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Sieg gegen Pierre-Hugues Herbert

Roger Federer spaziert ins Finale von Halle

Sport-Informations-Dienst (SID)

25.06.2019 | 19:12 Uhr

Roger Federer steht vor seinem zehnten Titel in Halle.
Image: Roger Federer steht vor seinem zehnten Titel in Halle. © Getty

Roger Federer greift in Halle/Westfalen nach seinem zehnten Titel. Im Finale trifft er auf Zverev-Bezwinger David Goffin.

Roger Federer grinste breit, klatschte den chancenlosen Pierre-Hugues Herbert ab und freute sich über den Spaziergang ins Finale seines Lieblingsturniers. Der Schweizer Tennisstar greift beim ATP-Turnier im ostwestfälischen Halle nach seinem zehnten Titel, im Halbfinale hatte er mit dem französischen Doppelspezialisten beim 6:3, 6:3 keine Probleme.

"Ich freue mich riesig, im Finale gegen David Goffin zu stehen. Es wird ein tolles Finale werden", sagte Federer, der nach 62 Minuten seinen ersten Matchball verwandelte und zum 13. Mal im Finale von Halle steht.

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Zehnter Titel zum Greifen nah

Rekordsieger ist Federer dort schon, doch im Endspiel am Sonntag (13.00 Uhr) soll endlich eine besondere Marke fallen. Schließlich hat der Grand-Slam-Rekordchampion noch nie zehnmal bei einem Turnier triumphiert. Und aus dem Vorjahr ist noch eine Rechnung offen: Damals verlor Federer im Endspiel überraschend gegen den Kroaten Borna Coric.

In diesem Jahr steht noch David Goffin zwischen Federer und seinem zehnten Titel. Einen Tag nach dem Erfolg über Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev zog der Belgier durch ein 7:6 (7:4), 6:3 gegen Stuttgart-Sieger Matteo Berrettini (Italien) ins Finale ein.

Federer mit starker Bilanz gegen Goffin

Seine vorigen sechs Halbfinals auf der Tour hatte Goffin allesamt verloren, zuletzt hatte er im November 2017 beim ATP-Finale ein Endspiel erreicht. Ein gutes Omen: Auf dem Weg dorthin hatte er im Halbfinale Federer bezwungen. Alle anderen sieben Begegnungen gewann aber der Schweizer.

Goffin ist nur einer von 336 Gegnern, die Federer bislang in 1.478 Spielen auf der ATP-Tour gegenüberstanden - am Samstag konnte der Schweizer einen neuen Namen auf diese Liste setzen: Pierre-Hugues Herbert. Noch nie hatte er gegen den französischen Doppelspezialisten gespielt, gänzlich unbekannt war er Federer aber nicht.

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Federer lässt Herbert keine Chance

"Wir kennen uns vom Training. Der war mal in der Schweiz, der Pierre-Hugues", sagte der 37-Jährige: Er ist ein netter Typ und eben auf Rasen habe ich das Gefühl, dass sein Spiel mehr zum Tragen kommt." Dennoch wisse er nicht, "wo er genau hin spielt, wie er sich genau in wichtigen Punkten entscheiden wird".

Entscheidend nutzen konnte Herbert diesen Vorteil jedoch nicht, Federer kam nie in Bedrängnis. "Kürzere Matches" hatte dieser sich nach seinen mühsamen Dreisatz-Siegen gegen Jo-Wilfried Tsonga und Roberto Bautista Agut gewünscht, am Samstag bekam er dies erfüllt.

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Federer breakte seinen Gegner gleich zum 2:0, gewährte Herbert hingegen selbst keine einzige Breakchance - bei eigenem Aufschlag gab er nur fünf Punkte ab. Auch auf die Vorstöße des Franzosen ans Netz fand er meist die passende Antwort. Mit dem Break zum 4:3 im zweiten Satz gelang dem Schweizer die Vorentscheidung, zum Matchgewinn nahm er Herbert erneut den Service ab.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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