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Handball-EM: DHB-Rückraumspieler während Pause in Kabine eingeschlossen

Schrecksekunde bei EM-Sieg: Kühn in Kabine eingesperrt

Sport-Informations-Dienst (SID)

20.01.2020 | 12:21 Uhr

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Handball-EM: DHB-Team überzeugt gegen Weißrussland

Das hätte auch ins Auge gehen können: Nationalspieler Julius Kühn hätte bei der EM im Hauptrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft in Wien gegen Weißrussland durch ein Versehen fast den Beginn der zweiten Halbzeit verpasst.

Nach der Kabinenansprache von Bundestrainer Christian Prokop wurde der Melsunger Rückraumspieler irrtümlich in der Umkleide eingeschlossen. Der 26-Jährige konnte jedoch durch lautes Klopfen an die verriegelte Tür auf sich aufmerksam machen und wurde aus seiner misslichen Lage befreit.

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"Ich kam aus der Toilette und dachte: "Hier ist ja nicht viel los", erzählte Kühn nach dem Spiel: "Plötzlich war gar keiner mehr da, die Tür war zu. Ich hab dann geklopft, ich glaube, das war nicht zu überhören." Glücklicherweise habe ein Mitglied des Sicherheitspersonals ihn gehört, "der hat dann unseren Teamguide geholt, und der hat mich rausgelassen".

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Bob Hanning über Julius Kühn, der in der Kabine eingesperrt war.

Bundestrainer hatte ihn anfangs "gar nicht vermisst"

Der 26-Jährige war dann doch noch rechtzeitig zum Wiederbeginn auf dem Parkett. "Teammanager Oliver Roggisch hat sich bei mir entschuldigt und versprochen, dass das nie wieder passiert", sagte Kühn. Bundestrainer Christian Prokop räumte ein: "Ich darf das gar nicht laut sagen, aber ich habe ihn zunächst gar nicht vermisst."

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Christian Prokop über Julius Kühn, der in der Kabine eingesperrt war.

Dieses Spiel gewann die Mannschaft um Uwe Gensheimer souverän mit 31:23 (18:11).

Sport-Informations-Dienst (SID)

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