Rallye Dakar: Al-Attiyah feiert sechsten Gesamtsieg

Der 55-Jährige ist allmählich sogar dem Rekordsieger Stéphane Peterhansel auf den Fersen.

Image: Nasser Al-Attiyah gewinnt zum sechsten Mal die Gesamtwertung bei der Rallye Dakar.

Der Katarer Nasser Al-Attiyah hat zum sechsten Mal die Rallye Dakar gewonnen und damit seinen Platz unter den erfolgreichsten Teilnehmern der wichtigsten Offroad-Veranstaltung gefestigt.

Am Samstag hielt sich der 55-Jährige auf der 13. und letzten Etappe über 105 gewertete Kilometer rund um Yanbu schadlos, ein Platz im hinteren Feld genügte dem Dacia-Piloten auf der relativ kurzen Strecke zum Triumph. Der letzte Tagessieg ging an den früheren DTM-Champion Mattias Ekström. Der Schwede gewann in diesem Jahr damit drei Etappen und auch den Prolog - war aber nicht so konstant wie Al-Attiyah.

In der Gesamtwertung genügte es so nur zu Rang drei (+14:33 Minuten) hinter Al-Attiyah und dem Spanier Nani Roma (Ford/+9:42). Al-Attiyah rückte mit seinem sechsten Gesamtsieg (2011, 2015, 2019, 2022, 2023, 2026) auch näher an den Rekordhalter heran. Der Franzose Stéphane Peterhansel (60) hat die Auto-Wertung achtmal gewonnen, Erfolge bis ins fortgeschrittene Rennfahreralter sind bei der "Dakar" nicht ungewöhnlich. Peterhansels Gesamtbilanz dürfte aber lange unerreicht bleiben: Schon vor seinen acht Auto-Triumphen hatte er sechsmal die Motorrad-Wertung gewonnen.

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Al-Attiyah stellt Bestmarke bei Tagessiegen ein

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Mit Blick auf die Etappensiege im Auto stellte Al-Attiyah die Bestmarke indes schon in diesem Jahr ein. Seit seinem Erfolg auf dem vorletzten Abschnitt am Freitag weist er wie Peterhansel und Ari Vatanen (Finnland) 50 Tagessiege auf. Am Samstag kam kein weiterer dazu, der Favorit musste nichts mehr riskieren und brachte das Auto bloß sicher ins Ziel.

Als Titelverteidiger waren Yazeed Al-Rajhi (Saudi-Arabien) und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk angetreten, das Toyota-Duo musste nach einigen Rückschlägen aber bereits auf der vierten Etappe aufgeben. Bei der 48. Auflage der "Dakar", die schon seit 2008 nicht mehr in Afrika stattfindet, ging es über rund 8000 Kilometer durch schwierige Landschaften. Auf den insgesamt 13 Etappen wurden knapp 4900 Kilometer auf Zeit gefahren. Start und Ziel lagen im saudischen Küstenort Yanbu am Roten Meer.

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SID

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