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FC St. Pauli - SpVgg Greuther Fürth

2. Bundesliga

FC St. Pauli 1

  • D Diamantakos 45'

SpVgg Greuther Fürth 3

  • D Keita-Ruel 17', 35'
  • J Green 70'

Live-Kommentar

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Das soll es nun aber an dieser Stelle gewesen sein! Ich verabschiede mich aus Hamburg, bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche eine gute Nacht!

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Beide Teams müssen kommende Woche in der 1. Runde des DFB-Pokals auswärts ran. Während St. Pauli beim Regionalligisten VfB Lübeck antritt, gastieren die Fürther beim letztjährigen Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg. In der Liga geht es eine Woche später weiter, dann haben die Kiez-Kicker mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart zu einem ungünstigen Zeitpunkt eine der schwersten Aufgaben in dieser Saison vor der Brust. Die SpVgg Greuther Fürth empfängt den bayerischen Konkurrenten aus Regensburg zum Derby.

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Während sich die Spielvereinigung nach dem verpatzten Auftakt gegen Aue mit dem Sieg rehabilitiert und sich vorübergehend in der Tabelle auf Platz 7 schiebt, geht bei St. Pauli der Blick zunächst nach unten. Die Norddeutschen stehen mit einem Punkt aus zwei Spielen auf Rang 15, können aber im Verlauf dieses Spieltags auf einen Abstiegsplatz rutschen.

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Dank einer zuletzt so häufig vermissten Effizienz vor dem gegnerischen Tor, feiern clevere Fürther den ersten Saisonsieg gegen ein tapfer kämpfendes St. Pauli. In einer ereignisreichen ersten Halbzeit sorgte Keita-Ruel mit einem Doppelpack für eine scheinbar beruhigende 2:0-Führung für die Franken, ehe Diamantakos das zwischenzeitlich ruhig gewordene Stadion am Millerntor noch vor dem Pausenpfiff mit seinem Anschlusstreffer wieder aufweckte. Nach Wiederanpfiff war es erneut der Grieche, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte, allerdings aus kurzer Distanz an der Latte scheiterte. In der Folge musste St. Pauli dem hohen Tempo aus dem ersten Durchgang mehr und mehr Tribut zollen und als Green nach 70 Minuten mit einem sehenswerten Schlenzer auf 3:1 stellte, war die Luft endgültig raus.

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Das Spiel ist aus! St. Pauli verliert zuhause gegen Greuther Fürth mit 1:3.

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Fürth nimmt noch etwas Zeit von der Uhr: Nielsen bekommt noch ein paar Sekunden und ersetzt den emsigen Mohr.

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Nach einem langen Ball in die Spitze dreht sich Diamantakos nach der Ballannahme clever um Mavraj herum und geht zu Boden. Für einen Strafstoß reicht das aber nicht und Jablonski lässt zurecht weiterspielen.

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... oder auch nicht. Die Hereingabe von Moeller-Daehli landet genau in den Armen von Burchert.

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Buchtmann holt immerhin noch einmal einen Eckball heraus. Vielleicht strahlen die Gastgeber durch einen Standard noch einmal etwas Torgefahr aus ...

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Green bekommt im Zweikampf mit Hornschuh einen leichten Schlag an den Hinterkopf und bleibt liegen. Für den Fürther wird es aber weitergehen.

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Das Spiel plätschert seinem Ende endgegen. Fürth macht, wie über die gesamte Spielzeit, nicht mehr, als nötig. Und bei St. Pauli fehlt es nun doch an Kraft und am Glauben, hier doch noch etwas mitnehmen zu können.

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Stefan Leitl wechselt und nimmt mit Sebastian Ernst einen Offensivmann raus. Jaeckel soll nun dazu beitragen, die Führung über die Zeit zu bringen.

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Letzter Wechsel bei St. Pauli: Der zuletzt abgetauchte Conteh verlässt den Platz, für ihn kommt Christopher Buchtmann.

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Es sieht also doch so aus, als würden sich die Befürchtungen von Jos Luhukay bewahrheiten, was den mangelhaften Fitnesszustand seiner Mannschaft angeht. Eine knappe Viertelstunde bleibt den Norddeutschen noch, das Ruder herumzureißen.

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Bitterer hätte dieses Spiel für St. Pauli bislang nicht laufen können. Während die Hamburger bei 14 Abschlüssen lediglich einmal ins Netz trafen, nutzten die Gäste ihre insgesamt sechs Abschlüsse für drei Treffer.

