Die größten-Transfer-Flops der Bundesliga

Diese Spieler versagten nach dem Wechsel

Von Sky Sport

Wiese, Immobile, Bendtner und Co.: Nicht jede Millionen investieren die Bundesligisten sinnvoll. Sky Sport zeigt die größten Transfer-Flops der vergangenen Jahre.
Timothee Kolodziejczak: Acht Minuten. Das ist die Zeit, die Kolo in der Liga auf dem Platz steht. Er kommt im Januar vom FC Sevilla, doch die Hoffnung, ihn zu einem Führungsspieler der Fohlen zu formen, wird nie erfüllt.
Ryan Babel: Einst als großes Sturmjuwel von Ajax zu Liverpool gewechselt, kommt Babel 2011 nach Hoffenheim. Fünf Tore in zwei Jahren erweisen sich allerdings als miserable Ausbeute für den Stürmer, der im Jahr darauf das Missverständnis beendet.
Nicklas Bendtner: Die Freude ist 2014 riesig: Der Lord wird ein Wolf. In der Bundesliga aufblühen wird der Däne aber nicht - im Gegenteil: Er trifft lediglich drei Mal und flüchtet am Tiefpunkt seiner Karriere nach England.
Breno: Bayern verpflichtet 2008 den 18-Jährigen für zwölf Millionen Euro. Der Abwehrmann entwickelt sich jedoch zum Sorgenkind, kommt in drei Jahren auf acht Einsätze, zündet im Alkohol-Rausch seine Villa an und wird wegen Brandstiftung verurteilt.
Carlos Alberto: Der Mega-Flop von Werder Bremen kostet den Norddeutschen 2007 stolze 7,8 Millionen Euro. Absolviert nur zwe Ligaspiele, fällt eher abseits des Platzes durch eine Schlägerei mit Boubacar Sanogo auf. Wird 2010 ablösefrei abgegeben.
Angelos Charisteas: Der Transfer des EM-Helden bleibt für viele ein Rätsel: Magath holt ihn 2011 nach Schalke. Die magere Statistik: Fünf Spiele, ein Tor. Sechs Monate später kehrt er in die Heimat zurück.
Alen Halilovic: Der neue Messi soll er werden, als der HSV ihn 2016 vom FC Barcelona verpflichtet. Trifft einmal im Pokal, steht in der Liga sechs Mal auf dem Rasen und wird im Jahr darauf sang- und klanglos in Richtung Spanien ausgeliehen.
Ciro Immobile: Nach dem Weggang von Robert Lewandowski muss der BVB die Lücke im Sturm schließen. Der Italiener klingt nach der perfekten Lösung, doch diese Fußstapfen erweisen sich als zu groß: Nach einem Jahr kehrt er in die Heimat zurück.
Emre Mor: Wechselt 2016 als eines der größten Talente Europas zur Borussia, schnuppert ein Jahr lang Dortmunder Luft und verabschiedet sich nach zwölf Ligaspielen und einem Tor wieder aus Deutschland in Richtung Spanien.
Sidney Sam: Der Außenstürmer wechselt 2014 nach Gelsenkirchen und unterschreibt einen Vierjahresvertrag. Eineinhalb Jahre später wartet Schalke immer noch auf ein Tor. Wird immer wieder ausgeliehen und wechselt in diesem Sommer nach Bochum.
Jan Simak: 'Ich will hier weg. Wenn Hannover nein sagt, haben wir Krieg.' Auf diese Weise erzwingt das Enfant terrible 2002 seinen Wechsel zur Werkself. Fällt bei Bayer durch Eskapaden auf und verlässt Leverkusen nach zwei Jahren wieder.
Juan Pablo Sorin: Führt bei der WM 2006 Argentinien als Kapitän auf den Platz und wechselt Monate später trotz Knieschadens zum HSV. 2008 lösen die Hamburger den Vertrag wieder auf.
Albert Streit: Geht 2007 von Frankfurt zum FC Schalke. Dort unterschreibt er zwar einen dicken Vertrag, steht aber nur 14 Mal in drei Jahren auf dem Platz. Wird in die zweite Schalker Mannschaft verdonnert, ehe er 2011 S04 verlässt.
Tim Wiese: Der Keeper will mit Hoffenheim oben angreifen. Zehn Spiele später stehen die Kraichgauer auf dem 17. Platz. Der Keeper wird nach Disziplinlosigkeiten aussortiert und nach monatelangem Einzeltraining verabschiedet.

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