Die längsten Sperren in der Bundesliga

MSV-Trainer Norbert Meier kassierte 2005 eine kuriose Sperre: Er verteilt gegen Frankfurts Albert Streit einen Kopfstoß und versucht, Streit per Schwalbe als Bösewicht darzustellen. Die TV-Bilder klären auf und Meier wird für drei Monate gesperrt.
Frustfoul deluxe: Paolo Guerrero senst 2012 Stuttgarts Sven Ulreich an der Eckfahne um. Im vollen Lauf, von hinten, mit offener Sohle. Der Peruaner kassiert dafür Rot und eine Bedenkzeit von acht Wochen.
Axel Kruse verliert im Pokal 1993 die Nerven: Nach einem ausbleibenden Elfmeterpfiff beschimpft er den Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers und schubst ihn zu Boden – was Kruse zehn Wochen Pause und einen Gang vors Sportgericht einbringt.
Rekord-Pausierer: Levan Kobiashvili. Er verpasst 2012 Schiedsrichter Wolfgang Stark im Pausengang einen Faustschlag. Der DFB sperrt den Georgier für sieben Monate. Stark verklagte den Übeltäter zudem, was eine 60.000 Euro-Strafe zur Folge hatte.
WM-Aus wegen Verbalgrätsche: Erwin Kremers beleidigt 1974 den Schiedsrichter mit einem "blöde Sau". Als der nachfragt, legt Kremers nach: „Also jetzt nochmal für Doofe: Sie sind eine blöde Sau.“ Die Folge: 14 Wochen Sperre und keine WM für Kremers.
Faust auf Faust: HSV-Torwart Uli Stein verpasst 1987 Bayern-Angreifer Uwe Wegmann nach einem Zweikampf einen Faustschlag ins Gesicht. Im Boxen würde der Schiedsrichter anerkennend nicken, hier hagelte es Rot und eine Sperre von zehn Wochen.
Langjähriger Sperrenrekord: Friedhelm Konietzka stößt und tritt den Schiedsrichter 1966. Das reicht dem Rüpel aber noch nicht, anschließend schlägt er ihm auch noch die Pfeife aus dem Mund. Die Folge: Eine sechsmonatige Sperre.
1995 bespuckte ein Crystal-Palace-Fan Cantona und beleidigte ihn. Der Star-Angreifer ließ sich das nicht gefallen und streckte den Zuschauer per Kung-Fu-Tritt nieder. Cantona kassierte dafür eine achtmonatige Sperre.

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