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Toooor! FC St. Pauli - GREUTHER FÜRTH 1:3. Die Spielvereinigung bleibt weiter eiskalt! Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte bedient Ernst den freistehenden Green vor dem Strafraum, der viel Platz hat und das Kugel gekonnt um Knoll herum ins rechte Eck schlenzt. Himmelmann fliegt, ist gegen diesen schönen Schuss aber machtlos. War das die Vorentscheidung?

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Vorlage Sebastian Ernst

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Dann wechselt auch Fürth ein erstes Mal: Redondo ersetzt den fleißigen Marvin Stefaniak im Mittelfeld.

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Jos Luhukay bringt frischen Wind für die rechte Außenbahn. Viktor Gyökeres kommt für Jakub Bednarczyk in die Partie.

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Diese ist aber ungefährlich, weil der Ball bei der Hereingabe die Torauslinie überquert. Der bislang gute Schiedsrichter Jablonski hat auch das gesehen und entscheidet auf Abstoß.

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Keita-Ruel hat auf der rechten Seite freie Bahn und kann im letzten Moment noch von Buballa gestört werden. Ecke gibt es aber trotzdem.

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Die Spielvereinigung aus Fürth wäre gut beraten, mehr für einen dritten Treffer zu tun, denn aktuell machen die Hamburger nicht den Eindruck, als würden ihnen die Kräfte schwinden. Ein Ausgleich wäre mittlerweile mehr als verdient!

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Auf der Gegenseite hat Miyaichi den Ausgleich auf dem Fuß! Nach einem Slalomlauf durch die rechte Fürther Abwehrseite schließt der Japaner im Strafraum aus spitzem Winkel ab - wieder ist Burchert mit dem Fuß zur Stelle und klärt zur Ecke.

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Green wird von Sauer im Sechzehner mit einer flachen Hereingabe schön in Szene gesetzt und prüft Himmelmann mit einem Abschluss aus knapp 15 Metern. Doch der Hamburger Schlussmann steht goldrichtig und bekommt gerade noch die Beine zusammen.

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Nächster Abschluss von St. Pauli! Bednarczyk lässt mit der Ballannahme Wittek gekonnt ins Leere grätschen und zieht anschließend rechts im Sechzehner ab. Burchert fährt das rechte Bein aus und pariert den harten Flachschuss mit einer starken Fußabwehr.

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Fürth ist darum bemüht, das Spiel jetzt ein wenig zu beruhigen und lässt die Kugel in den eigenen Reihen zirkulieren. Doch auch nach dem Seitenwechsel bleibt Hamburg ähnlich aggressiv in den Zweikämpfen, wie im ersten Durchgang und lässt den Franken damit kaum Zeit beim Passspiel.

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Wittek sieht den gelben Karton, weil er die Kugel nach einem vermeintlichen Foul mit der Hand festhält.

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Und die zweite Halbzeit beginnt mit einem Alu-Treffer für die Gastgeber! Knoll schlägt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld mit viel Schnitt vor das Tor der Fürther. In der Mitte kommt Diamantakos mit der Fußspitze an den Ball und befördert das Leder aus kurzer Distanz an den Querbalken!

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Weiter geht's mit Durchgang zwei! St. Pauli hat angestoßen!

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Und dann ist es soweit. Mit einem 2:1 für die Spielvereinigung geht es in die Kabine.

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Fürth wird froh sein, wenn Jablonski gleich zur Halbzeit pfeift. St. Pauli hat nach dem Treffer wieder deutlich Oberwasser und möchte möglichst noch vor der Pause den Ausgleich.

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Fünf Minuten Nachspielzeit werden übrigens angezeigt.

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Toooor! FC ST. PAULI - Greuther Fürth 1:2. Da ist der wichtige Anschlusstreffer noch vor der Pause! Miyaichi serviert von der rechten Seite perfekt in die Mitte, wo Diamantakos wuchtig mit dem Kopf einnetzt. Diesmal schläft die Hintermannschaft der Fürther, die dem Griechen da zu viel Raum gibt. Burchert ist aus kurzer Distanz ohne jegliche Abwehrchance.

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Vorlage Ryo Miyaichi

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... und der wird gefährlich! Wittek klärt per Kopf in die Füße von Bednarczyk, dessen Schuss Burchert gerade noch parieren kann.

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Conteh spielt seine Sprintqualitäten gegen Sauer aus und wird dann von Caligiuri von den Beinen geholt. Freistoß für St. Pauli auf der rechten Seite ...

