Die Partie zwischen Atletico Madrid und Bayer Leverkusen war nicht nur für die Beteiligten nervenaufreibend. Auch Gruppengegner Porto verfolgte das Spiel mit größtem Interesse und am Ende lautstarker Erleichterung - im Flieger.
Gegen Ende der Partie zwischen Atletico Madrid und Bayer 04 Leverkusen überschlugen sich noch einmal die Ereignisse. Obwohl das Spiel schon beendet schien, zeigte Schiedsrichter Clement Turpin nochmal auf den Punkt und gab einen Handelfmeter für die Colchoneros. Nach längerer Diskussion stellte sich Yannick Carrasco beim Stand von 2:2 der immensen Aufgabe. Trifft er, wahrt Atletico die Chance aufs Achtelfinale, trifft er nicht, bleibt für Madrid höchstens die Europa League und der FC Porto würde vorzeitig in die K.o.-Phase einziehen.
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Jubelstürme im Flieger
Nicht nur, dass Bayer-Keeper Lukas Hradecky den Elfer parierte, Saul köpfte den abgewehrten Ball im Anschluss auch noch an die Latte. Den daraus resultierten Abpraller schoss Reinildo an die Hacke des im Weg stehenden Elferschützen Carrasco. Das Drama war perfekt und das Spiel beendet. Madrid und Leverkusen trennten sich unentschieden und müssen am letzten Spieltag im Fernduell noch das Ticket für die Europa League buchen.
Hunderte Kilometer entfernt, irgendwo im Himmel über Europa, brachen zu diesem Zeitpunkt Jubelstürme aus. Die Mannschaft des FC Porto verfolgte das Spiel, so ist es auf einem Social-Media-Video zu erahnen, im Livestream im Flugzeug. Als das Ergebnis feststand und die Portugiesen realisierten, dass sie im Achtelfinale der Champions League stehen, gab es kein Halten mehr - dank Elfer-Killer Hradecky.