Ägypten wütet nach Niederlage gegen Argentinien gegen den Schiedsrichter

Nach dem unglücklichen Aus im WM-Achtelfinale hat der ägyptische Nationaltrainer Hossam Hassan schwere Vorwürfe erhoben.

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Der ehemalige Schiedsrichter Patrick Ittrich hätte vor dem Siegtor von Argentinien auf Elfmeter für Ägypten entschieden.

Er wirft dem Schiedsrichter vor, Argentinien bevorteilt zu haben.

"Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden", sagte der 59-Jährige nach dem 2:3 (1:0) gegen Titelverteidiger Argentinien und nahm Schiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich ins Visier.

"Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt", behauptete Hassan und betonte, man habe ihn im Vorfeld "abgelehnt". Vor allem die spielentscheidende Szene brachte ihn in Rage: "Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden."

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Erleichterung pur bei Argentinien nach dem Sieg gegen Argentinien! Lionel Messi bricht sogar in Tränen aus.

Ittrich hätte auf Elfmeter entschieden

Nach Ansicht der Ägypter habe es vor dem argentinischen Siegtor durch Enzo Fernández (90.+2) ein Foul an Hamdy Fathy im argentinischen Strafraum gegeben. Außerdem sei seinem Team ein Tor von Mostafa Ziko (58.) "aus welchen Gründen auch immer" aberkannt worden.

Ziko selbst wurde ähnlich deutlich: "Der Schiedsrichter ist ungerecht, Gott genügt mir und er regelt alles am besten. Er macht die Anstrengungen einer ganzen Nation zunichte. Der Pokal geht an Argentinien. Sie werden die Weltmeisterschaft gewinnen."

Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich kann den Ärger der Afrikaner verstehen. Bei MagentaTV sagte der ehemalige Unparteiische, dass die meisten Stritten Szenen vom Schiedsrichter und dem Video-Assistenten zwar richtig entschieden wurden, aber er persönlich hätte in der Schlussphase einen Strafstoß bei der Szene um Fathy gegeben.

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Lionel Messi hat den Ausgleich zum 2:2 gegen Ägypten erzielt. Anschließend gewann Argentinien noch mit 3:2 und steht damit im Viertelfinale.

Ägypten fühlt sich ungerecht behandelt

"Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren", ereiferte sich Hassan, "das Leben ist unfair, die Welt ist unfair, aber warum gibt es keine Fairness im Fußball, im Sport? Wir sind ungerecht behandelt worden."

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Einmal in Fahrt, beklagte sich der Coach auch über die Anstoßzeit am Mittag. "Wer ein Spiel für 12.00 Uhr ansetzt, hat nie selbst Fußball gespielt", sagte er, "sollen die Spieler um 7.30 Uhr Mittag essen?" Sein Fazit nach dem WM-Aus: "Viele Dinge sind fragwürdig - auf dem Feld und außerhalb. Das schadet der Glaubwürdigkeit."

SID

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