DFB-Team droht keine Gelb-Sperre bis zum WM-Viertelfinale

Die deutsche Nationalmannschaft ist bislang nicht nur sportlich erfolgreich durch die Gruppenphase gekommen, sondern auch äußerst fair.

Das DFB-Team nach dem Sieg gegen die Elfenbeinküste.
Image: Das DFB-Team nach dem Sieg gegen die Elfenbeinküste.  © DPA pa

Um eines muss sich Bundestrainer Julian Nagelsmann derzeit definitiv keine Gedanken machen: den Ausfall eines Spielers aufgrund einer Gelb-Sperre.

Für eine Sperre wären zwei Gelbe Karten erforderlich. Bislang hat jedoch keiner der 18 eingesetzten deutschen Spieler eine Verwarnung gesehen. Damit schwebt aktuell auch kein DFB-Profi in Gefahr, ein Spiel vor dem Viertelfinale verpassen zu müssen.

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Neue Regeln

Für die bislang größte Weltmeisterschaft der Geschichte hat die FIFA die Regeln rund um Gelb-Sperren angepasst. Da die K.o.-Phase durch das neue Turnierformat erweitert wurde und die Mannschaften nun ein zusätzliches Spiel absolvieren müssen, werden Gelbe Karten zweimal gestrichen.

Das erste Zurücksetzen erfolgt nach Abschluss der Gruppenphase, das zweite nach dem Viertelfinale. Lediglich Gelb-Rote Karten behalten ihre Sperrwirkung. Bei direkten Roten Karten entscheidet die FIFA individuell über das Strafmaß.

Für Deutschland bedeutet das: Selbst wenn sich Spieler Verwarnungen einhandeln sollten, wäre eine Gelb-Sperre erst beim Erreichen des Viertelfinals möglich.

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