NFL-Playoffs: Pittsburgh Steelers verlieren - Rodgers vor Karriereende?

Die Steelers sind raus - und mit ihnen womöglich einer der größten Quarterbacks seiner Generation. Nach einer erschreckend schwachen Leistung gibt sich die Legende bedeckt. Droht einer ruhm- und titelreichen Laufbahn ein leiser, unwürdiger Abgang?

Image: Beendet Pittsburgh-Steelers-quarterback Aaron Rodgers seine Karriere?

Die Pittsburgh Steelers haben ihr Playoff-Heimspiel gegen die Houston Texans verloren und damit womöglich die NFL-Karriere von Quarterback-Star Aaron Rodgers beendet.

Die Texans holten in Pittsburgh ein am Ende deutliches 30:6, verbuchten den ersten Auswärtssieg ihrer Playoff-Geschichte und treffen nun am kommenden Sonntag in der Divisional-Round auf die New England Patriots.

Für die Steelers und Rodgers ist die Saison nach einer enttäuschenden Offensiv-Leistung dagegen zu Ende - und die Karriere des Super-Bowl-Champions von vor 15 Jahren könnte vorbei sein. Ob es für ihn noch in eine 22. NFL-Saison geht, ließ der 42-Jährige im Moment der Niederlage offen. "Ich werde keine emotionalen Entscheidungen treffen", sagte Rodgers. "Ich bin enttäuscht. Es war so ein spaßiges Jahr." Die glücklich erreichten Playoffs - die Steelers hatten am letzten Spieltag von einem vergebenen Field Goal der Baltimore Ravens profitiert - waren nur eine kurze Zugabe.

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Historisches Tief für Rodgers und die Steelers

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Die Ausbeute von lediglich sechs Punkten war niedriger als je zuvor in einem der 22 Playoff-Spiele aus Rodgers Karriere. Er hat die längste Zeit für die Green Bay Packers gespielt und war nach einer kurzen Phase bei den New York Jets in dieser Saison für die Steelers aufgelaufen. Das Team aus Pittsburgh hat nun neun Jahre in Serie kein Playoff-Spiel mehr gewonnen. Ob Mike Tomlin, der mit einer Amtszeit von 19 Jahren der am längsten amtierende Chefcoach der National Football League ist, in der kommenden Saison noch für Pittsburgh verantwortlich sein wird, scheint offen.

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Deutscher Profi hofft auf weitere Chance

Die Texans dagegen bejubelten trotz vieler Ballverluste und Unsicherheiten ihres Quarterbacks CJ Stroud erstmals in ihrer Geschichte auswärts einen Sieg in den Playoffs. Für den Stuttgarter Jakob Johnson gibt es damit eine weitere Chance auf einen Einsatz. Gegen die Steelers war der 29-Jährige nicht in den aktiven Kader berufen worden. Johnson hatte seine NFL-Karriere vor sechs Jahren bei den Patriots begonnen. Auch bei ihm könnte die Laufbahn in der NFL mit der nächsten Niederlage beendet sein. Die Entscheidung will er aber erst im Frühjahr treffen, sagte er zuletzt.

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dpa

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