Zum Inhalte wechseln

Tennis: Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris

Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon werden in den Männer-Konkurrenzen keine Weltranglistenpunkte vergeben.Für Sky Kommentator Marcel Meinert kommt diese Entscheidung überraschend. Zudem spricht er über die Folgen.

Der Entzug der Weltranglistenpunkte von Wimbledon hat zum Start der French Open für ein geteiltes Echo bei den Tennisprofis gesorgt.

"Ich sage nicht, dass die ATP eine falsche Entscheidung getroffen hat, aber wir würden lieber um Punkte spielen", sagte der US-Amerikaner John Isner.

Er stehe aber auf der Seite der ATP, die mit der WTA beschlossen hatte, die Ergebnisse von Wimbledon in diesem Jahr nicht für die Weltrangliste zu werden. Dies hatten die Spieler-Organisationen als Reaktion auf das Vorgehen der Turnier-Veranstalter aus London bekannt gegeben, keine russischen und belarussischen Spieler für das Rasen-Highlight (27. Juni bis 10. Juli) zuzulassen.

Tennis-Kalender 2022

Tennis-Kalender 2022

Wann und wo spielt die Tennis-Elite? Zum Turnier-Kalender 2022.

Seine Landsfrau Sloane Stephens sieht wie Isner keinen Anlass, die betroffenen Spieler und Spielerinnen auszuschließen. "Wenn man sich überlegt, wofür unsere Tour steht, wird Diskriminierung niemals toleriert", sagte die einstige US-Open-Siegerin: "Das ist genau, was passiert."

Fucsovics beklagt sich

Der Ungar Marton Fucsovics, Nummer 55 der Welt, hatte zuvor in den Sozialen Netzwerken beklagt, dass es für ihn durch den Verlust der Vorjahrespunkte keine Chance gebe, ein deutliches Abrutschen im Ranking zu verhindern.

Sky Sport Messenger Service

Sky Sport Messenger Service

Die ganze Welt des Sports in deiner Messenger-App: Hol Dir alle aktuellen Nachrichten von Sky Sport kostenlos per Direktnachricht auf Dein Smartphone!

Der einstige Weltranglistendritte Dominic Thiem versuchte zu relativieren. "Ich denke, es ist eine schwierige Entscheidung und für einige Spieler wahrscheinlich sehr schmerzhaft", sagte er nach seinem Ausscheiden am Sonntag: "Das eigentliche Problem liegt in der Ukraine, und wir hoffen, dass dort bald wieder Frieden herrscht."

SID

Weiterempfehlen: