Formel 1: Pirelli bringt neuen Regenreifen mit nach Imola

Heizdecken ade: Pirelli bringt neuen Regenreifen in Imola

Von Peer Kuni

Formel 1: Die Formel 1 startet mit dem GP von Bahrain in die neue Saison - live und exklusiv bei Sky.

Reifenhersteller Pirelli hat für das sechste GP-Wochenende des neuen Jahres (19.-21.5. LIVE & EXKLUSIV auf Sky) einen neuen Regenreifen angekündigt, der keine Heizdecken mehr braucht. Bei der jüngsten Sitzung der F1-Kommission wurde das Vorhaben bereits genehmigt.

Die F1-Teams hatten im Winter bei speziellen Regentests neue Spezifikation ausprobiert. "Nach erfolgreichen Tests durch Pirelli und mit Unterstützung der Teams hat Pirelli einen Regenreifen entwickelt, der wesentlich leistungsfähiger ist als die bisherige Spezifikation - dieser Reifentyp benötigt keine Decken", heißt es in einer Erklärung.

Die Fahrer und Teamchefs fordern bereits seit längerer Zeit einen Regenreifen, der weniger Spray aufwirbelt und damit die Sichtverhältnisse für den hinterherfahrenden Piloten im Cockpit verbessert. Insbesondere in Belgien 2021 und Japan 2022 kam das Thema groß auf. Pirellis Plan sah ursprünglich vor, dass die Heizdecken 2024 für Regen- und Trockenreifen verboten werden.

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Platz 10: Haas - 1,3 Prozent der Stimmen. (Quelle: MoneyGram Haas F1 Team).
Platz 9: Alpine - 1,51 Prozent der Stimmen. (Quelle: Twitter/Alpine F1).
Platz 8: AlphaTauri - 1,89 Prozent der Stimmen. (Quelle: Twitter/Scuderia AlphaTauri).
Platz 7: Williams - 2,32 Prozent der Stimmen. (Quelle: Twitter/Williams Racing).
Platz 6: McLaren - 3,45 Prozent der Stimmen. (Quelle: Twitter/McLaren).
Platz 5: Red Bull Racing - 4,19 Prozent der Stimmen. (Quelle: Instagram/@rebullracing).
Platz 4: Aston Martin - 4,48 Prozent der Stimmen. (Quelle: Twitter/Aston Martin).
Platz 3: Ferrari - 13,64 Prozent der Stimmen. (Bildquelle: Twitter / ScuderiaFerrari).
Platz 2: Alfa Romeo - 22,63 Prozent der Stimmen. (Bildquelle: Alfa Romeo F1 Team Stake).
Platz 1: Mercedes - 44,6 Prozent der Stimmen. (Bildquelle: Twitter/@MercedesAMGF1)

Tests mit Radkästen Mitte der Saison geplant

Mitte 2023 werden zudem Tests durchgeführt, bei dem die Autos mit Radkästen ausgestattet werden. Auch hier soll der Fokus darauf liegen, die Gischt zu reduzieren. Darüber hinaus dürfen die Teams unter anderem im Windkanal die Auswirkungen entsprechender Radkästen auf die Aerodynamik des eigenen Autos testen. Die Kosten für diese Tests betreffen nicht den Budget Cap.

Die FIA plant den Einsatz dieser Radkästen allerdings nur zu ausgewählten Rennen. "Wir wollen nicht, dass jedes Mal, wenn es tröpfelt, plötzlich diese Dinger angebaut werden müssen. Wir haben viele CFD-Simulationen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Auswirkungen dieser Vorrichtungen auf die Gesamtaerodynamik relativ gering sind. Es gibt immer noch einen Effekt, aber keinen massiven", machte Nikolas Tombazis, Formelsport-Direktor der FIA, bereits Ende 2022 deutlich

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