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Tennis News: Zverev, Thiem & Struff im Check vor Masters in Rom

Kann Zverev an Madrid-Erfolg anknüpfen? - Sky Check zum Masters in Rom

Sky Sport

13.05.2021 | 20:33 Uhr

Nach dem Sieg in Madrid greift Alexander Zverev direkt im Anschluss in Rom an.
Image: Nach dem Sieg in Madrid greift Alexander Zverev direkt im Anschluss in Rom an. © Imago

Was für eine Tenniswoche in Madrid: Alexander Zverev triumphiert zum zweiten Mal in der spanischen Hauptstadt und besiegt auf dem Weg zum Titel Rafael Nadal, Dominic Thiem und im Finale Matteo Berrettini.

Doch großartig genießen ist nicht: Sofort geht es weiter mit dem nächsten Masters in Rom. Unsere Kommentatoren Marcel Meinert, Paul Häuser, Stefan Hempel und Philipp Langosz melden sich zum Turnierstart in der ewigen Stadt mit ihrem Check-up.

Neben der TV-Übertragung zeigt skysport.de von Montag, 10. Mai bis Freitag,14. Mai einen zusätzlichen Court im Livestream und in der Sky Sport App. Hier könnt Ihr alle ATP-Spiele aus der Grand Stand Arena live verfolgen (für Sky Kunden mit Sport Paket).

Zverev nach Madrid-Sieg erneut mit guten Chancen

Marcel Meinert: "Der vierte Masters-Titel seiner Karriere, den Zverev in Madrid gewonnen hat, ist der Lohn für eine starke Woche, in der die deutsche Nummer eins drei Top-Ten-Spieler geschlagen hat. In Rom fühlt er sich ähnlich wohl und könnte erneut im Viertelfinale auf Rafael Nadal treffen. Entscheidend ist, wie gut sich Zverev regeneriert. Wenn sein Aufschlag weiter auf hohem Niveau funktioniert, stehen ihm auch in der ewigen Stadt alle Tore offen."

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Alexander Zverev hat seine starken Leistungen in Madrid mit dem vierten Masters-Titel seiner Karriere gekrönt. Der Weltranglistensechste bezwang im Finale den Italiener Matteo Berrettini mit 6:7, 6:4, 6:3. (Videolänge: 3:11 Minuten)

Thiem noch nicht reif für den Titel

Paul Häuser: "Es war eine starke Woche in Madrid für den Österreicher. Drei klasse Siege gegen Giron, de Minaur und Isner zum Start in die Sandplatzsaison sind verbucht. Im Halbfinale gegen Alexander Zverev wurde Thiem dann aber klar aufgezeigt, was aktuell noch fehlt um gleich wieder um einen Turniersieg mitzuspielen. In Rom ist Thiem deshalb auch noch nicht reif für den Titel. Er wird sich aber weiter steigern um dann für seinen Saisonhöhepunkt bei den French Open in Topform zu sein."

Zwei Favoriten in Rom

Stefan Hempel: "Ich sehe Novak Djokovic und Alexander Zverev vorne. Djokovic kommt ausgeruht und als Titelverteidiger zu einem seiner Lieblingsturniere. Zverev kommt in Topform und mit mächtig Selbstvertrauen aus Madrid."

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Alles drin für Struff

Marcel Meinert: "Struffi hat nach seinem Finaleinzug in München und dem frühen Aus in Madrid seinen Akku wieder aufgeladen und geht als klarer Favorit ins Match gegen Aljaz Bedene. Um dann aber auch gegen Andrey Rublev bestehen zu können, bräuchte er schon einen echten Sahnetag. Aber warum eigentlich nicht? Denn die Form scheint aktuell zu stimmen."

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Italiener wollen endlich wieder gewinnen

Philipp Langosz: "Seit 42 Jahren hat kein Italiener mehr in der ewigen Stadt triumphiert. Vielleicht ja in diesem Jahr? Insgesamt acht Tifosi sind im Hauptfeld zu finden, vier davon sind per Wildcard dabei. Die Auslosung könnte für die Top 4 kaum härter sein: Fabio Fognini trifft in der 1. Runde auf Kei Nishikori, auf Jannik Sinner würde in der 2. Runde Rafael Nadal warten, Matteo Berrettini hätte nach machbaren Gegnern in den ersten beiden Runden ein Achtelfinale mit Stefanos Tsitsipas vor der Brust. Ich bin vor allem auf die Leistung von Lorenzo Musetti gespannt. Ihm traue ich in der Zukunft alles und in diesem Jahr zumindest einiges zu. Sollte er die ersten beiden Runden überstehen tragen ihn seine tennisverrückten Landsmänner (ab dem Achtelfinale sind Zuschauer erlaubt) möglicherweise bis ins Halbfinale."

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Diese Spieler können für eine Überraschung sorgen

Paul Häuser: "Ich warte auf die Zündung bei Felix Auger-Aliassime. Der Kanadier hat unter Supercoach Toni Nadal bislang enttäuscht. Aber die Anlagen sind nach wie vor herausragend. Es fehlt nur an Stabilität. Genau die wird aber durch die Zusammenarbeit mit Toni Nadal sicher bald kommen."

Marcel Meinert: "Natürlich sind die Italiener, mittlerweile stehen zehn Italiener unter den Top 100 der Welt, vor eigenem Publikum besonders motiviert. Lorenzo Sonego zeigte zuletzt mit seinem Finaleinzug in Cagliari, wie gern er in seiner Heimat spielt und könnte im Schatten von Matteo Berretini und Fabio Fognini durchaus für eine Überraschung sorgen. Seinem Erstrundengegner Gael Monfils fehlt nämlich jegliche Spielpraxis."

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