Champions League: Spektakel, Fantastic Five, BVB-Horror - so lief die Gruppenphase

Die Tops und Flops der Gruppenspiele

Von Sky Sport

Tore, Triumphe, Tränen: Die Gruppenphase der Champions League hatte es in sich! Wir blicken zurück auf die sechs Spieltage und zeigen die Tops und Flops.
Geld schießt Tore: Das beweist die PSG-Offensive auf eindrucksvolle Weise! 25 Tore gelangen Neymar, Cavani und Co. in der Gruppenphase - neuer Rekord!
Apropos Rekord: 306 Treffer erzielten die Teams in den 96 Spielen. Noch nie gab es eine torreichere Gruppenphase.
Auch Cristiano Ronaldo gelang ein neuer Meilenstein: Durch seinen Treffer gegen Dortmund ist der Real-Star der erste Spieler, der in jedem der sechs Gruppenpartien traf. Mit neun Buden führt er die Torjägerliste an, fünf Spieler haben sechs Treffer.
Vier Tore wanderten in der Gruppenphase auf Kylian Mbappes Konto - und ein Rekord: Mit 18 Jahren, elf Monaten und 15 Tagen ist der Franzose der jüngste Profi, der in der Champions League die Marke von zehn Treffern knackte.
Richtig in Torlaune präsentierte sich auch der FC Liverpool: Dem Team von Jürgen Klopp gelangen gleich zwei 7:0-Siege: In Maribor und zu Hause gegen Spartak Moskau.
Die Reds also bärenstark - genau wie die anderen Premier-League-Vertreter ManUnited, ManCity, Tottenham und Chelsea. Fünf Teams aus einem Land hatte es zuvor noch nie im Achtelfinale der Königsklasse gegeben.
Diese Teams sorgten überraschend für Furore: Sowohl der FC Basel als auch Schachtar Donezk erreichten als Gruppenzweiter das Achtelfinale: Die Ukrainer ließen Neapel hinter sich, den Schweizern gelang sogar ein Sieg über ManUnited.
Auch die AS Rom ging in die stark besetzte Gruppe C nicht unbedingt als Favorit - holte sich vor Chelsea und Atletico Madrid aber sogar den Gruppensieg.
Vier Teams überstanden die Gruppenphase ungeschlagen: Besiktas Istanbul, Tottenham Hotspur, der FC Liverpool und der FC Barcelona. Tottenham holte mit 16 Zählern die meisten Punkte.
Die Katalanen rührten Beton an: Nur ein Gegentor kassierte Marc-Andre ter Stegen - absoluter Bestwert, genau wie der elfte Gruppensieg in Folge. Ohne Gegentor blieb bisher noch kein Team.
Vier Spiele, vier Siege - Besser könnte die Champions-League-Bilanz für Jupp Heynckes seit seiner Rückkehr nicht sein. Vor allem für seine überraschende Aufstellung bei der gelungenen Revanche gegen PSG gab es viel Lob.
Auch dafür gab es Respekt: In der Schlussphase der Partie gegen Besiktas wechselte RBL-Coach Ralph Hasenhüttl Dominik Kaiser und Marvin Compper ein - und bescherte den Leipziger Klubikonen damit die ersten Champions-League-Minuten der Karriere.
Die Gruppenphase brachte aber auch Flops, wie das Abschneiden der deutschen Teams. Zwar ist Platz drei für CL-Neuling Leipzig respektabel, dennoch erreichte mit dem FC Bayern nur ein Bundesligaklub das Achtelfinale. Das gab es zuletzt 2008/09.
Wie Leipzig kam zwar auch der BVB auf den Europa-League-Platz drei. Dortmund profitierte dabei von der noch schwächeren Bilanz von Nikosia. Zwei Punkte reichten in der CL-Gruppenphase noch nie zuvor für Platz drei - eine Horror-Bilanz fürs Bosz-Team.
Auch Atletico Madrid und Neapel hatten sicher nicht das Ziel, im neuen Jahr nur Europa League zu spielen. Als Gruppenletzter ganz ausgeschieden ist Monaco. Beim Vorjahres-Halbfinalisten gab es im Sommer jedoch einen erheblichen, personellen Umbruch.
Das schlechteste aller Teams aber kommt aus Portugal: Mit der Horrorbilanz von null Punkten und 1:14 Toren beendet Benfica Lissabon Gruppe A als abgeschlagenes Schlusslicht.

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