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Handball News: DHB-Team besteht Stresstest in Österreich

Großer Schritt Richtung EM! DHB-Team besiegt Österreich

Sport-Informations-Dienst (SID)

09.01.2021 | 11:45 Uhr

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Sky Experte Heiner Brand analysiert die Leistung der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Österreich und gibt einen Ausblick auf die Weltmeisterschaft (Video-Länge: 3:27 Minuten).

EM-Ticket vor Augen, WM-Stresstest bestanden: Die deutschen Handballer haben eine Woche vor Beginn der Weltmeisterschaft in Ägypten Lust auf mehr gemacht.

Das neu formierte DHB-Team von Bundestrainer Alfred Gislason setzte sich in der EM-Qualifikation in Graz souverän mit 36:27 (22:16) gegen Österreich durch und überzeugte dabei vor allem in der Offensive.

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DHB-Torwart Jogi Bitter nach dem Sieg gegen Österreich. (Videolänge: 24 Sekunden)

Schiller überzeugt als bester Werfer

Der vom Siebenmeterstrich sichere Linksaußen Marcel Schiller war beim Geisterspiel in der Steiermark mit elf Treffern der beste Werfer für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die nach ihrem dritten Sieg im dritten Spiel das Ticket für die Europameisterschaft 2022 in Ungarn und der Slowakei fast schon sicher in der Tasche hat. Zudem überzeugte das Torhüter-Duo Andreas Wolff und Johannes Bitter mit etlichen Paraden.

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Bereits am Sonntag (18.10 Uhr) trifft das DHB-Team in Köln ein weiteres Mal auf das Nachbarland, ein erneuter Sieg würde die vorzeitige EM-Qualifikation bedeuten. Das Spiel ist zugleich die Generalprobe für das Mega-Turnier am Nil, wo die DHB-Auswahl den Absagen von gleich sieben Stammkräften zum Trotz vom großen Wurf träumt.

Gislason testete zu Beginn der Partie in Graz wie erwartet eine 6:0-Deckung mit dem Flensburger Johannes Golla und Erlangens Sebastian Firnhaber im Innenblock. Auf Linksaußen spielte etwas überraschend Schiller statt Kapitän Uwe Gensheimer. "Wir sind auf einem guten Weg, und ich glaube, dass man das heute auch gesehen hat", sagte Golla im ZDF.

Der Start in die Partie verlief noch recht zäh. Deutschland geriet nach einer Zeitstrafe gegen Golla früh in Unterzahl, ließ den Gegner aber auch beim Sechs gegen Sechs zu nah ans eigene Tor herankommen. So hielt Wolff zwar gleich einen Siebenmeter (4.), bei den österreichischen Abschlüssen aus kürzester Distanz war er aber machtlos.

DHB-Team stabilisiert sich nach schwachem Start

Die DHB-Auswahl lief beim 3:5 (9.) erstmals einem Zwei-Tore-Rückstand nach, stabilisierte sich aber schnell wieder. Das insgesamt 35. Aufeinandertreffen beider Nationen blieb so zunächst ausgeglichen. Deutschland kam offensiv immer wieder durch Melsungens Julius Kühn zu leichten Toren, Spielmacher Philipp Weber fand zudem oft Golla am Kreis.

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Nach und nach kam die hochmotivierte DHB-Auswahl besser in die Partie, das Tempospiel nach Ballgewinnen war dabei stets eine Waffe. Gislason, der vor seinem ersten Turnier als DHB-Coach viele Anweisungen von außen gab, tauschte zudem fleißig Personal. So verteidigte der Hannoveraner Fabian Böhm zeitweise als Spitze einer 5:1-Deckung, im Angriff durfte sich auch Youngster Juri Knorr beweisen.

Nach einem 5:0-Lauf und dank des sicheren Siebenmeterschützen Schiller wuchs der Vorsprung komfortabel auf sechs Tore an. Der Start in den zweiten Durchgang missglückte jedoch, Gislason nahm beim 24:21 (38.) eine Auszeit und kritisierte leichte Fehlwürfe in der Offensive. Deutschland traf anschließend wieder regelmäßiger, Bitter kam nach der Pause zudem ebenfalls gut ins Spiel.

Der Vorsprung wuchs wieder, auch weil Schiller bei Siebenmetern immer neue Wurfvariationen zeigte und eiskalt blieb. Gislasons dritter Sieg im dritten Spiel als DHB-Coach geriet nicht mehr in Gefahr.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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