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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Türkei - Wales. EURO 2020 Gruppe A.

Türkei 0

    Wales 2

    • A Ramsey ()
    • C Roberts ()

    Live-Kommentar

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    Der nächste Anpfiff erfolgt aber schon in einer Stunde, wenn Italien gegen die Schweiz spielt. Viel Spaß damit und bis dahin! 

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    Ganz anders Wales, das nach 2016 erneut großartige Chancen auf die K.o.-Runde hat. Zwar geht es noch gegen den stärksten Gruppengegner Italien, die vier Punkte könnten bei diesem großzügigen EM-Modus aber auch so schon reichen, um ins Achtelfinale einzuziehen. Die beiden letzten Spiele der Gruppe A werden am Sonntag parallel um 18 Uhr angepfiffen. 

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    Dass die Türkei nach so starker Qualifikation und so guter Vorbereitung nach zwei Spielen mit null Punkten und 0:5 Toren dasteht, das war so nicht zu erwarten. Jetzt geht es noch gegen die Schweiz, für den Glauben an ein Achtelfinalticket bedarf es viel Fantasie. Die Türkei droht, zu einer der EM-Enttäuschungen zu werden. 

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    Glückwunsch an Wales, das mit einer durchgehend starken Leistung einen komplett verdienten Sieg gegen eine enttäuschende Türkei einfährt. Der überragende, vor Spielwitz blühende Bale ließ noch einen Elfmeter liegen, Ramsey brauchte drei Anläufe für seinen Führungstreffer. Am Ende ist die Türkei, die ihrerseits höchstens mal nach Standards gefährlich wurde, mit dem 0:2 nach einem rundum aufregenden Spiel noch gut bedient. 

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    Drei Sekunden nach dem türkischen Anstoß ist die Partie dann beendet. 

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    Tooooooor! Türkei - WALES 0:2. Zwei Mal lässt Wales den zweiten Treffer nochmal liegen, James scheiterte vor seiner Auswechslung, Bale kurz danach an Cakir. Dann ist es aber soweit: Wales führt einen Eckball kurz aus, der Ball wird zu Bale gestupst. Dem wird die Grundlinie offengelegt, das Angebot nimmt Bale an. Unberührt geht er Richtung Tor, legt zurück zu Roberts, der schiebt ein. 

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    Vorlage Gareth Frank Bale

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    Das Spiel läuft immer noch, die Nachspielzeit ist unbekannt. James wird noch ausgewechselt, Williams kommt rein. 

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    Zumal es gar vier Gelbe gibt, nicht drei. Auch Calhanoglu sieht noch die Verwarnung. Auch das ging im Massenrangeln eher unter. 

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    Und auch für Davies weil... unklar. Da war es dann doch zu unübersichtlich. 

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    Für Mepham, weil der das gar nicht gut fand und Yilmaz daraufhin energisch von seinem Mitspieler wegstoß. 

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    So ist es. Stattdessen gibt es drei Mal Gelb. Für Yilmaz, der Rodon Theatralik vorwarf und dem am Boden liegenden Verteidiger ins Gesicht fasste. 

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    Großes Gerangel im walischen Strafraum nach einem Zweikampf zwischen Yilmaz und Rodon, brennen jetzt die Sicherungen durch? Da wird ordentlich gerungen, geschubst und gerangelt. Auf den ersten Blick ist das zwar unschön, aber irgendwie noch im Rahmen. Dias wird wohl ohne Platzverweis auskommen. 

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    Auf der anderen Seite lässt Wales den entscheidenden Konter liegen. James rennt mit seinen letzten Kräften den linken Flügel entlang, in der Mitte laufen drei Mitspieler mit. Er entscheidet sich für den letzten in der Reihe, das ist der eingewechselte Wilson. Doch dem fehlt ein guter Kopf, um an die zu hohe Hereingabe heranzukommen. Der Querpasst hätte es auch getan. 

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    Oh ja! Demiral steigt bei Calhanoglus scharfer Hereingabe baumlang hoch und köpft wuchtig aufs Eck. Ward pariert ganz stark. 

