Borussia Dortmund: Sebastian Kehl und Roman Weidenfeller äußern sich zu Marco Reus

Weidenfeller lobt Reus: "Zeugt von Größe" - auch Kehl äußert sich

Für BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl ist es überhaupt kein Problem, dass Marco Reus mit Beginn der Vorbereitung für die neue Saison sein Kapitänsamt niedergelegt hat. Für Kehl ist dies sogar ein Zeichen von Größe

Der Nachfolger von Marco Reus als Kapitän bei Borussia Dortmund wird neu bestimmt - von Trainer Terzic, Sportdirektor Kehl und Klubchef Watzke. Wer es wird, ist noch offen. Reus soll beim BVB aber dennoch weiter vorangehen Auch Ex-BVB-Torhüter Roman Weidenfeller reagiert.

"Marcos Entscheidung zeugt von Größe", sagte Dortmunds ehemaliger Torhüter Roman Weidenfeller exklusiv gegenüber skysport.de. "Er wird ein wichtiger Spieler bleiben. Der BVB kann die Verantwortung, die mit dem Kapitänsamt verbunden ist, auf andere Schultern verteilen. Das ist für den Verein zugleich eine gute Möglichkeit, um der nächste Generation mehr Verantwortung zu übertragen."

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Reus soll weiter wichtige Rolle einnehmen

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Auch Sportdirektor Sebastian Kehl räumt dem Routinier in Zukunft eine wichtige Rolle bei den Schwarz-Gelben ein. "Marco wird trotzdem weiter in der Verantwortung bleiben", sagte Kehl am Freitag am Rande des ersten öffentlichen Trainings der Saisonvorbereitung. "Er ist ein unglaublich wichtiger Spieler für Borussia Dortmund. Er wird weiter vorangehen wollen und wir werden ihn auch in die Verantwortung nehmen", kündigte Kehl weiter an.

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Nach fünf Jahren: Reus nicht mehr BVB-Kapitän

Der inzwischen 34 Jahre alte Offensivspieler Reus hatte am Donnerstag öffentlich erklärt, die Kapitänsbinde weitergeben zu wollen. Der gebürtige Dortmunder hatte in der vergangenen Saison beim Vizemeister keinen Stammplatz mehr. "Das zeugt von Größe. Es zeigt, dass er ein sehr großes Verantwortungsbewusstsein für diesen Club hat", sagte Kehl weiter und deutete an, dass die Zeit von Reus in Dortmund im kommenden Sommer endgültig enden könnte.

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Kehl zieht Parallele

"Ich habe das in meinem letzten Jahr auch gemacht", sagte Kehl zu Reus' Verzicht auf das Kapitänsamt. Der Vertrag von Reus, der 2012 aus Mönchengladbach gekommen war, endet im Juni 2024. "Wie das bei Marco ist - ob er vielleicht auch noch länger bleibt - das werden wir sehen"; sagte Kehl.

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Wer als Kapitän nachfolgt, ist noch offen. "Es gibt einige Kandidaten, die wir haben", befand der Dortmunder Sportchef. "Wir werden uns an diesen Diskussionen nicht beteiligen, haben aber natürlich einige Kandidaten im Kopf." Indes stellte Kehl klar, dass der neue Kapitän gemeinsam von Trainer Edin Terzic, Clubchef Hans-Joachim Watzke und ihm selbst bestimmt werde.

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