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Hoffmann und Sauer rutschen unglücklich ineinander und haben beide Glück, dass sie sich bei dieser Aktion nicht verletzen. Jablonski entscheidet auf Freistoß für Fürth.

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Schlagartig ist es im Stadion stiller geworden. Im Moment feiern nur die Fans der Spielvereinigung.

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Tooooor! FC St. Pauli - GREUTHER FÜRTH 0:2. Und dann ist es doch passiert! Stefaniak darf in aller Ruhe von der rechten Seite flanken und serviert butterweich auf den Kopf von Keita-Ruel, der das Leder gekonnt ins linke Eck setzt. Hornschuh und Knoll machen es dem Angreifer dabei aber auch einfach, weil die beiden Innenverteidiger meilenweit weg stehen und ihren Schlussmann Himmelmann völlig alleine lassen.

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Vorlage Marvin Stefaniak

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Durchatmen bei St. Pauli ist erst einmal angesagt. Ein 0:2 wäre nach dieser engagierten ersten halben Stunde der Hamburger ein heftiger Tiefschlag gewesen. So bleiben die Kiez-Kicker weiter im Spiel.

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Den Willen kann man St. Pauli in keinster Weise absprechen. Angetrieben von den Fans suchen die Hamburger nach einer Antwort.

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Beinahe die passende Antwort der Gastgeber! Diamantakos bedient Hoffmann, der zehn Meter vor dem Tor die Fußspitze reinhält und damit das Gehäuse von Burchert nur knapp verfehlt.

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Nach minutenlanger Unterbrechung kann das Spiel nun also fortgesetzt werden. Wie wird St. Pauli nach diesem unglücklichen Rückstand nun reagieren? Bis zum Gegentreffer war das eigentlich eine ansprechende Anfangsphase der Gastgeber.

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Während Avevor mit aufmunterndem Applaus der Fans vom Platz getragen wird, kommt Marc Hornschuh auf den Platz und übernimmt die Innenverteidigerposition.

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Die Hamburger beschweren sich, weil Avevor zuvor nach einem Zweikampf mit Keita-Ruel an der Mittellinie liegenblieb. Das sieht nicht gut aus beim Kapitän der Norddeutschen, der mit dick bandagiertem Schienbein mit der Trage vom Platz gebracht wird.

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Tooooor! FC St. Pauli - GREUTHER FÜRTH 0:1. Da ist die Führung für die Gäste! Stefaniak schlägt eine Flanke aus dem rechten Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo Mohr in die Mitte zurücklegt. Keita-Ruel steht da, wo ein Torjäger stehen muss und spitzelt das Leder aus kurzer Distanz vorbei an Himmelmann ins Netz.

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Vorlage Tobias Mohr

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Auf der Gegenseite gibt Keita-Ruel ein erstes Lebenszeichen von sich, doch der Kopfball ist mit zu wenig Druck und deswegen kein Problem für Himmelmann.

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Wieder die Gastgeber! Diamantakos setzt im Zweikampf mit Caligiuri geschickt den Körper ein und setzt sich damit gegen den Innenverteidiger durch. Der anschließende Schuss aus 16 Metern ist gut, doch die Parade von Burchert ist noch besser, der nach links unten abtaucht und die Kugel zur Ecke lenkt.

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Erster wirklicher Abschluss der Gastgeber. Nach einer kurz ausgeführten Ecke schlägt Knoll die Kugel mit Schnitt in den Sechzehner, wo der Ball vom angelegten Arm von Wittek abprallt und Conteh vor die Füße fällt. Der 19-Jährige schließt direkt mit dem rechten Fuß ab, bekommt das Leder aber nicht auf den Kasten.

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St. Pauli wirkt in der Anfangsphase sehr präsent. Diesmal bringt Kalla eine Flanke von der rechten Seite in die Mitte, doch wieder ist die Hereingabe zu ungefährlich.

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Erste Annäherung der Gastgeber in Richtung Fürther Strafraum. Buballa kommt mit Tempo über die linke Seite, findet mit seiner Flanke aber keinen Abnehmer in der Mitte.

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Zumindest eine Sache ist bereits nach den ersten Minuten schon festzuhalten: Die St. Pauli-Fans stehen ausnahmslos hinter ihrer Mannschaft und vor allem auch hinter ihrem Trainer. Die Atmosphäre am Millerntor ist gewohnt stimmungsvoll.

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Los geht's! Sven Jablonski hat das Spiel freigegeben!

