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FC Schalke 04 - 1899 Hoffenheim

Bundesliga

FC Schalke 04 2

  • D Caligiuri 60' (11m)
  • G Burgstaller 90'

1899 Hoffenheim 5

  • I Belfodil 25', 80'
  • A Kramaric 45'
  • A Szalai 65'
  • N Amiri 73'

Live-Kommentar

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Der BVB ist auch das richtige Stichwort zum Abschluss, denn die Favre-Elf muss morgen im Meisterschaftsrennen in Freiburg bestehen - Anstoß ist um 15:30 Uhr. Mit diesem Hinweis verabschiede ich mich und wünsche noch einen angenehmen Abend!

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Auf der anderen Seite hat die Schalker Niederlage keine gravierenden Auswirkungen auf die Situation im Tabellenkeller, da Stuttgart auf dem Relegationsplatz am Nachmittag ja gar mit 0:6 in Augsburg untergegangen ist und mittlerweile Markus Weinzierl entlassen hat. Der Vorsprung der Knappen auf den VfB beträgt weiter sechs Punkte, nächste Woche geht's für S04 zum Revierderby nach Dortmund.

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Das wird Julian Nagelsmann aber vor allem beim Blick auf die Tabelle egal sein, denn Hoffenheim rückt durch den Auswärtssieg bis auf einen Punkt an Mönchengladbach heran und hat zudem die fünftplatzierten Frankfurter in Sachen Tordifferenz überholt. Nächste Woche kommt Wolfsburg nach Sinsheim.

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Hoffenheim dagegen präsentierte sich vor allem im Abschluss extrem abgezockt und machte aus sechs Schüssen aufs Tor fünf Treffer. Da fiel es nicht mal ins Gewicht, dass die TSG heute ansonsten spielerisch unter ihren Möglichkeiten blieb.

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Wie ist das jetzt einzuordnen? Die Knappen haben sich gegen formstarke Hoffenheimer über die gesamte Partie nicht schlecht verkauft, agierten in den entscheidenen Situationen sowohl in der Defensive wie in der Offensive aber schlicht nicht entschlossen genug.

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Beinahe direkt im Anschluss ist Feierabend - Hoffenheim gewinnt spektakulär mit 5:2 auf Schalke!

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Toooor! FC SCHALKE 04 - TSG 1899 Hoffenheim 2:5! In der letzten Minute der Nachspielzeit sorgt Burgstaller noch für ein wenig Ergebniskosmetik. Nach Carls flachem Zuspiel von der linken Seite lässt Embolo den Ball mit der Hacke in den Lauf des Österreichers tropfen, vor Baumann schießt Burgstaller dann aus halblinker Position per Grätsche zum 2:5 ein.

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Vorlage Breel-Donald Embolo

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Schalke probiert's weiter, auch wenn die Partie natürlich längst entschieden ist. Zumindest das kann man den Hausherren nicht vorwerfen.

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Kurze Einordnung noch: Letztmals fünf Gegentore in einem Heimspiel bekommen haben die Schalker im Jahr 1981.

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Die Partie ist gelaufen, beide Mannschaften geben das Mittelfeld preis und es geht munter hin und her.

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Taktisches Foul von Amiri, der gegen Harit im Mittelfeld klammert und seine erste Gelbe Karte in der laufenden Saison sieht.

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Bei Hoffenheim kommt Kasim Adams für Kerem Demirbay.

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Außerdem ersetzt Nassim Boujellab Omar Mascarell.

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Schalke wechselt zweifach: Amine Harit kommt für Weston McKennie.

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Toooooooor! FC Schalke 04 - TSG HOFFENHEIM 1:5! Jetzt wird's brutal aus Schalker Sicht: Bicakcic führt das Leder über halblinks und flankt den Ball dann einfach mal auf Verdacht mit dem Außenrist hinter die letzte Abwehrreihe. Am zweiten Pfosten ist mal wieder Belfodil entwischt und markiert aus kurzer Distanz durch die Hosenträger von Nübel sein 15. Saisontor.

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Vorlage Ermin Bičakčić

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Premiere: Nach 79 Minuten darf Nübel mal einen Ball halten, alle anderen Schüsse aufs Schalker Tor waren drin.