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    Mepham blockt eine Hereingabe von Calhongolu zum Eckball, geht nochmal was nach einem Standard für die Türkei? 

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    Ramsey verlässt nach einem bärenstarken Spiel das Feld. Da waren ganz feine Kombinationen mit seinem kongenialen Partner Bale dabei, samt dem bis jetzt goldenen Treffer. Wilson kommt rein. 

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    Ganz anders die Türkei, die jetzt ihren fünften Einwechselspieler bringt. Kahveci kommt für Ünder. 

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    Reicht für Wales die Kraft, um dieses knappe Ergebnis durchzubringen? Hier und da wird schon ordentlich gepumpt, oft schon sind die Hände auf den Oberschenkeln. Gewechselt wurde erst ein Mal, da sitzt aber auch nicht die gleiche Qualität, die auf dem Feld steht. Das könnten noch lange zehn Minuten werden. 

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    So, jetzt aber zurück ins Spiel, der Spielfluss ist jetzt nämlich wieder da. Mit Wales, das weiter gefällig nach vorne spielt, sich nicht hinten reinstellt, und durch Bale zur nächsten guten Chance kommt. Ramseys Flanke vom rechten Strafraumeck köpft Bale aufs Tor, der gute Cakir pariert abermals. 

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    Der Datendienstleister meldet, dass Bales Elfer-Fehlschuss gerade der erste seit der EURO 2000 war, der am Tor vorbeiging (Elfmeterschießen ausgeschlossen). Kinder, ist das lange her. Damals war es Spaniens Raul. Immerhin befindet sich Bale damit zwar in kleiner, aber nicht minder prominenter Gesellschaft. 

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    Günes nutzt die Behandlungspause für seinen vierten Wechsel. Dervisoglu kommt für Karaman. 

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    Die nächste Spielpause, weil Moore sich im Luftkampf mit Söyüncü eine blutige Nase abholt. Ausgerechnet Moore, der schon gegen die Schweiz bluten musste, mit Turban spielte. Das Spiel stockt jetzt, was den Walisern vermutlich gar nicht Unrecht ist. 

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    Auch Wales wechselt jetzt das erste Mal. Der ausgepumpte Allen macht Platz für Ampadu. 

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    Dann kann gewechselt werden, weil Karaman bei einer Halbfeldflanke das Stürmerfoul begeht und so das Spiel unterbrochen ist. Müldür ersetzt den verletzten Meras positionsgetreu. 

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    In denen kommt Yilmaz aber sogar zu einem Kopfball, vom langen Pfosten wurde ebenfalls per Kopf zurückgelegt, im Zentrum kann Yilmaz die Kugel aber nicht drücken, bekommt nur die Bogenlampe hin, die Ward aus der Luft pflückt. 

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    Bitterer Moment für Meras, der nach einem normalen Zweikampf mit Bale stürzt und sofort signalisiert, dass er ausgewechselt werden muss. Da ist irgendwas mit dem Muskel nicht mehr in Ordnung, da hilft auch keine Behandlung. Die Türkei für ein paar Minuten in Unterzahl. 

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    Eins steht fest, an Unterhaltungswert hat diese Partie in der Halbzeit nichts eingebüßt. Vor allem Wales macht weiter richtig Spaß. 

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    Die Türkei bleibt nach Standards gefährlich. Ayhan köpft einen Eckball aus sechs Metern in die Arme von Ward. Aus dem Spiel geht bei der Türkei nichts. 

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    Und es kommt noch dicker: Die Türkei will nach Bales Fehlschuss flach hinten raus spielen. Bale trauert im Sechzehner stehend seinem Fehlschuss noch hinterher, checkt dann, dass die Türkei vor ihm herspielt. Geht dann auf Keeper Cekir drauf und blockt dessen Abschlag. Und die Kugel streift nur haarscharf am linken Pfosten vorbei. Was für außergewöhnliche Szenen. 

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    Au Backe. Bale aus elf Metern mit der Innenseite auf die Tribüne. Und das will was heißen, denn der Umlauf in diesem Stadion in Baku ist astronomisch. Was für ein kapitaler Aussetzer des doch so stark aufspielenden Superstars. 

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    Elfmeter für Wales! Bale startet nach einem Einwurf auf der linken Seite und geht Richtung Strafraumeck. Ünder lässt ihn laufen. Zeki Celik fährt den Fuß aus und legt Bale. Das war ein richtig billiges Foul. Und die einzig richtige Entscheidung von Dias, auf den Punkt zu zeigen, auch wenn Bale etwas Glück hat, dass er geradeso auf der Strafraumlinie gefällt wird. 

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    Cakir ist ein starker Rückhalt für die türkische Elf, pariert den nächsten Ball. James läuft zuvor parallel zur Strafraumlinie, verliert sich ein bisschen, bekommt sich aber noch im Zusammenspiel mit Roberts in den Strafraum getankt. Roberts ist es dann, der kurz vor der Grundlinie zurücklegt. Zu Ramsey, der mit seinem Schuss im kurzen Eck an Cakirs Fußabwehr scheitert. 

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    Frühe mündliche Ermahnung von Dias für den walisischen Keeper Ward, sich beim Abschlag doch bitte fristgerecht zu verhalten. Weit über 30 Minuten vor Schluss schon auf Zeit zu spielen, muss wirklich nicht sein. 

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    Uff, jetzt lässt Yilmaz einen liegen. Ecke von der linke Seite, eigentlich zu weit, doch Demiral macht die Kugel nochmal scharf, köpft in die Mitte. Zentral vor dem Tor nimmt Ayhan zwei Gegenspieler raus, keiner kommt im Luftkampf ran, so fällt die Kugel Yilmaz an der Fünferlinie vor die Füße. Doch der semmelt seinen Volley artistisch, statt bedacht, deutlich übers Tor. 

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    Jetzt kommt Bale ausnahmsweise mal selbst zum Abschluss. Ramsey findet seinen Lieblingsmitspieler von der rechten Seite im völlig offen stehenden Zentrum. In Tippkick-Manier zieht Bale aus 25 Metern ab. Etwas zu hoch. 

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    Ganz anders Bale. Hier heißt es immer wieder Bale. Der immer wieder als Vorbereiter und Initiator glänzt. Wieder im Halbfeld startend, zieht er drei Gegenspieler auf sich und findet dann mit seinem Steilpass, na klar, Ramsey links im Sechzehner. Der will querlegen, bleibt aber an einem Abwehrbein hängen.  

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    Kein gutes Zeichen, wenn ein Könner und Rollenspieler wie Calhanoglu erst in der 50. Minute das erste Mal erwähnt wird. Doch bislang ist vom Milan-Star nichts zu sehen. Jetzt verdient er sich die Nennung mit einem Fernschuss aus gut 30 Metern, der flach in Wards Armen landet. 

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    Und notieren gleich mal den nächsten walischen Abschluss. Wenn auch zufällig. James mit der Flanke aus dem Halbfeld, in der Mitte ziehen Demiral und Söyüncü die Köpfe ein, weil sie keine Bedrohung sehen. Falsch gesehen, der hätte sich gefährlich Richtung langes Eck gedreht. Cakir reagiert und lenkt den Ball zur Seite weg. Die folgende Ecke klärt dann Ayhan. 

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    Wir beobachten. Und steigen ein in den zweiten Durchgang. 

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    Demiral ist zudem neu dabei. Aber nicht etwa für Ayhan, was eine Korrektur der Startelfveränderung von Günes wäre. Sondern für Yokuslu. Dadurch rückt Ayhan vermutlich eine Position vor. 

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    Doppelwechsel bei der Türkei, das überrascht nicht. Yazici kommt für den einflusslosen Tufan. 

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    Halbzeit. 

