Ballack: Streiken wäre nicht in Frage gekommen

Zur Causa Dembele

Von von Hannah Stormanns

Ballack: Streiken wäre nicht in Frage gekommen

Ousmane Dembele hat seinen Wechsel zum FC Barcelona erstreikt. Einer der ebenfalls das Angebot hatte, zu den Katalanen zu wechseln, war Michael Ballack.

Einen Wechsel zu erstreiken kommt offenbar in Mode. Ousmane Dembele ist sein Wechsel zum FC Barcelona so jedenfalls gelungen. Der 20-Jährige erschien nicht zum Training, vergnügte sich in Frankreich anstatt mit seiner Mannschaft zu trainieren. Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Michael Ballack kann das Verhalten von Dembele nicht nachvollziehen.

2004 hatte der 40-Jährige ebenfalls die Möglichkeit, zu den Katalanen zu wechseln. Sein damaliger Verein, der FC Bayern München, schob dem ein Riegel vor. Einen Wechseln zu erstreiken, wäre für Ballack aber keineswegs in Frage gekommen.

"Dembele hat Dortmund viel zu verdanken"

Michael Ballack kann mit dem Verhalten von Ousmane Dembele nichts anfangen. "Es ist ein No-Go was da passiert. Der Sport ist das, was ich liebe als Fußballer", so der 40-Jährige. Der Flügelflitzer habe Borussia Dortmund viel zu verdanken, da sei ein bestimmtes Verhalten schon an den Tag zu legen.

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Ballack: Es ist ein No-Go

"Spieler haben sehr viel Macht"

Eins hat man an dem Fall Dembele sehr gut gesehen: Die Spieler besitzen heutzutage sehr viel Macht im Fußball. "Es ist die Aufgabe der Vereine, eine Balance zu finden. Der Klub muss im eigenen Interesse handeln, es geht schließlich um viel Geld. Gleichzeitig muss aber auch der Spieler bei Laune gehalten werden", ist Ballack der Meinung.

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Ballack: Spieler haben sehr viel Macht