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Belgien triumphiert

Golf: Weltcup in Melbourne: Kaymer & Kieffer enttäuschen

25.11.2018 | 09:34 Uhr

Für Martin Kaymer (r.) und Maximilian Kieffer (l.) läuft es in Paris nicht gut. Beide müssen nach zwei Tagen ihre Koffer packen.
Image: Das deutsche Duo um Maximilian Kieffer (l.) und Martin Kaymer (r.) enttäuscht beim Weltcup in Melbourne.  © DPA pa

Für die deutschen Golfprofis Martin Kaymer (Mettmann) und Maximilian Kieffer (Düsseldorf) ist der 59. Weltcup in Melbourne enttäuschend zu Ende gegangen.

Bei Belgiens erstem Titelgewinn bei der offiziellen Team-WM rutschten die Rheinländer nach dem vierten und letzten Durchgang im Endklassement der 28 Teilnehmermannschaften noch auf den 26. und drittletzten Platz ab.

Auf der abschließenden Foursome-Runde mit ständig abwechselnden Schlägen setzten Kaymer und Kieffer ihre schwankenden Vorstellungen in Down under fort. Mit 73 Schlägen konnte sich das Duo auf dem Par-72-Kurs nicht wie erhofft wenigstens noch etwas nach vorne arbeiten und fiel mit 290 Schlägen sogar noch eine Position zurück.

Pieters und Detry triumphieren

Nichts mehr auf dem Weg zum Gesamtsieg anbrennen ließen unterdessen die seit der zweiten Runde führenden Belgier Thomas Pieters und Thomas Detry. Das Duo hatte nach einer 68 auf der Schlussrunde mit insgesamt 265 Schlägen jeweils drei Schläge Vorsprung auf die Teams aus Mexiko und Australien. Die dänischen Titelverteidiger Sören Kjeldsen und Thorbjörn Olesen belegten in der Abschlusswertung den vierten Rang.

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Kieffer war beim Weltcup zuletzt 2013 gemeinsam mit Marcel Siem (Ratingen) angetreten, Kaymers letzter Einsatz war 2011 an der Seite von Alex Cejka (München). Dort hatte der ehemalige Weltranglistenerste an der Seite des gebürtigen Tschechen mit Platz zwei sein bislang bestes Weltcup-Ergebnis erzielt.

In der Geschichte des seit 1953 ausgetragenen Weltcups gab es bislang zwei deutsche Triumphe. 1990 holten Bernhard Langer (Anhausen) und Torsten Giedeon (Hamburg) in Orlando/Florida die Siegertrophäe, 2006 setzte sich Langer auf Barbados mit Siem durch. (sid)

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