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Tennis: Kyrgios beruft sich bei Anhörung wegen Körperverletzung auf psychische Gesundheit

Anhörung wegen Körperverletzung: Kyrgios beruft sich auf psychische Gesundheit

Nick Kyrgios hat in New York bei seinem Zweitrundenmatch für Aufsehen gesorgt.
Image: Nick Kyrgios schlägt in Tokio bei den Japan Open auf.  © Imago

Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios will einer Anklage wegen Körperverletzung mit dem Verweis auf seine psychische Gesundheit entkommen.

Bei einer Anhörung vor dem Canberra Magistrates Court am Dienstag beantragte Kyrgios-Anwalt Michael Kukulies-Smith eine Vertagung, um Zeit für eine Untersuchung der psychischen Gesundheit zu haben. Dies berichteten Medien, darunter der öffentlich-rechtliche Sender ABC und der Sydney Morning Herald.

Kyrgios, der nicht zu der weitgehend administrativen Anhörung erscheinen musste, befindet sich in Tokio, um an den Japan Open teilzunehmen.

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Kyrgios befasse sich "seit Monaten" mit dem Fall

Kyrgios hatte am Montag beteuert, er befasse sich "seit Monaten" mit dem Fall, er beschäftige ihn "Tag für Tag". "Es gibt nur so viel, was ich kontrollieren kann, und ich unternehme alle Schritte und kümmere mich darum außerhalb des Platzes", sagte Kyrgios gegenüber Reportern in Tokio.

Während des Wimbledonturniers im Sommer war bekannt geworden, dass Kyrgios Körperverletzung nach einem Vorfall im Dezember 2021 unterstellt wird. In Wimbledon hatte sich Kyrgios auf Anraten seiner Anwälte nicht zu den Vorwürfen geäußert.

SID

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