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Laver Cup: Team Europa für Federer Favorit

Nadal und Zverev sind Schlüsselspieler zum Erfolg

Sport-Informations-Dienst (SID)

21.09.2019 | 15:08 Uhr

Der von Roger Federer ins Leben gerufene Laver Cup findet vom 20.-22. September in Genf statt.
Image: Der von Roger Federer ins Leben gerufene Laver Cup findet vom 20.-22. September in Genf statt. © Getty

Tennis-Superstar Roger Federer sieht das Team Europa beim von ihm ins Leben gerufenen Laver Cup im Vorteil. Der Vergleich zwischen Europa und dem Rest der Welt wird am Wochenende in Genf zum dritten Mal ausgetragen.

"Wir sind, glaube ich, schon die großen Favoriten. Jetzt, wo Europa so stark ist, müssen wir so viele Laver Cups gewinnen wie möglich", sagte Federer dem SID am Rande eines Sponsorentermins mit Mercedes-Benz.

Den Schlüssel zum Erfolg sieht Federer für sein Team um US-Open-Champion Rafael Nadal und Deutschlands Topspieler Alexander Zverev in den Einzeln. Wobei der Gegner rund um die starken Aufschläger John Isner (USA) und Milos Raonic (Kanada) nach Meinung des 20-maligen Grand-Slam-Siegers Federer einen Vorteil hat: "Hier in Genf gibt es ein bisschen Höhenlage, das könnte ihnen helfen."

Europa gegen den Rest der Welt

Bei dem dreitägigen Wettbewerb, benannt nach Australiens Tennis-Legende Rod Laver, treten sechs europäische Topspieler gegen sechs Profis aus dem Rest der Welt an. Insgesamt stehen zwölf Matches auf dem Programm. Jeden Tag finden drei Einzel und ein Doppel statt, es geht über zwei Gewinnsätze. Als Vorbild dient der Ryder Cup im Golf, dort heißt das Duell allerdings USA - Europa.

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Die ersten beiden Austragungen in Prag und Chicago hatte jeweils Europa für sich entschieden. Fast die gesamte Weltelite hatte an dem Wettstreit teilgenommen, unter anderem spielten die Dauerrivalen Federer und Nadal ein vielbeachtetes gemeinsames Doppel.

Teilnahme von Federer noch offen

Eine Entscheidung über seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio hat Federer noch nicht getroffen. "In den nächsten paar Wochen und Monaten werde ich mich entscheiden. Es wäre ein riesiges Zeichen an die Schweiz und auch die Möglichkeit, sich noch einen Traum zu verwirklichen."

In Peking 2008 hatte Federer an der Seite von Stan Wawrinka die Goldmedaille gewonnen, im Einzel unterlag er 2012 im Finale von London Lokalmatador Andy Murray. Vor drei Jahren in Rio fehlte er wegen einer Knieverletzung.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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