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Alexander Zverev weiter auf Formsuche

Erneuter Rückschlag: Was ist los mit Alexander Zverev?

Sky Sport

23.04.2019 | 17:59 Uhr

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Alexander Zverev scheidet im Achtelfinale aus (Länge:01:34).

Alexander Zverev musste beim ATP Masters in Monte Carlo einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Die deutsche Nummer eins ist im Jahr 2019 noch immer auf Formsuche.

Im Jahr 2018 konnte Alexander Zverev noch vier ATP-Turniere gewinnen. Der Deutsche holte in Washington, Madrid und München den Titel und krönte sein Jahr mit einem Sieg bei den ATP World Tour Finals in London. An die starke Leistung aus dem vergangenen Jahr kann Alexander Zverev aktuell noch nicht anknüpfen.

Diese Tatsache stellt er auch beim Masters in Monte Carlo unter Beweis. In seiner Wahlheimat scheitert Zverev bereits im Achtelfinale an Fabio Fognini mit 6:7 (6:8), 1:6. Nach der Partie äußerte sich der 21-Jährige am Sky Mikro selbstkritisch: "Es war sehr windig, und ich habe sehr schlecht gespielt, das ist die einfache Antwort."

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Alexander Zverev scheidet in Monte Carlo aus (Länge: 1:02 Min.).

2019: Noch nicht das Jahr des Alexander Zverev

Für Zverev war es nicht der erste Rückschlag im Jahr 2019. Sein Formtief bahnte sich bereits auf den Hard Courts in den USA an. In Indian Wells und Miami schied der Hamburger jeweils sehr früh aus. Ein Grund dafür: Den Deutschen plagte über einen längeren Zeitraum ein Virus.

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Sein Plan Matchpraxis auf Sand zu sammeln, ging auch nicht wirklich auf. Durch eine Wildcard war Zverev beim 250er-Turnier in Marrakesch dabei, verlor dort aber direkt nach seinem Auftaktsieg. Nun ist er auch in Monte Carlo früh ausgeschieden - zu früh für die Nummer drei der Welt. Zverev selbst sagt: "Ich habe dieses Jahr noch nicht mein bestes Tennis gespielt. Mir fehlt Spielpraxis und ich war oft krank."

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Zverev scheitert an Fabio Fognini (Länge: 01:01).

Drohender Sturz in der Weltrangliste

Noch ist Alexander Zverev die Nummer drei der Welt. Lange wird er dort aber sicher nicht bleiben. Im Vorjahr war der Deutsche auf Sand extrem stark: Turniersiege in München und Madrid, Finale in Rom und auch das Halbfinale in Monte Carlo. Der Deutsche hat auf Sand also einige Punkte zu verteidigen und das wirkt in seiner jetzigen Verfassung nahezu unmöglich. Auch Zverev selbst ist das bewusst: "Aus den Top-10 kann ich nicht rausfallen. Aber die Punkte, die ich letztes Jahr gemacht habe, werde ich dieses Jahr nicht machen wenn man das realistisch sieht."

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Alexander Zverev erklärt, warum es aktuell nicht läuft (Länge:00:25).

Als nächstes wird Alexander Zverev in Barcelona spielen, hier hat der Deutsche eine Wildcard erhalten. Danach wird er versuchen in München bei den BMW Open seinen Titel zu verteidigen.

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