Es wird sein letztes Auto sein. Der letzte Silberpfeil aus der Feder von Mercedes-Chefdesigner John Owen.
Er hat eine Ära mitgeprägt, kann auf zahlreiche Titel und Erfolge zurückblicken - und schließt nun das Kapitel Mercedes mit einem letzten Auto ab. John Owen, langjähriger Direktor für Fahrzeugdesign, legt sein Amt nieder, wie Mercedes bestätigte.
Der Wagen, mit dem George Russell und Kimi Antonelli also in die anstehende Formel-1-Saison gehen, wird der letzte sein, an dem der 52-Jährige mitgewirkt hat - sein insgesamt 17. Bolide. Der Rücktritt von Owen - ein bitterer Abschied für den Rennstall, der damit ein wichtiges Mitglied seiner Erfolgs-Ära verliert.
Owen arbeitet seit 2007 für Mercedes
Seine ersten Schritte im Formel-1-Kosmos machte Owen bei Sauber. Beim Schweizer Rennstall stieg der Brite 2004 zum leitenden Aerodynamiker auf. Seit 2007 arbeitet er für Mercedes, damals noch das Honda-Werksteam.
Zu Beginn war Owen als leitender Aerodynamiker tätig, wurde 2010 zum Chefdesigner befördert und übernahm 2023 schließlich das Amt als Direktor für Fahrzeugdesign. In einem Statement bedankt sich Mercedes bei Owen für die erfolgreiche Zusammenarbeit, während der das Team neun Konstrukteurstitel gewinnen konnte.
Owen war damit auch eine Schlüsselfigur des Überraschungs-Erfolgs von 2009. Damals noch unter dem Namen Brawn gewann das Team die Konstrukteurs- und Fahrerwertung mit Jenson Button.
Owen wird Mercedes zur Mitte der Saison verlassen und anschließend eine Pause einlegen. Seine Nachfolge wird Giacomo Tortora, bislang als Engineering Director tätig, antreten und somit zukünftig das Fahrzeugdesign verantworten.
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