Bundesliga: Die Jugend-Teams vom FC Bayern und dem BVB

Bayern vs. BVB! Wer stellt die bessere Elf aus der eigenen Jugend?

Von Sky Sport

Image: Kevin Großkreutz (l.) und Thomas Müller (r.) sind noch immer Idole in den Vereinen, die sie ausgebildet haben.

Oft wird gesagt, dass große Mannschaften wie der FC Bayern oder Borussia Dortmund keine Spieler aus der Jugendschmiede hervorbringen können. Sky Sport zeigt, wie die beiden Teams aussähen, wenn sie aus dort ausgebildeten Kickern bestehen würden.

Der FC Schalke und der VfB Stuttgart gelten als zwei echte Talentschmieden, aus der einige künftige Stars hervorgegangen sind. Andere Vereine beneiden diese Klubs für ihre Jugendarbeit, während andere sich sicher sind, ähnlich gut aufgestellt zu sein.

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Großen Vereinen wird der Vorwurf gemacht, die Konkurrenz zu schwächen, statt auf die eigene Jugend zu setzen. Der BVB holt sich oft Talente, die sie dann weiterentwickeln können, wie Jadon Sancho oder Ousmane Dembele. Diese kommen jedoch nicht aus der eigenen Jugend. Die goldene Generation der Bayern-Talente um Thomas Müller wiederum ist schon eine Weile her.

Sky Sport zeigt dennoch, wie die beiden Teams heute aussehen könnten, wenn sie nur aus Spielen der eigenen Jugend bestehen würden.

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Zum Durchklicken: Die Top-Elf der FCB-Jugendspieler

TOR - Michael Rensing (Fortuna Düsseldorf): Der Keeper-Youngster überzeugt in der U17 und U19 der Münchner und wird 2003 in den Kader der Profis berufen. Immerhin 83 Spiele macht der 35-Jährige, bevor sein Vertrag 2010 nicht mehr verlängert wird.
ABWEHR - Marco Friedl (Werder Bremen): Der Österreicher wird 2008 mit zehn Jahren in die Akademie der Münchner geholt. Er durchläuft alle Stationen und darf 2018 sogar zwei Spiele für die Profis machen. Bei Werder schafft er dann den Durchbruch.
Mats Hummels (Borussia Dortmund): FC Bayern, BVB, FC Bayern, BVB. Obwohl es den Weltmeister im Jahr 2016 zurück nach München zieht, wo er schon als 8-Jähriger spielt und Profi wird, ist er nun wieder in Dortmund.
David Alaba (FC Bayern München): Der aus Wien gekommene Youngster integriert sich 2008 schnell in die U19 und schafft es bis 2010 Profi zu werden. Nach einem halben Jahr bei der TSG kehrt er 2011 zurück zum FCB und erkämpft sich einen Stammplatz.
Philipp Max (FC Augsburg): Vom großen Feind 1860 abgeworben hält es den Verteidiger drei Jahre in der U17 des FCB. 2010 wechselt der Linksverteidiger in die U19 von S04, doch auch hier verpasst er den großen Durchbruch. Der gelingt erst beim KSC.
MITTELFELD - Toni Kroos (Real Madrid): 2,3 Millionen Euro zahlt der FC Bayern 2006 für den 16-jährigen Spielmacher. Ein Jahr später unterschreibt Kroos als U19-Spieler seinen ersten Profi-Vertrag. Bei Real Madrid ist er seit 2014 Strippenzieher.
Adrian Fein (Hamburger SV): Der derzeit an den HSV verliehene Mittelfeld-Akteur durchläuft von 2005 bis 2018 alle Jugendabteilungen der Bayern. Nach erfolgreichen Leihen zu Regensburg und Hamburg könnte er im Sommer Bestandteil der FCB-Profis werden.
Emre Can (Borussia Dortmund): Der FCB holt den Abräumer 2009 für die eigene U17-Mannschaft aus Frankfurt. Er macht den üblichen Werdegang bis er 2013 nach einer Profi-Saison für fünf Millionen Euro nach Leverkusen wechselt.
ANGRIFF - Thomas Müller (FC Bayern München): Mit zehn Jahren schließt sich der Ur-Bayer der FCB-Akademie an. U17, U19, zweite Mannschaft und dann ab zu den Münchner Profis, wo er nach einer weiteren Verlängerung bis 2023 unter Vertrag steht.
Roberto Soriano (FC Bologna): Nach drei Jahren in diversen Jugendabteilungen bei den Bayern machen sich die italienischen Wurzeln des Offensivmanns bemerkbar. 2009 wechselt der heute 29-Jährige zur U19 von Sampdoria Genua.
Sandro Wagner (TJ Teda): Obwohl er seine komplette Jugend beim FC Bayern verbringt, überzeugt er in vier Spielen als Profi nicht. Über diverse Stationen landet der 2018 wieder bei den Münchnern und ist ein starker Back-up für Robert Lewandowski.

