Der Große Preis von Aserbaidschan in Baku garantiert Motorsport-Spektakel pur. In den vergangenen Jahren kam es aber auch zu einigen kuriosen Vorfällen.
Auf dem sechs Kilometer langen Stadtkurs bekommen es die F1-Fahrer mit insgesamt 20 Kurven zu tun. Einige davon haben es durchaus in sich. Gleich im ersten Abschnitt nach dem Start warten viele rechtwinklige Kurven auf das Fahrerfeld. In der Altstadt müssen die Piloten zudem eine knifflige Toreinfahrt in Kurve acht und neun bewältigen. Dort das richtige Timing zu finden, stellt die Fahrer immer wieder vor große Herausforderungen.
Bei einem Stadtkurs werden die Piloten allerdings auch immer wieder mit ungewöhnlichen Situationen konfrontiert. 2019 sorgte ein gelöster Gullydeckel für helle Aufregung zwischen Kurve zwei und drei.
Russel hat Glück im Unglück
Kurz nach dem Beginn des Trainings war der damalige Williams-Pilot George Russell in hohem Tempo über den offenbar nicht richtig gesicherten Kanaldeckel gefahren und zerstörte sich dabei den Unterboden an seinem Wagen. Der Brite blieb aber unverletzt. TV-Bilder zeigten, dass wohl Charles Leclerc zuvor das Metallteil mit seinem Boliden etwas gelöst hatte.
"Mein Körper wurde ordentlich durchgeschüttelt", sagte Russell damals bei Sky. Im Moment des Unfalls habe es einen "lauten Knall" gegeben. Lewis Hamilton fand seinerzeit in den sozialen Netzwerken deutliche Worte: "Wie konnten sie das nur nicht richtig checken und die Gullydeckel nicht sichern." Das erste freie Training musste 2019 wegen des Vorfalls schon nach wenigen Minuten abgebrochen werden.
Damit an diesem Rennwochenende ein solches Chaos verhindert wird, wurden die insgesamt 300 Gullydeckel auf der Strecke verschweißt und verschraubt.
Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.