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Auf der Gegenseite sorgt Serdar nochmal für ein Highlight, sein wuchtiger Schuss aus halblinker Position im Strafraum klatscht aber nur oben an den Außenpfosten.

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Der VAR darf kurz noch ran, um zu prüfen, ob Kramaric da eventuell im Abseits stand oder vorher ein Foul im Mittelfeld übersehen worden war - aber da war wohl alles regelkonform.

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Toooooooor! FC Schalke 04 - TSG 1899 HOFFENHEIM 1:4! Und jetzt ist der Deckel drauf: Amiri treibt das Leder durchs Zentrum und bringt die Kugel dann mit ein bisschen Glück nach links in den Lauf zu Kramaric, der frei vor Nübel die Übersicht behält und wieder für Amiri quer legt. Der muss dann nur noch einschieben und dreht sofort zum Jubeln mit seinem Trainer ab.

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Vorlage Andrej Kramarić

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Nagelsmann wechselt ein zweites Mal, diesmal aber unfreiwillig. Nico Schulz muss leicht angeschlagen runter, für ihn kommt positionsgetreu Joshua Brenet.

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Das ist natürlich extrem bitter für die Knappen, die hier drauf und dran waren, den Ausgleich zu erzielen. Entsprechend gedrückt ist die Stimmung in der Arena.

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Tooooooooor! FC Schalke 04 - TSG 1899 HOFFENHEIM 1:3! Und wieder schlagen die Hoffenheimer eiskalt zu! Ausgangspunkt ist Belfodil, der auf der rechten Seite etwas Platz hat und den Ball mit dem Spann perfekt getimt vors Tor chippt. Dort steigt Szalai zwischen den Innenverteidigern hoch und drückt die Kugel per Aufsetzer mit dem Kopf ins linke Eck.

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Vorlage Ishak Belfodil

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Die taktische Umstellung bin ich noch schuldig: Hoffenheim hat ebenfalls auf Viererkette und zwei Stürmer umgestellt, Nagelsmann musste das aber gerade eben - zehn Minuten nach dem Wechsel - nochmal per Handzeichen deutlich machen.

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Das 1:2 geht natürlich in Ordnung, denn auch in der zweiten Halbzeit lässt Hoffenheim den spielerischen Glanz der letzten Wochen vermissen. Schalke kommt weiter über Emotionalität und Zweikampfstärke.

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Toooooooor! FC SCHALKE 04 - TSG 1899 Hoffenheim 1:2! Daniel Caligiuri übernimmt Verantwortung und wuchtet das Leder zum Anschlusstreffer unter die Latte!

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Elfmeter für Schalke! Bei der anschließenden Ecke stochert Kaderabek gegen Embolo und bringt den Schweizer zu Fall - Schiri Dingert zeigt sofort auf den Punkt, lässt das aber nochmal vom VAR überprüfen. Doch auch Benjamin Brand in Köln hat nichts zu beanstanden.

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... Caligiuri setzt zum Schlenzer an und zwingt Baumann zur Glanztat. Der Hoffenheimer greift über und fischt die Kugel mit der rechten Hand aus dem Winkel.

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Bevor ich mich darauf stürze, gibt es nach einem Amiri-Foul an Embolo erstmal Freistoß für die Hausherren. Der Ball liegt direkt beim linken Strafraumeck ...

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Erster Wechsel bei den Gästen: Adam Szalai kommt für Benjamin Hübner. Und auch das wird eine taktische Umstellung nach sich ziehen.

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Den anschließenden Freistoß bringt Caligiuri wuchtig halbhoch vors Tor. Der Ball wird zunächst geblockt, segelt aber im hohen Bogen durch den Sechzehner. Baumann verlässt sein Tor, kommt aber nicht an die Kugel, stattdessen ist McKennie irgendwie dran. Auf der Linie steht dann aber noch Vogt und kratzt das Leder per Kopf aus dem Winkel.

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Burgstaller zieht am rechten Strafraumeck einen Freistoß gegen Hübner, der bei seinem Foul mit dem rechten Fuß sogar im Strafraum steht. Das Foul selbst aber war deutlich außerhalb.