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Die Mannschaften kommen auf den Rasen und werden stimmungsvoll von den Fans im ausverkauften Stadion am Millerntor empfangen. Der Unparteiische ist übrigens Sven Jablonski aus Bremen, der bereits auch Erfahrung aus der Bundesliga aufweisen kann. Gleich geht es los!

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Stefan Leitl nimmt zwei Wechsel in seiner Elf gegenüber der 0:2-Niedelage gegen Aue vor: Sauer beginnt für Meyerhöfer als Rechtsverteidiger und Ernst startet im Mittelfeld anstelle von Redondo.

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Und diese Elf schickt Fürth-Coach Stefan Leitl auf den Platz: Burchert - Sauer, Caligiuri, Mavraj, Wittek - Stefaniak, Ernst, Seguin, Mohr - Green, Keita-Ruel.

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Drei Veränderungen gibt es damit in der Startelf der Gastgeber: Bednarczyk, Hoffmann und Kalla spielen anstelle von Park, Hornschuh und Becker.

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Es ist also reichlich Brisanz in dieser Partie! Bevor es losgeht, werfen wir noch schnell einen Blick auf die Aufstellungen beider Mannschaften. Und so gehen es die Hausherren unter der Leitung von Jos Luhukay an: Himmelmann - Kalla, Avevor, Knoll, Buballa - Hoffmann - Bednarczyk, Miyaichi, Moeller-Daehli, Conteh - Diamantakos.

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Die Partie zwischen St. Pauli und Fürth ist ein echter Klassiker! Schon 30 Mal standen sich beide Mannschaften in der 2. Liga gegenüber. Bei zehn Unentschieden spricht die Bilanz für die Spielvereinigung aus Fürth, denn St. Pauli konnte nur acht dieser Partien für sich entscheiden. Zwölf Mal gingen dagegen die Franken als Sieger vom Platz. So auch am letzten Spieltag der vergangenen Saison, als das Kleeblatt mit einem 2:1-Sieg in letzter Sekunde St. Pauli noch von Platz 6 auf Platz 9 zurückwarf, was den Hamburgern rund 1,6 Millionen Euro an Fernsehgeldern weniger einbrachte.

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Damit zeigte sich gegen Aue auch in dieser Saison bereits wieder das gleiche große Problem, das der Spielvereinigung schon im letzten Jahr stark zu schaffen machte. Insgesamt nur 37 Treffer gelang dem Kleeblatt in der vergangenen Saison, lediglich Absteiger Magdeburg traf noch seltener in das Tor des Gegners (35 Treffer).

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Die Fürther möchten dagegen im heutigen Auswärtsspiel gegen St. Pauli versuchen, den verpatzten Saisonauftakt nach der 0:2-Pleite gegen Aue zu korrigieren. Dabei zeigten die Franken, trotz der Niederlage, keineswegs eine schlechte Leistung und lagen am Ende in fast jeder Statistik deutlich vorne. Einzig in der wichtigsten Bilanz lag man zurück - beim Toreschießen. So sah auch Fürth-Coach Stefan Leitl das Problem: "Du musst letztendlich auch die Tore machen. Wir haben viele Chancen kreiert, jetzt geht es darum, mit der letzten Überzeugung das Tor machen zu wollen."

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Nun soll im ersten Heimspiel der erste Dreier her, auch um das Band zwischen Mannschaft und Fans, das nach einer verkorksten Rückrunde letztes Jahr etwas zerriss, wieder ein Stückchen weiter zu flicken. Trainer Luhukay dämpfte allerdings vor der Partie die Erwartungen, auch weil er seine Mannschaft, vor allem was die Fitness angeht, noch nicht auf einem Top-Level sieht: "Ich hoffe, dass wir frühzeitig das Spiel in unsere Richtung drehen können, weil wir hintenraus Probleme kriegen werden."

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Wenn der 56-Jährige damit geplant hatte, seine Spieler zum Auftakt besonders heiß zu machen, so ging dieser Plan immerhin teilweise auf. Gegen Bielefeld zeigten die Hamburger zumindest in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung, am Ende fehlte allerdings die Kraft, so dass die Kiez-Kicker in letzter Sekunde noch den Ausgleich kassierten und nicht über ein 1:1 hinauskamen.

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Schon vor dem Saisonstart vergangene Woche gegen Arminia Bielefeld sorgte St. Pauli-Coach Jos Luhukay für mächtig Wirbel, als er in einer Pressekonferenz vor dem Spiel in einer Wutrede den Verein heftig kritisierte und unter anderem "zu viel Bequemlichkeit" vorwarf.

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Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und der SpVgg Greuther Fürth.