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THW Kiel feiert Derbysieg - Melsungen bezwingt Magdeburg

Die Zebras gewinnen das 101. Nordderby

Sport-Informations-Dienst (SID)

19.09.2019 | 01:21 Uhr

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LIQUI MOLY HBL: Derbysieg für Kiel! Der Rekordmeister hat das umkämpfte Topspiel mit 28:24 (18:13) gewonnen und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt die erste Saisonniederlage zugefügt (Videolänge: 2:14 Minuten).

Derbysieg für Kiel! Der Rekordmeister hat das umkämpfte Topspiel in der LIQUI MOLY HBL gewonnen und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt die erste Saisonniederlage zugefügt.

Die Kieler Zuschauer feierten den Derbysieg mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen, die THW-Spieler bedankten sich nach dem hart erkämpften Prestigerfolg gegen den Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt für die lautstarke Unterstützung. Mit 28:24 (18:13) gewann der Rekordmeister das Topspiel der Handball-Bundesliga und fügte dem Titelverteidiger die erste Saisonniederlage zu.

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Die Hoffnungen der Kieler auf die erste Meisterschaft seit 2015 leben, der Titelkampf verspricht in dieser Saison noch spannender zu werden. "Die erste Halbzeit war mit unsere beste Leistung", sagte THW-Coach Filip Jicha bei Sky und ergänzte mit Blick auf die Tabelle: "Das ist eine Wahnsinnsliga, die Mannschaften sind sehr ausgeglichen."

Pekeler: "Wir sind mittendrin"

"Wir wollten es unbedingt vermeiden, von Anfang an wieder mit vier Minuspunkten hinterher zu laufen", sagte Nationalspieler Hendrik Pekeler: "Da hatten wir uns letztes Jahr schon frühzeitig unnötig unter Druck gesetzt. So sind wir jetzt mittendrin und halten alles offen."

Die Flensburger, die in der vergangenen Woche bei der HSG Wetzlar überraschend nicht über ein Remis hinausgekommen waren, liegen nach dem erneuten Dämpfer bei 7:3 Zählern. Bei einer Niederlage hätte der THW, der in dieser Spielzeit bereits 31:32 beim SC Magdeburg unterlag, schon früh in der Saison unter Druck gestanden. Sowohl den Supercup gegen Flensburg als auch das Finale der Klub-WM gegen den FC Barcelona hatten die Kieler verloren.

Flensburg macht zu viele Fehler

In Kiel entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem zunächst der Flensburger Torhüter Torbjörn Bergerud mit mehreren starken Paraden brillierte. Im Angriff leistete sich der Titelverteidiger aber ungewöhnlich viele leichte Fehler, sodass der THW knapp zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit erstmals auf vier Tore davonziehen konnte, zur Pause waren es sogar fünf Treffer Vorsprung.

In die zweite Halbzeit starteten die Flensburger furios und glichen innerhalb von nur rund sechs Minuten zum 18:18 aus. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, die Entscheidung fiel wenige Minuten vor Schluss, als sich die Kieler auf drei Tore absetzten.

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Melsungen zeigt starke Reaktion

Auch der SC Magdeburg kassierte am Donnerstag seine erste Niederlage. Bei der kriselnden MT Melsungen verlor die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert nach vier Siegen in Serie mit 29:31 (13:16).

Das ambitionierte Team aus Melsungen hatte zuletzt eine herbe 23:36-Pleite beim Aufsteiger aus Balingen hinnehmen müssen. Für das Team um Nationalspieler Finn Lemke war es der zweite Saisonsieg.

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LIQUI MOLY HBL: Der bis dato ungeschlagene Tabellenführer SC Magdeburg kassierte gegen die MT Melsungen die erste Niederlage. Das Team von Trainer Bennet Wiegert verlor nach vier Siegen in Serie mit 29:31 (13:16) (Videolänge: 1:59 Minuten).

Löwen mit Kantersieg

In der Spitzengruppe etablierten sich auch wieder die Rhein-Neckar Löwen. Das Team von Trainer Kristjan Andresson setzte sich angeführt von einem starken Uwe Gensheimer, der zehn Tore erzielte, 37:26 (17:12) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch und hat nun 8:2 Punkte. Einziges ungeschlagenes Team ist Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf (8:0).

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LIQUI MOLY HBL: Am 5. Spieltag feiern die Rhein-Neckar Löwen einen 37:26-Kantersieg gegen den HBW Balingen-Weilstetten. Uwe Gensheimer zieht in diesem Spiel in die Top-Ten der besten Bundesliga-Torschützen ein (Videolänge: 2:07 Minuten).

GWD Minden besiegte zuhause Die Eulen Ludwigshafen mit 29:23 (13:13). Der angeschlagene Christoffer Rambo wurde entgegen der Erwartungen doch eingesetzt und erzielte vier Tore für GWD. Bester Werfer für die Mindener war Marian Michalczik mit sieben Treffern. Für Aufregung am Rande des Spielfelds sorgte die Hallenproblematik der Mindener, die ihre Heimspiele möglicherweise bald nicht mehr in der Kampa-Halle austragen können.

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Bei der GWD Minden bahnt sich eine "mittlere Katastrophe" an. Die anstehende Hallensperrung könnte sich zur Existenzbedrohung für den Erstligisten entwickeln. Geschäftsführer Markus Kalusche im Interview (Videolänge: 3:51 Minuten).

Alle Donnerstags-Partien im Stenogramm

THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt 28:24 (18:13). - Tore: Nilsson (5), Ekberg (5/3), Jacobsen (4), Pekeler (4), Bylik (3), Reinkind (3), Wiencek (2), Weinhold (2) für Kiel - Johannessen (5), Röd (4), Golla (3), Jondal (3), Zachariassen (2), Steinhauser (2), Wanne (2/1), Svan (1), Jeppsson (1), Gottfridsson (1) für Flensburg. - Zuschauer: 10.285

MT Melsungen - SC Magdeburg 31:29 (16:13). - Tore: Reichmann (12/4), Mikkelsen (5), Kuhn (5), Maric (3), Häfner (2), Allendorf (2), Danner (1), Schneider (1) für Melsungen - Hornke (6/3), Lagergren (4), Damgaard (4), Pettersson (4/1), Musa (3), Bezjak (2), O´Sullivan (2), Schmidt (2), Musche (1), Chrapkowski (1) für Magdeburg. - Zuschauer: 4098

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Rhein-Neckar Löwen - HBW Balingen-Weilstetten 37:26 (17:12). - Tore: Gensheimer (10/2), Kohlbacher (6), Schmid (6), Fäth (5), Groetzki (3), Nielsen (2), Kirkelokke (2), Lagarde (1), Ganz (1), Tollbring (1/1) für die Rhein-Neckar Löwen - Nothdurft (4), Gretarsson (4/2), Lipovina (3), Schoch (3), Saueressig (2), Meschke (2), Niemeyer (2), Taleski (2), Zobel (1), Roller (1), De la Pena Morales (1), Thomann (1/1) für Balingen. - Zuschauer: 5262

TSV GWD Minden - Die Eulen Ludwigsbhafen 29:23 (13:13). - Tore: Michalczik (7), Gulliksen (5), Meister (4), Rambo (4), Korte (3), Savvas (2/2), Staar (1), Reissky (1), Knorr (1), Gullerud (1) für Minden - Hofmann (4), Mappes (4), Haider (3), Müller (3), Neuhaus (3), Durak (3/2), Stüber (2), Remmlinger (1) für Ludwigshafen. - Zuschauer: 2089

Alle HBL-Spiele in der Zusammenfassung

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Sport-Informations-Dienst (SID)

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