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Sane wagt sich mal über rechts mit nach vorne und überlässt dann Caligiuri, der eine harmlose Flanke aus dem Halbfeld in den Sechzehner schlägt. Sane muss anschließend kurz behandelt werden, weil er beim Zweikampf zuvor den Arm von Kramaric ins Gesicht bekommen hatte.

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Zumindest taktisch hat S04 aber umgestellt und zwar auf 4-4-2. Stambouli ist aus der Abwehr ins Mittelfeld gerückt, dort spielt Schalke jetzt mit Raute.

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Weiter geht's - ohne Veränderungen!

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Auf der anderen Seite merkt man den Schalkern die Verunsicherung vor allem in der Offensive an - es fehlt schlicht der Glaube daran, die richtige Entscheidung zu treffen. Mal sehen, ob Huub Stevens gleich personell etwas ändert.

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Eigentlich ist die Chancenverwertung ja nun auch nicht die große Stärke der TSG, die aber im Moment natürlich mit ordentlich Selbstvertrauen unterwegs ist. Kein Zufall dürfte es zudem gewesen sein, dass beide Tore ihren Ausgangspunkt in den Halbräumen hatten, dort wirkte S04 anfällig.

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Dann ist Pause - die Schalker Anhänger verabschieden ihr Team mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine!

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Nicht unerwähnt bleiben soll der Laufweg von Kramaric, der geschickt quer zu den Innenverteidigern Tempo aufgenommen hatte und dann im richtigen Moment in die Tiefe gestartet war. 

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Toooooooor! FC Schalke 04 - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:2! Mit dem zweiten Schuss aufs Schalker Tor stellt Hoffenheim auf 2:0 - und so ist's passiert: Demirbay bekommt die Kugel in der Zentrale, schaut ein Mal kurz hoch und spielt dann einen Zuckerpass in den Lauf von Kramaric, der frei vor Nübel die Nerven behält und aus leicht nach rechts versetzter Position flach ins linke Eck einschießt.

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Vorlage Kerem Demirbay

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Wieder macht Carls auf dem linken Flügel Meter, im Strafraum ist aber nur Embolo. Zudem ist die Flanke nicht präzise genug, sondern landet in den Armen von Baumann.

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Im Anschluss an eine Schalker Ecke müssen die Hausherren aber erstmal einen Hoffenheimer Konter verhindern, das macht Caligiuri unter Zuhilfenahme eines taktischen Fouls, für das er seine achte Gelbe Karte in der laufenden Saison sieht.

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Die letzten fünf Minuten vor der Pause laufen, S04 versucht weiter Druck aufzubauen - und probiert es jetzt auch mal über links, wo Carls schon die eine oder andere brauchbare Flanke geschlagen hat.

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Amiri übt Druck auf den letzten Mann Sane aus, der den Hoffenheimer im Zweikampf ohne Absicht mit dem Ellenbogen im Gesicht trifft. Nach Hübner vorhin blutet jetzt der zweite TSG-Akteur aus der Nase.

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Immer mal wieder kommt Schalke auch zumindest bis an den Sechzehner heran, dann treffen die Gastgeber aber noch zu häufig die falsche Entscheidung - und zwar im Bemühen, bloß nicht die falsche Entscheidung zu treffen. Huub Stevens hat das letzte Woche nach dem Spiel in Nürnberg "Zweifel" genannt.

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Schalke ist derweil bemüht, die Kontrolle zu übernehmen. Viel geht bei den Knappen über die rechte Seite, Debütant Carls wird auf der anderen Seite offensiv eher zaghaft eingebunden.

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Taktisches Foul von Demirbay, der seine fünfte Gelbe Karte in der laufenden Saison sieht und nächste Woche gegen Wolfsburg gesperrt fehlen wird.

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Tatsächlich hatte Julian Nagelsmann schon Adam Szalai zum Aufwärmen geschickt, weil ihm die Vorstellung seiner Mannschaft bis hierhin überhaupt nicht gepasst hatte. Nach dem Treffer kann sich Hoffenheim nun allerdings etwas zurückziehen und Szalai darf sich wieder hinsetzen.

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Embolo fährt im Luftzweikampf mit Hübner den Ellenbogen aus und sieht dafür den gelben Karton.

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Im Gegenzug haben Burgstaller und Embolo die Chance auf den direkten Ausgleich, stehen sich aber nach einem Querpass von Caligiuru zentral im Sechzehner gegenseitig im Weg.

