Bei Sebastian Vettel lief es zum Saisonauftakt nicht rund. Sein ehemaliger Chef Helmut Marko äußert sich zum Debüt des Heppenheimers im Aston Martin.
Helmut Marko und Sebastian Vettel feierten einst bei Red Bull gemeinsam große Erfolge. Das verbindet sie auch noch heute. Der Motorsportchef von Red Bull hat sich nun zum Wechsel seines ehemaligen Schützlings zu Aston Martin und dessen Fehlstart in die Saison geäußert.
Marko: Das hätte Vettel anders machen sollen
"Ich war der Meinung, dass er sich ein Jahr Auszeit nehmen soll. Er soll sortieren, sich selbst fragen, was er will. Ich glaube, dass im nächsten Jahr einiges möglich ist innerhalb der Formel 1. Das hat er nicht gemacht. Jetzt sitzt er im Aston Martin, der natürlich leidet - ähnlich wie der Mercedes, die sehr ähnliche Autos sind", erklärte Marko bei Formel1.de.
Trotz der Überschneidungen beim Fabrikat des Wagens sieht Marko Nachteile beim Aston Martin gegenüber dem Mercedes. Der Abstand würde "nicht nur bei Vettel, sondern zum Teil auch im Auto" liegen.
Das Debüt des Heppenheimers für seinen neuen Rennstall ging gründlich daneben. Vettel wurde beim Grand Prix von Bahrain Vorletzter. "Dieses Rennen war bei Weitem nicht das, was einen Befreiungsschlag hätte bringen können", meint Marko.