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    So viel zum Thema schlaflose Nacht für Ramsey. Das Thema hat der 30-Jährige mit diesem wunderbaren Treffer nun höchstselbst ad acta gelegt. 

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    Tooooooor! Türkei - WALES 0:1. Im dritten Anlauf klappt es für Ramsey! Bale mit einem weiteren dieser traumhaften Flugbälle aus dem Halbfeld in den Sechzehner. Die türkische Abwehrkette steht viel zu tief. So kann Ramsey einlaufen, steht nicht im Abseits, als er sieben Meter vor dem Tor den Ball mit aller Ruhe mit der Brust annimmt, um dann mit dem ersten Kontakt an Cakir vorbei einzuschieben. 

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    Vorlage Gareth Frank Bale

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    Yokuslu bekommt den Arm von Moore unfreiwillig durchs Gesicht gewischt, auch Rodon humpelt. Das Spiel lässt jetzt schon Körner und hinterlässt Spuren. Die Spielunterbrechung nutzen die Protagonisten für eine Trinkpause. Die ist bei 30 Grad Hitze ohnehin angebracht. 

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    Da wollen wir die Türkei gerade starkreden, weil der Ball jetzt schnell und gut durch die Reihen läuft, die Kontrolle langsam einkehrt. Dann spielt Ayhan im Mittelfeld einen katastrophalen Fehlpass in die Beine von Bale. Der zieht an, wird von zwei Mitspielern flankiert, versucht es gegen Söyüncü aber allein. Doch der gewinnt den Zweikampf mit einer starken Grätsche und rettet für seinen Teamkollegen.  

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    Gute Phase der Türkei jetzt, die sich mit einer langen Ballstafette nach vorne schiebt. Wales kommt nicht in den Zweikampf, läuft hinterher. Das geht bis in den Strafraum, wo Karamans Querpass dann aber an Allen hängenbleibt. 

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    Durch die zwei Kopfbälle innerhalb kurzer Zeit hat die Türkei das Torschussverhältnis jetzt ausgeglichen in diesem unterhaltsamen Spiel. Auch wenn Wales spielerisch das bessere Team ist, mehr fürs Spiel unternimmt und strukturierter spielt, ist es schwer vorherzusagen, wer hier als erstes trifft. 

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    Jetzt aber schnell auf die andere Seite. Denn dort wird die Türkei nach einem Eckball gefährlich. Ayhan setzt sich im Zentrum nach dem Eckball durch, Morrell klärt auf der Linie. Auch wenn der sich wohl noch neben den Pfosten gedreht hätte. Wenig später dasselbe Spiel: Diesmal die Ecke von rechts, diesmal kommt Söyüncü zum Kopfball. Wieder auf den zweiten Pfosten, wieder klärt dort Morrell. 

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    Gute Leistung auch von Bale bis herhin. Der walisische Kapitän taucht zwar selten im letzten Drittel auf, das überlässt er Moore oder James oder dem vorrückenden Ramsey. Dafür zieht Bale das Spiel hinter den Sturmreihen aber immer wieder umsichtig und teils technisch hochwertig auf und leitet so viele gefährliche Szenen ein. 

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    Das sind Chancen, die dich nachts nicht schlafen lassen, wenn das am Ende nicht gutgeht. Auch für einen erfahrenen Top-Fußballer wie Ramsey. Da Wales aber nach wie vor die wesentlich bessere, aktivere und torgefährlichere Mannschaft ist, besteht Hoffnung, dass dem Juve-Profi die schlaflose Nacht erspart bleibt. 

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    Auweia, Ramsey. Was für eine riesige Gelegenheit. Im Spieltempo sieht es so aus, als ob Ramsey bei Bales super Pass aus dem Halbfeld meterweit im Abseits steht. Die Wiederholung zeigt aber, dass Meras das auf der linken Seite komplett schlafend aufhebt. Und so ist Ramseys Fehlschuss, komplett frei vor dem Tor und mit aller Zeit der Welt, hoch hinaus in den Himmel von Baku fast schon tragisch. 

