Bildergalerie: Hinrunden-Bilanz des Bayern-Kaders

Bildergalerie: Hinrunden-Bilanz des Bayern-Kaders

MANUEL NEUER: Auf den Bayern-Kapitän war stets Verlass. Spielte auf gewohnt hohem Niveau und hielt, was es zu halten gab. An den 16 Gegentoren war er machtlos.
SVEN ULREICH: Hinter dem Neuer-Backup liegt eine schwierige Hinrunde. Bestritt seit seiner Rückkehr im Sommer lediglich eine Partie im DFB-Pokal. Hatte viel mehr mit einer Innenband-Verletzung zu kämpfen, weshalb er wochenlang ausfiel.
CHRISTIAN FRÜCHTL: Bayerns Keeper Nummer drei verpasste den Saisonstart verletzungsbedingt, saß danach durchgehend auf der Bank. Absolvierte lediglich in der zweiten Mannschaft zwei Partien - zu wenig für seine Entwicklung?
BENJAMIN PAVARD: Kam nur schwer in die Saison rein. War erst verletzt, fehlte danach wegen einer unnötigen Roten Karte. Musste viel Kritik einstecken, profitierte aber dann von Süles Corona-Infektion. War im Hinrunden-Endspurt gesetzt.
JOSIP STANISIC: Spielte sich zu Beginn der Saison in die erste Mannschaft und erwies sich als ernst zu nehmende Alternative. Hatte im Verlauf mehr Schwankungen. Ein Muskelbündelriss beendete seine Hinrunde Anfang Dezember vorzeitig.
BOUNA SARR: Das Missverständnis Sarr & Bayern setzte sich fort. Konnte sich nie für mehr Einsätze empfehlen, wirkte weiterhin wie ein Fremdkörper. Dürfte keine Zukunft beim FCB haben.
NIKLAS SÜLE: Blühte unter Nagelsmann regelrecht auf und kehrte zu alter Stärke zurück. Ließ sich vom Poker um seine Zukunft nicht beirren. Wurde dann aber vom Corona-Virus ausgebremst.
DAYOT UPAMECANO: Hatte viel Licht und Schatten. Wirkte nicht immer sattelfest. Hat definitiv noch Luft nach oben. Konnte dennoch in einzelnen Spielen seine Klasse zeigen und steigerte sich zuletzt. Traf gegen Wolfsburg sogar selbst.
LUCAS HERNANDEZ: (Endlich) so richtig gesetzt. Fehlte im August wegen eines Meniskuseinrisses, spielte sich danach als linker Innenverteidiger auf der ehemaligen Alaba-Position fest. Gewohnt zweikampfstark, aber mit Schwächen im Spielaufbau.
TANGUY NIANZOU: Galt eigentlich als ein Gewinner der Vorbereitung, brachte sich aber dann mit leichtsinnigen Fehlern selber ins Hintertreffen. Strahlte noch nicht die nötige Sicherheit aus, zuletzt nur Kurzeinsätze.
ALPHONSO DAVIES: Der Dauerbrenner, verpasste nur drei Partien. Wurde unter Nagelsmann noch mehr als Schienenspieler eingesetzt. Glänzte mit seiner Schnelligkeit & Dribbelstärke, ist manchmal im letzten Drittel aber nicht präzise genug.
OMAR RICHARDS: Kam wie erwartet kaum zum Zug, zeigte aber, wenn er mal gespielt hatte, gute Ansätze als Davies-Backup. Muss defensiv noch stabiler werden.
JOSHUA KIMMICH: Was eine turbulente Hinrunde. Startete grandios in die Saison, glänzte mit sieben Scorerpunkten, ehe er mit seiner Corona- und Impf-Thematik die Schlagzeilen beherrschte. Hatte zuletzt mit Nachwehen seiner Infektion zu kämpfen.
LEON GORETZKA: Hatte schon bessere Halbserien. Wirkte zu Beginn nicht wirklich auf der Höhe, kam dann aber besser rein. Wurde jedoch zuletzt von Hüftproblemen ausgebremst.
MARCEL SABITZER: Enttäuschte bislang auf ganzer Linie und scheint immer noch nicht angekommen zu sein. Hatte große Anpassungsprobleme und wurde nach der Pleite in Augsburg von Nagelsmann öffentlich kritisiert. Da muss mehr kommen.
CORENTIN TOLISSO: Startete fast schon traditionell mit einer Verletzung in die neue Saison, profitierte dann aber von all den Ausfällen im Mittelfeld. War plötzlich gesetzt und spielte stark auf, wurde von Nagelsmann sehr gelobt.
MARC ROCA: Vielleicht die größte Überraschung. Spielte zunächst gar keine Rolle, sprang dann im Dezember in die Bresche, als Kimmich & Co. ausgefallen waren. Wusste seine Chance zu nutzen, und begeisterte damit auch den Trainer.
JAMAL MUSIALA: Hatte aufgrund der starken Konkurrenz zwischenzeitlich wenig Spielpraxis. Ließ in seinen Einsätzen aber seine Klasse aufblitzen und verzückte damit auch die Fans. Wusste zuletzt sogar auf der Sechs zu überzeugen.
MICHAEL CUISANCE: Zwei mickrige Kurzeinsätze sprechen Bände. Wurde von Nagelsmann nie berücksichtigt. Die Zeichen stehen auf Abschied.
SERGE GNABRY: Verlor im Laufe der Hinrunde seinen Stammplatz, berappelte sich danach aber wieder, und legte ein grandiose Gala gegen Stuttgart hin. Dennoch: Da kann noch mehr von ihm kommen.
KINGSLEY COMAN: Kleinere Blessuren sowie eine Herz-OP warfen den Franzosen zunächst zurück. Spielte sich danach mit starken Leistungen in die erste Elf und machte in vielen Partien den Unterschied aus. Eine bockstarke Hinrunde!
THOMAS MÜLLER: Ist in der Form seines Lebens. Kürte sich zuletzt erneut zum Vorlagen-König in der Bundesliga und stand in jedem Liga-Spiel in der Startelf. ''Müller spielt immer'', zählt also auch unter Nagelsmann.
LEROY SANE: Vielleicht DAS Meisterwerk von Nagelsmann? Der deutsche Nationalspieler erlebte mit den Pfiffen der eigenen Fans den vorläufigen Tiefpunkt, spielte danach aber als zweiter Zehner grandios auf. War unangefochtener Stammspieler.
ROBERT LEWANDOWSKI: Verlor zwar die Wahl zum Ballon d'Or, aber ließ sich davon nicht beirren. Hat jetzt schon wieder 30 Pflichtspieltore auf dem Konto und knackte zudem den nächsten Rekord von Gerd Müller. Auf ''Lewy'' war erneut Verlass.
ERIC MAXIM CHOUPO-MOTING: War da, wenn man ihn gebraucht hat. Erzielte acht Tore in 12 Partien, aber auch er fehlte seit Ende November wegen seiner Corona-Infektion. Dennoch ein zuverlässiger Back-Up für Lewandowski.
MALIK TILLMAN: Kam immerhin auf vier Kurzeinsätze bei den Profis und ließ sein Talent durchblicken. Dürfte es jedoch schwer haben in der Rückrunde.
JULIAN NAGELSMANN: War zuletzt in seiner Rolle als 'Außenminister' gefragt. Wirkte immer sehr eloquent und authentisch, entwickelte zudem das Bayern-Spiel weiter. Verhalf Sane zu alter Stärke. Das Pokal-Aus galt als Betriebsausfall.

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