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Toooooooor! FC Schalke 04 - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:1! Mit der ersten echten Chance geht die TSG in Führung! Belfodil stochert das Leder in halbrechter Position vor dem Sechzehner mit viel Glück an Nastasic vorbei, nutzt sein Tempo und donnert die Kugel aus 14 Metern halbhoch ins kurze Eck! Auch wenn Nübel da auf den ersten Blick nicht gut aussieht, ist bei diesem Geschoss nichts zu machen für den jungen Schalker Keeper.

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Vorlage Nadiem Amiri

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Nach gut 20 Minuten ist festzuhalten: Schalke zeigt hier ein sehr ordentliches Spiel, während Hoffenheim bisher vor allem im Mittelfeld Probleme hat.

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Heftiger Einsatz von Hübner, der Vogt von hinten per Grätsche niederstreckt - klare Sache: Gelb. Zweite Verwarnung für den Innenverteidiger in dieser Saison.

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Guter Ball erneut von Embolo in die Tiefe, diesmal ist Caligiuri über rechts durch und lässt Grillitsch dann auch noch ins Leere grätschen. Der Schalker will im Sechzehner querlegen, Hübner ist im letzten Moment doch noch dazwischen.

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Caligiuri holt über einen abgefälschten Freistoß eine Ecke von links raus - und die darf der junge Debütant Carls ausführen. Der Linksfuß legt den Ball flach in den Rückraum, dort ist wieder Caligiuri, der das Leder direkt nimmt. Baumann sieht den Schuss spät, geht aber rechtzeitig runter ins bedrohte rechte Eck.

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Weil bei den Gästen die Präzision noch fehlt, ergibt sich bisher ein Spiel ohne große Höhepunkte.

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Hoffenheim hält den Ball jetzt das erste Mal länger in den eigenen Reihen und versucht den Gegner zu bewegen. Schalke interpretiert das in der Defensive aber relativ statisch und überlässt Hoffenheim die Kugel in den Halbräumen nahezu komplett.

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Das gilt zwar auch für Schalke, aber zumindest stimmt die Intensität bei den Gastgebern, die über den Kampf und gewonnene Zweikämpfe in die Partie kommen.

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Nagelsmann ruft Grillitsch zu sich und gibt ein paar taktische Anweisungen. Tatsächlich geht der Plan der Gäste noch nicht wirklich auf, Hoffenheim findet spielerisch noch nicht statt.

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Weiter Einwurf von McKennie von der rechten Seite bis in den Fünfer, dort hat aber Baumann die uneingeschränkte Lufthoheit und pflückt das Leder runter.

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Burgstaller kommt bei einer Ecke von rechts am ersten Pfosten mit der Hacke an den Ball, trifft die Kugel aber nicht richtig. Dahinter kann Demirbay dann aufräumen, bevor es richtig gefährlich wird.

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Gegen den Ball stehen die Schalker mit fünf Verteidigern auf einer Linie, davor räumen Mascarell und McKennie ab. Bei Hoffenheim schieben Kaderabek und Schulz wie gewohnt weit nach vorne und besetzen die Flügel.

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Auf der anderen Seite hat Embolo die erste Idee und spielt den Ball über halbrechts für Burgstaller in die Gasse. TSG-Keeper Baumann passt da aber gut auf und schnappt sich die Kugel vor dem Angreifer.

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Erster Vorstoß von Schulz, der die Kugel mit viel Gefühl von links vors Tor hebt. Dort schubst Belfodil gegen Stambouli - Stürmerfoul.

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Schalke stößt an - ab geht die Post!

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Der Unparteiische Christian Dingert führt die Teams auf den Rasen, dann schreiten die Kapitäne Kevin Vogt und Benjamin Stambouli zur Platzwahl. 

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Aber genug der Vorrede, die Mannschaften stehen im Spielertunnel. Draußen warten 62.000 Zuschauer auf das Duell Hoffenheim gegen Schalke, Nagelsmann gegen Stevens, Kampf um den Klassenerhalt gegen Kampf um Europa.

