Der gebürtige Berliner spielt nun gegen den Schweden Andreas Harrysson, der zuvor bereits Motomu Sakai aus Japan souverän mit 3:0 bezwungen hatte, um den erneuten Einzug in das Achtelfinale. Während "Pikachu" im Turnier bleibt, scheitert Ex-Weltmeister Michael Smith wieder früh in Runde zwei.
Pietreczko, der bei der vergangenen WM in der Runde der letzten 16 an Nathan Aspinall aus England gescheitert war, fand gegen Chisnall sehr gut in die Begegnung und schnappte sich schnell die ersten beiden Sätze. Ab Durchgang drei spielte dann aber plötzlich der Engländer besser und schaffte den Ausgleich. Im fünften Satz folgte die Entscheidung erst in der Verlängerung - mit dem besseren Ende für den 31-jährigen "Pikachu".
Hopp, Schindler, Clemens und Merk wollen nachziehen
Nach Pietreczko wollen noch vier weitere Dartsprofis aus Deutschland die dritte K.o.-Runde erreichen. WM-Rückkehrer Max Hopp trifft zunächst am Sonntagnachmittag auf den Engländer Luke Woodhouse, bevor am Abend die deutsche Nummer eins Martin Schindler gegen den Iren Keane Barry spielt. Am Montag bekommt es der frühere WM-Halbfinalist Gabriel Clemens mit Wessel Nijman aus den Niederlanden zu tun, dann will Arno Merk am Dienstag den zweimaligen Weltmeister Peter Wright schlagen.
Smith scheitert wieder früh
Der frühere Weltmeister Michael Smith ist bei der Darts-WM wie im Vorjahr schon in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 35 Jahre alte Engländer unterlag dem Niederländer Niels Zonneveld mit 1:3, nach der Finalniederlage bei der WM 2022 und seinem Triumph im Folgejahr ist Smith im Ally Pally nicht mehr über das Achtelfinale hinaus gekommen.
Zonneveld trifft in der dritten Runde auf den Waliser Jonny Clayton. Dessen Zweitrundengegner Dom Taylor war einen Tag vor dem angesetzten Duell aufgrund eines positiven Dopingtests mit sofortiger Wirkung suspendiert worden. Clayton erhielt daraufhin ein Freilos.
Zonneveld, als 44. in der Weltrangliste 16 Plätze hinter Smith geführt, gelang im Auftaktmatch der Abendsession des ersten Zweitrundenspieltags schon im ersten Leg ein Break - und kurz darauf die Satzführung. Im zweiten Durchgang konterte Smith, doch dank einer starken Doppelquote (43 Prozent) zog Zonneveld das Spiel auf seine Seite.
Durch die Niederlage zum Abschluss eines enttäuschenden Jahres droht "Bully Boy" Smith aus den Top 30 der Order of Merit zu rutschen.
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