Borussia Dortmund hat zwei Wochen vor Saisonstart noch immer Bedarf im Sturm. Ex-Stürmer Mladen Petric schätzt die Situation ein und spricht über Lucien Favre.
Bei der Dortmunder Saisoneröffnung im Signal-Iduna-Park war auch der ehemalige BVB-Stürmer zu Gast. Petric absolvierte 29 Bundesligaspiele für die Dortmunder, erzielte dabei 13 Tore.
Der 37-Jährige sprach am Rande eines Freundschaftsspiels der BVB-Legenden über die Situation im Sturm. Er wünscht sich eine weitere Verpflichtung für die Offensive: "Es wäre nicht schlecht, wenn noch jemand kommt, der eine gewisse Anzahl an Toren garantiert und dahin geht, wo es weh tut. Bis zum 31. August ist noch viel Zeit."
Trainer Lucien Favre äußerte sich nach der Testspielniederlage gegen den SSC Neapel sehr verhalten zur Offensive. "Eigentlich will ich nicht darüber sprechen. Aber es ist klar, dass die Läufe in die Tiefe fehlen", sagte der 60-Jährige zu Sky Reporter Jesco von Eichmann.
Favre der richtige Mann
Mit dem neuen BVB-Coach arbeitete Petric bereits in der Schweiz zusammen. Die Borussia sieht der Kroate unter der Führung des 60-jährigen Fußballlehrers auf einem guten Weg: "Ich kenne ihn aus meiner Zeit in der Schweiz. Überall, wo er war, hat er Erfolg gehabt. Ich glaube, dass er das Maximum aus dem BVB rausholen wird."
Grund hierfür? Favres bisherige Bundesliga-Bilanz. " Er hat in Deutschland auch Teams, die mittelmäßig waren, ziemlich weit nach oben geführt", sagte Petric.