Zum Durchklicken: Das BVB-Team nur aus Spielern der eigenen Jugend

TOR - Daniel Heuer Fernandes (Hamburger SV): Nur die Saison 2010/2011 erlebt der Keeper in der U19 des BVB, ehe es ihn über einige Stationen im vergangenen Sommer zum HSV zieht. Dort ist der heute 27-Jährige die souveräne Nummer eins.
ABWEHR - Kevin Großkreutz (KFC Uerdingen): Der Dortmunder Jung verliert 2002 als ''zu schmächtiger'' Spieler seinen Platz in der Akademie. Über Ahlen landet er 2009 wieder beim BVB - diesmal bei den Profis und erfüllt sich dort seinen Lebenstraum.
Antonio Rüdiger (FC Chelsea): Nach drei Jahren in der U17 und U19 der Schwarz-Gelben wechselt der Innenverteidiger 2011 zum VfB Stuttgart. Dort nutzt er seine Chance und schafft den Sprung in die Profi-Mannschaft noch im selben Jahr.
Luca Kilian (SC Paderborn): Jugend, U16, U17, U19, zweite Mannschaft - doch zum Profi reicht es nicht. Seinen Durchbruch schafft der junge Verteidiger erst mit dem Sommer-Wechsel 2019 nach Paderborn, wo er in der Abwehr gesetzt ist.
Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): Im Juli 2005 zieht der gebürtige Magdeburger in den Pott. Nach drei Jahren in der U19 entdeckt Jürgen Klopp den Linksverteidiger und macht ihn zum Profi. Bis heute ist ''Schmelle'' dem BVB treu.
MITTELFELD - Nuri Sahin (Werder Bremen): Der jüngste Spieler der Liga-Historie überspringt die U19 und kommt 2005 als 16-Jähriger in den Profi-Kader. 2013 kehrt er nach den Stationen Madrid und Liverpool zurück, kann sich aber nicht durchsetzen.
Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen): Schon 2007/2008 ist der Spielmacher in der Jugend beim BVB. Er wechselt nach Wattenscheid, kommt drei Jahre später zu U19 zurück und setzt sich wieder nicht durch. Profi wird er erst 2013 beim HSV.
Mario Götze (Borussia Dortmund): Der Golden Boy von 2011 durchläuft alle Jugendstationen. Auch er wird von Jürgen Klopp zum Profi gemacht. Nach seinem Bayern-Wechsel kehrt er 2016 zurück nach Dortmund, wo er nun erneut vor einem Abgang steht.
ANGRIFF - Marco Reus (Borussia Dortmund): Der heutige Kapitän und damalige U17-Borusse wird wie Großkreutz 2005 nach Ahlen geschickt. Von dort aus geht es über Gladbach wieder zurück zum BVB. Ein weiterer Rückkehrer in der Top-Elf.
Christian Pulisic (FC Chelsea): 2015 erkennen die BVB-Scouts das Talent des US-Amerikaners und holen ihn in die Akademie. In nur einem Jahr folgt der kometenhafte Aufstieg in die U17, dann U19 und die erste Unterschrift unter dem Profi-Vertrag 2016.
Daniel Ginczek (VfL Wolfsburg): Trotz seiner überragenden Knipser-Qualitäten, die er sowohl in den U-Teams als auch der zweiten Mannschaft beweist, wird er bis 2011 nicht wirklich berücksichtigt. Nach zwei Leihen folgt der endgültige Abgang 2013.

Während der FC Bayern es geschafft hat, ein paar Spieler der eigenen Jugend zu echten Stars zu formen, lassen sich beim BVB einige Rückkehrer finden, die den Durchbruch erst im zweiten Anlauf geschafft haben. Beide Teams würden in der Bundesliga aber wohl oben mitspielen.

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