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    Nächster Auftritt von James, den kriegen die Türken überhaupt nicht in den Griff. Blitzschnell sprintet James seinem mit dem Kopf selbst vorgelegten Ball hinterher, legt von der Grundlinie ins Zentrum zurück, wo ein Mitspieler nur knapp verpasst. Der Ball fällt Keeper Cakir in die Arme. 

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    Das ist ein echt munteres, offensiv ausgerichtetes Spiel. Wales überzeugt mit einer guten Mannschaftsleistung und starken, teils eingespielten Kombinationen und Abläufen. Und die Türkei ist vorne individuell so gut besetzt, dass jederzeit was passieren kann. Sechs Torschüsse schon in den ersten 20 Minuten. Und die Zuschauer gehen sowieso bei jeder Aktion mit. 

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    Die Schlagzahl bleibt hoch. Jetzt hat Wales die nächste richtig gute Chance. Wieder James mit der Flanke von seiner linken Seite, wieder gen langer Pfosten. Dort legt Bale per Bogenlampe quer zum anderen Pfosten. Ramsey könnte ihn per Kopf aus einem Meter über die Linie drücken, köpft aber lieber nochmal in den Rückraum. Wo Söyüncü mit viel Glück gegen Moore klärt, der dann ins Leere fliegt. Wilde Szene. 

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    Für die Türkei schickt unmittelbar danach Cakir wieder so eine Abschlag-Rakete in die walisische Hälfte. Der fliegt bis 40 Meter vor das gegnerische Tor, das ist irre. Erst recht, wenn dort dann Yilmaz noch das Kopfballduell gewinnt und auf die Brust von Ünder weiterleietet. Der dreht sich geschwind um die eigene Achse, zieht aus der Drehung ab. Schießt aber genau auf Ward, der sicher pariert. 

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    Wunderbarer Spielzug der Waliser. Der weite Flügelwechsel geht auf die linke Seite, wo James per Kopf auf Allen zurücklegt, der nachgerückt ist und im Halbfeld Platz hat, wieder James auf dem Flügel mitnimmt. Jetzt hat der wiederum Platz, kann Richtung zweiter Pfosten flanken. Dort steigt Moore zwei Etagen höher als sein Gegenspieler, köpft aber übers Tor. 

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    Jetzt meldet sich aber auch die Türkei im Spiel an. Ein Freistoß auf der rechten Seite wird blitzschnell ausgeführt, denn Ünder steht auf dem Flügel frei. Die Hereingabe landet am Elfmeterpunkt, wo Yilmaz ausholt. Sein Direktschuss ist nicht ganz sauber, wäre aber wohl trotzdem gefährlich aufs Tor gekommen, hätte Mepham nicht noch den Fuß dazwischen. Die folgende Ecke bringt nichts ein. 

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    Da kann sich die Türkei bei ihrem Keeper bedanken, dass sie nicht früh einem Rückstand hinterherrennt. Wales spielt eine sehr gute Anfangsphase. Und die Türkei rennt noch hinterher. 

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    Und mit der Rolle erarbeitet sich Wales die erste Top-Chance! Einen weiten Einwurf von Bale von der linken Seite kann die Türkei klären, der zweite Ball wird aber direkt wieder zu Bale gespielt, der sich mit einem Haken Platz verschafft und mit dem Außenrist wunderbar in den linken Raum des Sechzehners zu Ramsey durchsteckt. Der bewahrt die Ruhe, lässt den grätschenden Söyüncü aussteigen. Und scheitert an einer starken Fußabwehr von Keeper Cakir. 

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    Die türkische Elf versucht es zunächst mit einem langen Ball auf Yilmaz und einem spektakulären Abschlag von Keeper Cakir aus dem eigenen Fünfer weit in die Spitze, beides verpufft aber. Ansonsten steht die Türkei tief und überlässt Wales Ball und Großteile des Spielfelds. 

