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Handball-EM: DHB-Team atmet nach Comeback-Sieg gegen Belarus durch

"Überragend": DHB-Team atmet nach Comeback-Sieg tief durch

16.01.2022 | 10:19 Uhr

Deutschlands Handballer haben bei der EM einen erfolgreichen Start hingelegt. Beim 33:29-Erfolg gegen Belarus ragten die erfahrenen Spieler um Kai Häfner heraus.

Nach ihrem perfekten EM-Start klatschten sich die deutschen Handballer mit strahlenden Gesichtern ab. "Wir sind sehr, sehr glücklich. Der Sieg tut gut und stimmt uns positiv", sagte der überragende Kai Häfner nach dem 33:29 (17:18) gegen Belarus. Und Bundestrainer Alfred Gislason atmete nach einem wilden Vorrundenspiel "tief" durch: "Es war ein sehr gelungener Start, auch wenn nicht alles großartig war."

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Dank einer Leistungssteigerung entschied die DHB-Auswahl das lange spannende Duell in Bratislava für sich und nahm dank des geglückten Auftakts bereits den Einzug in die Hauptrunde ins Visier. Ausschlaggebend waren vor 1291 Zuschauern in der Ondreja Nepelu Arena die erfahrenen Spieler um Häfner, Julius Kühn und Marcel Schiller, die insbesondere nach der Pause vorangingen.

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Christian Schwarzer nach dem EM-Auftakt des DHB-Teams gegen Belarus. (Videolänge: 6:32 Minuten)

"Kai war Überragend", schwärmte Gislason. "Das war das beste Spiel, das ich überhaupt von ihm gesehen habe. Nicht nur, weil er so viele Tore geworfen hat. Er hat auch viele Assists gegeben. Julius kam ebenfalls sehr gut rein, auch beide Außen waren stark."

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DHB-Team mit Fehlstart

Häfner hielt sich mit Eigenlob zurück. "Ich bin gut ins Spiel gekommen", analysierte der Linkshänder am ARD-Mikrofon bescheiden: "Wir haben es geschafft, nach der Halbzeit den Turnaround hinzulegen." Der 2016er-Europameister war mit acht Toren gemeinsam mit Schiller bester Werfer für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB).

Trotz eines Fehlstarts machte die starke deutsche Offensive einen Fünf-Tore-Rückstand zu Spielbeginn wett und eine insgesamt schwache Torhüter-Leistung so vergessen, zahlreiche deutsche Fans spendeten nach dem Spiel begeistert Applaus. Schiller sprach von einem "schwierigen Spiel", an dem das Team gewachsen sei: "Wir sind in diesem Spiel einen Schritt weitergekommen."

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Am Sonntag (18.00 Uhr/ARD) können Johannes Golla und Co. gegen Österreich bereits einen großen Schritt in Richtung der heißen Turnierphase machen. Im letzten Spiel seiner Vorrundengruppe D trifft Deutschland am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF) auf Polen. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein.

Die deutsche Mannschaft startet gegen Weißrussland in die EM.
Image: Die deutsche Mannschaft startet mit einem Sieg gegen Belarus in die EM.  © DPA pa

Wolff zunächst nur auf der Bank

Im Tor setzte Gislason zu Beginn etwas überraschend nicht auf 2016er-Europameister Andreas Wolff, sondern auf Turnierdebütant Till Klimpke. Allerdings waren Wolffs Joker-Qualitäten deutlich früher als erhofft gefragt. "Hinterher ist man immer schlauer", sagte der DHB-Coach nach dem Spiel dazu.

Nach einem völlig verkorksten Start nahm Gislason beim 2:7 (10.) die erste Auszeit und tauschte zugleich den glücklosen Klimpke gegen Wolff aus. Auch dieser kam in der Folge wie die deutsche Deckung jedoch nicht ins Spiel.

Dank guter Angriffsaktionen und Überzahlsituationen verkürzte die DHB-Auswahl in der Folge dennoch den Rückstand. Linkshänder Häfner, neben Wolff einer von vier verbliebenen EM-Helden von 2016 im deutschen Kader, fand in der Offensive immer wieder Lücken, schloss selbst ab oder setzte Mitspieler in Szene.

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Deutschland dreht nach der Pause auf

Beim 11:10 (21.) ging Deutschland erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung, in der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit vielen Toren. "Es ist ein Riesenkampf", analysierte DHB-Sportvorstand Axel Kromer in der Halbzeitpause.

Dieser setzte sich auch nach der Pause fort, allerdings schwanden bei den Belarussen allmählich die Kräfte. Der deutsche Offensivmotor lief hingegen nun immer flüssiger - vor allem dank der Erfahrenen.

Beim 23:20 (39.) durch Häfner ging Deutschland erstmals mit drei Treffern in Führung. Eine beruhigende Führung sorgte für eine vergleichsweise entspannte Schlussphase.

SID

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