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US Open: Medvedev besiegt Dimitrow & steht in erstem Grand-Slam-Finale

Medvedev seit zwölf Matches ungeschlagen

Sport-Informations-Dienst (SID)

14.09.2019 | 11:38 Uhr

Daniil Medvedev steht im Finale der US Open.
Image: Daniil Medvedev steht im Finale der US Open.  © Getty

Der Russe Daniil Medvedev hat bei den US Open sein erstes Grand-Slam-Finale erreicht und Grigor Dimitrow besiegt.

Der 23-Jährige besiegte am Freitagabend (Ortszeit) im Halbfinale den Bulgaren Grigor Dimitrow 7:6 (7:5), 6:4, 6:3 und kämpft am Sonntag (22.00 Uhr) gegen French-Open-Sieger Rafael Nadal (Spanien) oder den Italiener Matteo Berrettini um den Titel.

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"Das klingt nicht schlecht", sagte Medvedev über seinen Finaleinzug: "Ich bin einfach nur glücklich, im Endspiel zu sein." Er ist der jüngste Spieler seit dem heutigen Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) im Jahr 2010, der im Finale von New York steht.

Medvedev seit zwölf Matches ungeschlagen

Medvedev hatte bereits die US-Open-Generalprobe in Cincinnati/Ohio gewonnen und ist seit zwölf Matches ungeschlagen, seine 50 Siege in diesem Jahr sind Bestwert auf der ATP-Tour.

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In einer hart umkämpften und engen Partie war Dimitrow der aggressivere und zunächst auch bessere Spieler. Im Viertelfinale hatte er Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer (Schweiz) in fünf Sätzen ausgeschaltet, gegen Medvedev schwächelte er aber dann in den entscheidenden Momenten. Im ersten Satz vergab er bei 6:5 einen Satzball, auch am Ende des zweiten Durchgangs war der Russe bei seinem Break zum Satzgewinn nervenstärker. Im dritten Satz nahm ihm Medvedev zum 3:1 den Aufschlag erneut ab, nach 2:38 Stunden beendete der Moskauer die Partie mit seinem dritten Matchball.

Erster Russe in einem Grand-Slam-Finale seit Safin 2005

Medvedev ist der erste Russe in einem Grand-Slam-Finale seit Marat Safin bei den Australian Open 2005. Auch bei den US Open war der zweimalige Major-Sieger Safin der zuvor letzte russische Finalist (2000). Der frühere ATP-Champion Dimitrow war hingegen als Weltranglisten-78. der am schlechtesten klassierte Spieler in einem Grand-Slam-Halbfinale seit Rainer Schüttler, der 2008 in Wimbledon als Nummer 94 der Welt in die Runde der besten Vier eingezogen war.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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