Die 20 Vereine der 3. Liga haben ungeachtet der Transferrekorde im internationalen Fußball auch in dieser Sommer-Wechselperiode kaum Geld in die Hand genommen.
Lediglich Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC bezahlte für Marvin Wanitzek vom VfB Stuttgart knapp 100 000 Euro. Ansonsten setzen die Drittligisten fast durchweg auf ablösefreie Profis und Leihgeschäfte. Mit den letzten beiden der insgesamt 478 Transfers (239 Zugänge/239 Abgänge) des Sommers sicherten sich die SpVgg Unterhaching (Finn Porath vom Hamburger SV) und der FC Carl Zeiss Jena (Julian Günther-Schmidt vom FC Augsburg) per Leihe zwei Nachwuchstalente.
Drei Vereine gänzlich ohne Änderung
Seit dem Saisonbeginn hat sich vor allem beim VfL Osnabrück noch einiges getan. Weil mit Kwasi Okyere Wriedt und Nazim Sangaré zwei Leistungsträger abgeworben wurden, verpflichteten die Niedersachsen noch vier Spieler. Späte namhafte Abgänge verzeichneten auch die SpVgg Unterhaching, die ihren neuseeländischen Nationaltorhüter Stefan Marinovic zu den Vancouver Whitecaps in die Major League Soccer ziehen lassen mussten, und Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers, deren Angreifer Elia Soriano zu Korona Kielce nach Polen ging. Mit dem VfR Aalen, Preußen Münster und dem 1. FC Magdeburg blieben drei Vereine ohne jeglichen Zu- oder Abgang seit dem Saisonstart.