DFL: Weitere Mitgliederversammlung am Donnerstag - Auswechslungen, Hygiene-Konzept und Co.

DFL: Mitgliederversammlung am Donnerstag - das wird entschieden

Von Sport-Informations-Dienst (SID)

DFL: Das komplette Seifert-Statement im VIDEO

Zwei Tage vor dem Wiederbeginn der Saison in der Bundesliga und der 2. Liga wird die Deutsche Fußball Liga (DFL) zu einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammenkommen.

Bei der Video-Schalte am Donnerstag sollen die 36 Klubs der beiden Ligen "über die aktuelle Situation und diesbezüglich angestrebte Statuten-Änderungen" informiert werden, wie die DFL am Dienstag mitteilte.

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Entscheidung über Auswechselkontingent wird getroffen

Unter anderem steht die verbindliche Integration des Konzepts der "Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" als Anhang in die Spielordnung auf dem Programm. Des Weiteren fällt die Entscheidung über eine Erhöhung des Auswechselkontingents von drei auf fünf Spieler pro Partie in der aktuellen Saison. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hatten diese Regeländerung als Konsequenz der Coronakrise in der vergangenen Woche möglich gemacht.

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Die wichtigsten Säulen des DFL-Hygiene-Konzepts zum Durchklicken

TESTS: Am Training und Wettkampf beteiligte Akteure werden mindestens einmal wöchentlich getestet, in englischen Wochen sogar zweimal. Die Tests erfolgen immer am Tag vor den Spielen, um spätestens bis zur Abfahrt ins Stadion Klarheit zu haben.
POSITIVER BEFUND: Fällt ein Test positiv aus, so wird das Ergebnis an die Gesundheitsbehörden gemeldet, die betroffene Person sofort isoliert und deren Kontaktpersonen ebenfalls getestet.
Das bedeutet nicht, dass das gesamte Team unter 14-tägige Quarantäne gestellt wird – ob dies notwendig ist, entscheidet das jeweilige Gesundheitsamt. Die Klubs wurden aber aufgefordert, 'für einen ausreichend großen Kader im Saisonfinale zu sorgen'.
PERSONEN IM STADION: Auf dem gesamten Stadiongelände dürfen sich höchstens 300 Personen aufhalten. In jeder der drei Zonen 'Innenraum', 'Tribüne' und 'Außengelände' sind maximal 100 Personen zugelassen. Fans dürfen das gesamte Gelände nicht betreten.
Im Stadion-Innenraum werden sich nach dem Konzept der DFL während einer Bundesliga-Partie 98 Personen aufhalten. Dazu zählen 22 Feld- und 13 Ersatzspieler, fünf Schiedsrichter, vier Balljungen und 20 Mitglieder der Funktionsteams beider Mannschaften.
HYGIENE: Das oberste Gebot bleibt die Wahrung des Abstandes. Startelf und Auswechselspieler werden in der Kabine voneinander getrennt, auf Handshakes wird verzichtet. Darüber hinaus wird nur jeder zweite oder dritte Platz auf der Ersatzbank genutzt.
Dazu bleiben die Türen im Innenbereich der Stadien offen, das Essen für die Teams wird bereits abgepackt geliefert. Die DFL empfiehlt den Spielern, zuhause zu duschen. Die üblichen Pressekonferenzen nach dem Spiel finden virtuell statt.
TRAININGSBETRIEB: Bei Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings, findet dieses komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bei Ankommen der Spieler wird deren Temperatur gemessen, sich umziehen und duschen sollen die Profis zuhause.
Auch das gemeinsame Essen fällt aus und Fitnessgeräte müssen nach Gebrauch desinfiziert werden. Die Spieler sollen ihre Schuhe selber waschen und die Teams bei Auswärtsspielen – wenn möglich – ein exklusives Hotel mit wenig Personal beziehen.
PRIVATES: Solche Bilder wird es dieses Jahr nicht geben, denn auch für Fußballer gilt: Menschenansammlungen vermeiden, Abstände einhalten und regelmäßig Händewaschen. Dazu sind die Spieler angehalten, ihre eigenen Kontaktpersonen zu notieren.

Darüber hinaus teilte die DFL mit, dass sie keine zentralen Übersichten zu den Ergebnissen der verbindlichen Corona-Tests in den Klubs mehr veröffentlichen wird, stattdessen obliegt die Kommunikation nun bei den Klubs. Derzeit läuft die vierte Testreihe.

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Sport-Informations-Dienst (SID)

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