Die komplette Hinrunde hatte der Kreativkopf noch aufgrund eines Wadenbeinbruchs verpasst. Im Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig im Januar (5:1) sammelte Musiala seine ersten Minuten im "neuen" Dress.
"Es war schon immer mein Traum, mit der 10 beim FC Bayern zu spielen", sagt der Dribbelkünstler im Mitgliedermagazin "51" des deutschen Rekordmeisters. Er spüre "den neuen Druck und die Verantwortung", empfinde das jedoch eher als Motivation als eine zusätzliche Belastung. Die legendäre Rückennummer gebe ihm vielmehr einen "Extra-Push".
Robben als "großes Idol"
Sein "großes Idol in der Kindheit" sei Arjen Robben gewesen. Dieser lief ebenfalls - wie nun Musiala - mit dieser besonderen Ziffer auf. Sie ist bekanntlich mehr als nur eine plumpe Zahl - steht traditionell für Kreativität, technische Raffinesse und magische Momente. Warum der Youngster die im Sommer 2025 nach dem Abgang von Leroy Sane zu Galatasaray frei gewordene Trikotnummer übernommen hatte, kann er sich denken: "Ich habe sie bekommen, weil ich über die Jahre geliefert und performt habe." Seinen Stil werde er deswegen nicht verändern.
Dass dem Offensiv-Star diese Ehre sowohl bei den Bayern als auch im DFB-Team zuteil wurde, wertet er als klaren Vertrauensbeweis. Zuvor war der Edeltechniker in der Bundesliga mit der Rückennummer 42 zum Einsatz gekommen.
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