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French Open: Struff scheitert klar im Achtelfinale an Djokovic

French Open in Paris, Achtelfinale

Sport-Informations-Dienst (SID)

07.06.2019 | 18:42 Uhr

Alexander Zverev besiegt bei den French Open Fognini.
Image: Alexander Zverev besiegt bei den French Open Fognini. © Getty

Alexander Zverev hat bei den French Open in Paris wie im Vorjahr das Viertelfinale erreicht.

Der 22 Jahre alte Hamburger setzte sich gegen den italienischen Sandplatzspezialisten Fabio Fognini mit 3:6, 6:2, 6:2, 7:6 (7:5) durch und trifft in der Runde der letzten Acht auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic. Der Serbe hatte zuvor Jan-Lennard Struff (Warstein) mit 6:3, 6:2, 6:2 besiegt.

Zverev steht erst zum zweiten Mal im Viertelfinale eines der vier Grand-Slam-Turniere. Gegen den Weltranglistenzwölften Fognini lag er zunächst schnell zurück, kämpfte sich dann aber ins Match zurück. Nach 2:55 Stunden brachte der dritte Matchball die Entscheidung zugunsten des Weltranglistenfünften.

Jan-Lennard Struff scheitert im Achtelfinale klar am Weltranglistenersten Novak Djokovic. Der Serbe lässt sich nur zu Beginn vom Deutschen beeindrucken.

Jan-Lennard Struff versuchte alles, er wehrte sich nach Kräften, doch der Beste der Welt war für ihn eine Nummer zu groß. In seinem ersten Achtelfinale bei einem der vier Grand Slams erhielt der 29 Jahre alte Warsteiner von Klassenprimus Novak Djokovic nach mutigem Beginn eine Lehrstunde. 3:6, 2:6, 2:6 unterlag er dem unnachgiebigem Serben, der bei den French Open in Paris zum zweiten Mal den sogenannten Karriere-Grand-Slam vollenden kann. Dennoch steht Struff am Montag erstmals in seiner Karriere unter den Top 40 der Welt.

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Djokovic beendet Partie nach 1:33 Stunden

Bei leichtem Nieselregen über dem Hauptplatz Philippe Chatrier hielt Struff nach zuvor drei bemerkenswerten Siegen zunächst gut mit, dann aber spielte Djokovic (32) seine ganze Klasse und Routine aus. Struff, zuletzt aufstrebende Nummer 45 der Weltrangliste ohne Angst vor großen Namen, konnte ab Mitte des ersten Satzes oft nur reagieren, statt selbst initiativ zu werden. Nach 1:33 Stunden war die Partie mit dem ersten Matchball von Djokovic beendet.

Struff hatte sich gegen die Nummer eins der Weltrangliste durchaus etwas ausgerechnet. Wenn er gegen Djokovic gut serviere und aggressiv spiele, "habe ich eine Chance, ihn zu ärgern", sagte er vor dem Match. Sein Plan ging in der Tat auf - allerdings nur bis zum 3:3 im ersten Satz: Djokovic schien überrascht zu sein, mit welcher Entschlossenheit und Unbekümmertheit Struff ihn attackierte.

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Struff unterlaufen immer mehr Fehler

Dann aber zeigte sich der große Unterschied zwischen der Nummer eins und der Nummer 45: Ab Mitte des ersten Satzes spielte Djokovic in den wichtigen Phasen des Matches wie auf Kommando weitaus stabiler und präziser, er zwang Struff zu Fehlern, Struff unterliefen Fehler. Nach 33 Minuten ging der erste Satz an den Favoriten - der legte gleich nach und nahm seinem Gegner im ersten Spiel des zweiten Durchgangs den Aufschlag ab. Danach hatte er das Match im Griff.

Djokovic steht damit als erster Spieler zum zehnten Mal nacheinander im Viertelfinale von Roland Garros. Der 32 Jahre alte Serbe könnte in Paris zum zweiten Mal die vier Grand Slams in Folge gewinnen, dazu fehlt ihm nach den Siegen in Wimbledon, bei den US Open und bei den Australian Open nur noch sein zweiter in Roland Garros nach 2016.

Mit Boris Becker als Coach war Djokovic der Karriere-Grand-Slam zum ersten Mal 2015/2016 gelungen. Damals hatte er ihn ebenfalls in Paris vollendet.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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