Choupo-Moting zu PSG: Die Gründe für die Transfer-Sensation

Tuchel holt den Ex-Schalker nach Paris

Von von Robin Schmidt

Darum macht der Wechsel von Choupo-Moting zu PSG Sinn

Mit dem Transfer von Eric Maxim Choupo-Moting sorgt Paris St. Germain für eine Überraschung. Neben Thomas Tuchel spielt auch der Berater eine Rolle.

Dass er demnächst eine Kabine mit Neymar teilen würde, dürfte für Eric Maxim Choupo-Moting bis vor kurzem noch undenkbar gewesen sein. Nach dem Abstieg mit Stoke City aus der Premier League wurde der Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Seine Zukunft war ungewiss, doch dann erinnerte sich Thomas Tuchel an den Kameruner.

Zum Transfer Update

Mit Sky Sport bleibst du am Ball: alle Wechsel, alle Gerüchte, alle Vertragsverlängerungen im Transfer Update.

Auf den ersten Blick ist der Wechsel von Choupo-Moting überraschend. Der Ex-Schalker ist kein Superstar, der PSG auf ein anderes Niveau heben wird. Das ist aber auch nicht seine angedachte Rolle. Er soll im Sturm als Back-Up für Edinson Cavani fungieren. "Wir haben seit Wochen einen Ersatz für Cavani gesucht. Und die Gelegenheit, die sich uns angeboten hat, ist Maxim. Er ist ein Spieler auf Top-Niveau", erklärte Tuchel.

Wittmann fädelt Wechsel ein

Dieser Inhalt kann auf dieser Seite leider nicht angezeigt werden
Komplette Version hier anschauen

Er kennt die Qualitäten des gebürtigen Hamburgers ganz genau. Der 45-Jährige holte den Angreifer 2011 zum FSV Mainz 05 und arbeitete drei Jahre mit ihm lang zusammen. Choupo-Moting profitierte aber auch von der guten Beziehung, die sein Berater mit Paris pflegt.

Roger Wittmann fädelte bereits die Wechsel von Julian Draxler sowie Thilo Kehrer ein und bringt nun seinen dritten Spieler beim Scheich-Klub unter. Für Sky Reporter und Frankreich-Experte Max Bielefeld ergibt der Deal Sinn. "PSG ist in der Offensive breiter aufgestellt und kann Cavani bei vier Wettbewerben auch mal Ruhepausen gönnen. Zudem gehen sie null Risiko ein", erklärte er.

Dieser Inhalt kann auf dieser Seite leider nicht angezeigt werden
Komplette Version hier anschauen

Transfercoup fix! Eintracht Frankfurt holt Trapp zurück

Der Transferhammer ist offiziell! Eintracht Frankfurt hat seinen ehemaligen Schützling Kevin Trapp zurück an den Main geholt.

Zumal der Scheich-Klub auf seine finanzielle Situation achten muss. Grund ist das Financial Fair Play. "Bislang geht man in Paris davon aus, dass rund 100 Millionen Euro mehr eingenommen werden müssen. Sei es durch Spielerverkäufe oder Sponsorenverträge", sagte Bielefeld. Stichdatum sei der 30. Juni 2019, doch bislang habe es noch keine Ansage von der UEFA gegeben, wie groß der finanzielle Überschuss sein müsse.

Bernat ein Wunschspieler von Tuchel

Deswegen habe Paris in diesem Sommer auf dem Transfermarkt deutlich defensiver agiert. Zu dieser neuen Ausrichtung passt die Verpflichtung von Juan Bernat, der für rund 14 Millionen Euro vom FC Bayern kommt. Auch dieser Transfer war so nicht unbedingt zu erwarten, doch der Spanier ist ein Wunschspieler von Tuchel.

Mehr dazu

So plant Tuchel mit Bernat bei PSG

"Er kennt ihn aus der Bundesliga und will bei Paris ein 3-5-2-System spielen lassen. Da könnte er gut reinpassen", sagte Bielefeld. Bernat könne seine offensiven Qualitäten besser zur Geltung bringen als beim deutschen Rekordmeister, da hinter ihm noch ein Innenverteidiger für Absicherung sorge.

Gehandelt wurden für die linke Seite auch Alex Sandro (Juventus), Danny Rose (Tottenham) und Wendell (Bayer Leverkusen). Deren Ablösen im Bereich zwischen 40 und 60 Millionen Euro hätten aber den Rahmen gesprengt.

Mehr zum Autor Robin Schmidt