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    Es wird gebuht und gepfiffen, aber nicht weil vor Anpfiff geschlossen gekniet wurde, da blieben negative Reaktionen erfreulicherweise aus, sondern weil Wales die ersten drei Minuten recht viele Spielanteile sammelt. Das quittieren die rund 30.000 Zuschauer, die es mit der Türkei halten, mit ihrem Missfallen. Daran wird sich die walische Elf schnell gewöhnen müssen.  

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    Der Schiedsrichter heißt Dias, kommt aus Portugal und gibt jetzt den Startschuss ins Spiel. 

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    Für die Nostalgiker unter uns: Den letzten Sieg fuhr Wales gegen die Türkei bei einem WM-Qualifikationsspiel im Jahr 1981 ein, 40 Jahre ist das her. Der türkische Keeper, der das entscheinde 0:1 durchließ, war der heutige Trainer Günes. Seitdem gab es noch ein 0:0 und ein wildes 6:4 für die Türkei. Vierfacher Torschütze damals: Hakan Sükür, bis heute Rekordtorschütze.

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    Das macht die Aufgabe für Wales nicht einfach, aber sicher auch nicht unmöglich. Der Sensations-Halbfinalist der EM 2016 will auch in diesem Jahr, defensiv hartnäckig und offensiv angeführt von Kapitän und Superstar Bale, wieder überraschen. Der verdiente Punkt gegen die Schweiz war ein sehr guter Anfang. Kann Wales heute nachlegen, ist am letzten Spieltag gegen das starke Italien alles möglich. 

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    Während man beim Auftaktspiel in Rom gegen die Kulisse des Olympiastadions spielte, kann sich die Türkei heute der Unterstützung von den Rängen sicher sein: In der Hauptstadt Baku des befreundeten Landes Aserbaidschan sind gut 35.000 Zuschauer zugelassen, schätzungsweise 30.000 davon werden der Türkei die Daumen drücken. Außerdem haben sich Tausende aus der Heimat auf die Reise ins Nachbarland gemacht, um ihre Nationalmannschaft zu unterstützen. 

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    Dass die Hürde Italien gleich zum Auftakt hoch wird, war der Türkei im Vorhinein klar. Dass man so sang- und klanglos unterging, kam dann aber trotzdem für viele überraschend. Zu gut waren die Ergebnisse bislang im Jahr 2021, man denke da etwa an das 4:2 gegen die Niederlande oder das 3:0 gegen Norwegen. Die Türkei hat sich was ausgerechnet für die EURO 2020. Steht jetzt aber erstmal gehörig unter Druck. Gegen Wales heißt es heute: Verlieren verboten. 

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    Und Wales? Konnte mit dem Auftakt komplett zufrieden sein, das 1:1 gegen die favorisierte Schweiz war ein schöner Achtungserfolg und eröffnet Möglichkeiten, trotz Außenseiterrolle ins Achtelfinale einzuziehen. Dementsprechend sieht Trainer Page auch keinen Anlass, seine Startelf zu verändern. Zumal das nominell ohnehin die tatkräftigste Elf ist, die Wales zur Verfügung hat. 

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    Die türkische Nationalmannschaft hatte am letzten Freitag beim 0:3 gegen ein starkes Italien deutlich das Nachsehen. Trainer Günes wechselt heute, beim zweiten Gruppenspiel, seine Startelf im Vergleich dazu auf zwei Positionen. Ayhan rückt für Demiral in die Innenverteidigung. Und Yazici räumt seinen Platz für Ünder, der für mehr Druck nach vorne sorgen soll. 

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    Wales schickt folgende Startelf auf den Rasen: Ward - Roberts, Mepham, Rodon, Davies - Allen - Bale, Morrell, Ramsey, James - Moore. 

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    Die Türkei geht in dieser Formation in den 2. Spieltag: Cakir - Zeki Celik, Ayhan, Söyüncü, Meras - Yokuslu - Karaman, Calhanoglu, Tufan, Ünder - Yilmaz. 

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    Herzlich willkommen zum 2. Spieltag der Europameisterschaft 2020 in der Gruppe A zwischen der Türkei und Wales.