieg - allerdings könnte der VfL auch die Meisterschaft eintüten. Auf gehts!

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Bochums Coach Reis muss heute auf seinen gesperrten Kapitän verzichten, Losilla sah beim 5:1-Sieg gegen Regensburg die 10. Gelbe Karte der Saison. Er wird positionsgetreu von Eisfeld ersetzt, der Rest bleibt so wie er war. Schlechtes Omen: Der VfL verlor seit Beginn der Vorsaison beide Spiele ohne Losilla.

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Nürnberg war zuletzt Aufbaugegner für den HSV und ging mit 2:5 beim Debüt von Hrubesch unter. Trainer Klauß stellt im Vergleich dazu heute auf zwei Positionen um: Margreitter und Latteier beginnen für Mühl (Bank) und Möller Daehli, der angeschlagen heute nicht mitwirken kann. 

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Der VfL Bochum hält in dieser Formation dagegen: Drewes - Bockhorn, Bella Kotchap, Leitsch, Soares - Eisfeld, Tesche - Bonga, Zulj, Holtmann - Zoller. 

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Der 1. FC Nürnberg geht mit dieser Aufstellung ins letzte Heimspiel der Saison: Mathenia - Valentini, Margreitter, Sörensen, Handwerker - Krauß, Geis, Hack - Latteier - Shuranov, Dovedan. 

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Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Bochum.