Charles Leclerc mit Bestzeit im 1. Freien Training in Monaco - Isack Hadjar crasht hart
Starker Auftakt für Ferrari beim Monaco-GP: Charles Leclerc fährt auf seiner Heimstrecke die Bestzeit und bestätigt die Favoritenrolle der Scuderia. Hinter ihm folgt Lewis Hamilton – während Max Verstappen und die Konkurrenz deutlich zurückliegen.
05.06.2026 | 14:47 Uhr
Ferrari ist mit viel Selbstvertrauen in das Rennwochenende von Monaco gestartet – und hat die Favoritenrolle im ersten freien Training eindrucksvoll bestätigt. Angeführt von Lokalmatador Charles Leclerc setzte sich die Scuderia an die Spitze des Feldes.
Der 28-Jährige, der erst wenige Tage zuvor seinen Vertrag bei Ferrari verlängert hatte, fuhr in 1:13,978 Minuten die schnellste Zeit auf dem traditionsreichen Stadtkurs. Auf seiner Heimstrecke ließ Leclerc der Konkurrenz keine Chance. Teamkollege Lewis Hamilton komplettierte als Zweiter mit knapp zwei Zehntelsekunden Rückstand das starke Ferrari-Ergebnis.
Konkurrenz deutlich hinter Ferrari - Hülkenberg mit guter Leistung
Deutlich größer war der Abstand zur Konkurrenz: Weltmeister Max Verstappen musste sich im Red Bull mit Rang drei begnügen und lag bereits über eine halbe Sekunde hinter der Spitze. Noch klarer fiel der Rückstand bei Mercedes aus. George Russell wurde Fünfter mit mehr als einer Sekunde Abstand, während WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli den vierten Platz belegte.
Das Ergebnis des 1. Freien Trainings beim GP von Monaco
Hinter den Topteams zeigte Nico Hülkenberg eine gute Leistung. Der Audi-Pilot wurde Siebter und platzierte sich damit direkt hinter Weltmeister Lando Norris im McLaren - ein vielversprechender Start für den einzigen deutschen Fahrer im Feld.
Hadjar crasht heftig - auch Alonso schlägt leicht ein
Die Session verlief allerdings nicht ohne Zwischenfälle. Für eine längere Unterbrechung sorgte ein heftiger Unfall von Isack Hadjar. Der Franzose schlug nach einem Fahrfehler mit seinem Red Bull in die Streckenbegrenzung ein, konnte aber eigenständig aus dem beschädigten Auto aussteigen.
Auch Routinier Fernando Alonso leistete sich einen Fehler. Sein Aston Martin wurde bei einem Einschlag beschädigt, was eine weitere Unterbrechung zur Folge hatte. Durch die Aufräumarbeiten konnten mehrere Teams ihr Trainingsprogramm nicht vollständig absolvieren.
Dennoch bleibt als zentrale Erkenntnis: Ferrari scheint für Monaco bestens gerüstet - und besonders Leclerc sendet im Kampf um die Pole Position ein deutliches Signal.
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