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Auf dem Papier ist die Formation etwas defensiver, im Interview vor dem Spiel betonte Nagelsmann aber, dass sein Team heute wie gewohnt nach vorne verteidigen und die Kontrolle über das Spiel übernehmen möchte. Die taktische Umstellung sei in erster Linie der Versuch, die sich wahrscheinlich bietenden Räume beim Gegner optimal bespielen zu können.

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Julian Nagelsmann nimmt nach dem 2:0 gegen die Hertha zwei Änderungen vor, die eine ist personeller Natur (Bicakcic für Szalai), die andere daraus resultierend taktischer Natur (aus 4-4-2 wird 3-5-2).

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Nun aber zur TSG, die das Schalker System spiegelt und wie folgt aufläuft: Baumann - Bicakcic, Vogt, Hübner - Grillitsch - Kaderabek, Amiri, Demirbay, Schulz - Belfodil, Kramaric.

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Ganz besonders interessant: Auf der linken Seite feiert der 22-jährige Jonas Carls sein Profidebüt. Der Nachwuchsmann wurde bei Bayer Leverkusen ausgebildet, war dann ein Jahr in Nürnberg vor allem für die zweite Mannschaft aktiv und steht heute erstmals in der Bundesliga für S04 auf dem Rasen.

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Im Vergleich zum glücklichen 1:1 gegen Nürnberg nimmt Huub Stevens vier Änderungen vor, allesamt die Offensive betreffend: Im Mittelfeld spielen McKennie, Serdar und Carls für Boujellab, Harit und Oczipka (alle Bank), vorne stürmt Embolo anstelle von Skrzybski.

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Die Aufstellungen sind da! Und wir beginnen mit den Schalkern, die wie folgt in die Partie gehen: Nübel - Stambouli, Sane, Nastasic - Mascarell - Caligiuri, Serdar, McKennie, Carls - Burgstaller, Embolo.

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Schiedsrichter der Partie ist Christian Dingert, seine Assistenten heißen Tobias Christ und Stephan Lupp. Vierter Offizieller ist Rene Rohde. Den Job des Videoassistenten übernimmt Benjamin Brand, er wird von Arne Aarnink unterstützt.

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Das Hinspiel in Sinsheim endete übrigens 1:1, Kramaric und Bentaleb erzielten jeweils per Elfmeter den Treffer für ihre Mannschaft. Es war eine sehr taktisch geprägte Partie, in der Schalke in der Schlussphase sogar noch Chancen auf den Sieg hatte.

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Mitverantwortlich dafür ist Ishak Belfodil, der in diesem Zeitraum fünf Tore und drei Assists für die Kraichgauer beisteuerte und damit alleine in Sachen Toren vor den besten Schalker Torschützen Daniel Caligiuri und Breel Embolo (je vier Treffer) liegt. Die Offensive ist das große Problem der Knappen, nur die drei Mannschaften auf den Abstiegsplätzen Hannover, Stuttgart und Nürnberg sind vor dem Tor noch schlechter.

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Die Hoffenheimer dagegen haben vier der letzten fünf Spiele gewonnen und stehen mittlerweile auf dem sechsten Platz in der Tabelle. Julian Nagelsmann hat es in den letzten Wochen geschafft, seiner Mannschaft Konstanz einzuimpfen. So fehlen nur noch fünf Zähler auf einen Champions-League-Platz, die TSG könnte wie schon im Vorjahr mit einem starken Saisonendspurt in die Königsklasse springen.

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Sechs Punkte Vorsprung haben die Schalker im Moment auf einen Relegationsrang, unter Interimstrainer Huub Stevens geht es einzig und alleine darum, den Abstieg noch zu verhindern. Aufgrund der nicht gerade glänzenden Konkurrenz könnten die aktuell 27 Punkte sogar zum Klassenerhalt reichen, die Spieler bräuchten aber mal wieder einen Sieg fürs Selbstvertrauen. Wettbewerbsübergreifend wurde nur eines der letzten zehn Spiele gewonnen.

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Im Vorjahr zählte dieses Duell noch zu den interessantesten Spielen der Liga aus der Taktik-Perspektive, mittlerweile ist einer der beiden Verantwortlichen auf der Trainerbank aber nicht mehr im Amt. Und so ist das Duell Schalke gegen Hoffenheim keines mehr um die Champions League, beide Mannschaften gehen mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen in die Partie. Auf geht's!

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen dem FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim.