Champions League: Chaos beim Finale 2022 - Liverpool-Fans verklagen UEFA

Nach Chaos beim CL-Finale: Liverpool-Fans verklagen UEFA

Von Sky Sport

Image: Probleme beim Einlass der Fans vor dem Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool in Paris sorgten für Chaos.

Knapp 900 Fans des FC Liverpool, die das letztjährige Champions-League-Finale zwischen den Reds und Real Madrid in Paris besuchten, haben die UEFA nach dem Chaos im Vorfeld der Partie wegen Körperverletzung verklagt.

Die Anwaltskanzlei Leigh Day reichte am Montag offiziell eine Klage gegen die UEFA und UEFA Events ein, wie aus den öffentlich zugänglichen Akten der beim High Court eingereichten Fälle hervorgeht. Gegenüber der Agentur Reuters bestätigte die Kanzlei, dass sie Ansprüche im Namen von 887 Einzelpersonen und insgesamt 1.076 Klienten geltend gemacht hat.

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UEFA kündigte an, Fans "entschädigen" zu wollen

Zwei weitere Anwaltskanzleien, Pogust Goodhead und die in Liverpool ansässige Kanzlei Binghams Solicitors, kündigten vergangenes Jahr an, dass sie ebenfalls Liverpooler Fans vertreten, die die UEFA verklagen wollen. Der Verband reagierte nicht sofort auf eine Reuters-Anfrage nach einem Kommentar zu dem Rechtsfall.

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UEFA-General Theodore Theodoridis erklärte im März 2023, dass der Verband plant, Liverpool-Fans, die bestimmte Eintrittskarten besitzen, zu entschädigen. Die UEFA erkenne "die negativen Erfahrungen der Fans an diesem Tag an", so Theodoridis damals.

Polizei ging beim CL-Finale mit Tränengas vor

Das Finale am 28. Mai 2022 war erst mit 37 Minuten Verspätung angepfiffen worden, nachdem es chaotische Szenen rund um das Stadion gegeben hatte. Vor den Eingängen der Fanblöcke des FC Liverpool hatten sich lange Schlangen gebildet, es kam zu großem Gedränge in überfüllten Engpässen, die Polizei schritt dabei auch mit Tränengas ein.

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Bei den Vorfällen hatte es insgesamt 238 Verletzte gegeben. Laut eines unabhängigen Untersuchungsberichts trägt die UEFA als Ausrichter des Events die "Hauptverantwortung" für das Chaos.

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