Vorstandschef Oliver Kahn sieht den FC Bayern München auch aufgrund geringerer internationaler TV-Erlöse im Vergleich zu Top-Klubs anderer Ligen vor großen Herausforderungen.
Es bestehe dabei ein "erdrutschartiges Missverhältnis", sagte der ehemalige Nationaltorhüter der tz und dem Münchner Merkur (Mittwoch-Ausgabe). "Aktuell betragen die jährlichen Einnahmen aus den internationalen TV-Verträgen der Bundesliga weniger als 150 Millionen Euro pro Jahr - die Premier League kassiert im gleichen Zeitraum mehr als zwei Milliarden Euro."
Es brauche "Lösungen von Seiten der Bundesliga, wie diese gewaltige Differenz wieder verringert werden kann", betonte Kahn. Es gehe für die Münchner darum, "weiter innerhalb einer starken, international wettbewerbsfähigen Bundesliga zu den Top-5-Klubs in Europa zu gehören", sagte er.
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