FC Bayern News: Choupo-Moting boykottiert Spiel beim Afrika-Cup

Streit mit Nationaltrainer: Choupo-Moting sorgt mit Boykott für Eklat

Image: Eric Maxim Choupo-Moting erlebt einen enttäuschenden Afrika Cup.

Gastgeber Kamerun erkämpft sich beim Afrika-Cup im kleinen Finale nach einer furiosen Aufholjagd noch Platz drei. Für großes Aufsehen sorgt Bayern-Akteur Eric Maxim Choupo-Moting, der einen Einsatz gegen Burkina Faso verweigert.

Kamerun hat dank einer famosen Aufholjagd beim Afrika-Cup einen versöhnlichen Abschluss gefeiert. Die Gastgeber siegten im Spiel um Platz drei mit 5:3 im Elfmeterschießen gegen Burkina Faso mit Leverkusens Verteidiger Edmond Tapsoba. In der regulären Spielzeit hatte der Ausrichter einen 0:3-Rückstand in ein 3:3 verwandelt. Die Aufholjagd wurde jedoch überschattet vom Ärger um Eric Maxim Choupo-Moting.

Der Bayern-Akteur stand vor der Partie noch auf dem Spielberichtsbogen, weigerte sich anschließend jedoch, aufzulaufen. Als Grund nannte der Angreifer den Umgang mit ihm während des Turniers. "Ich habe mit dem Trainer (Toni Conceicao, Anm. d. Red.) gesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich für das Spiel psychisch nicht gut fühle wegen all der Dinge, die in den vergangenen Tagen passiert sind", sagt der 32-Jährige gegenüber Sports News Africa.

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Choupo-Moting "enttäuscht und sehr frustriert"

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Der 32-Jährige kam in den ersten vier Spielen des Turniers noch zum Einsatz, doch sowohl im Viertel- als auch Halbfinale blieb er gänzlich ohne Spielzeit. Für Choupo-Moting nicht nachvollziehbar. "Ich bin sehr enttäuscht und frustriert, weil ich gekommen bin, um der Mannschaft zu helfen, den Cup zu gewinnen. Und ich verdiene Respekt. Der Trainer hingegen hat mir gezeigt, dass er nicht zu hundertprozentig auf mich zählt", übte Choupo-Moting deftige Kritik an Conceicao.

Wie es für den Routinier nach diesem Eklat im Nationalteam weitergeht, ist offen. Unter Conceicao will der Stürmer jedenfalls nicht mehr auflaufen: "Ich habe kein Problem mit meinem Land Kamerun. Aber mit diesem Trainer ist das für mich nicht mehr möglich", sagte er und weiter: "Wir haben im Halbfinale 120 Minuten gespielt und er hat mich nicht einmal geholt. Für mich ist das ein Mangel an Respekt. Ich musste dem Trainer die Wahrheit sagen. Ich bin sehr enttäuscht und sehr frustriert."

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