Sportvorstand Hasan Salihamidzic vom FC Bayern ist mit der späten Transfer-Offensive des Triple-Sieger zufrieden und hat diese mit der Teilnahme am Champions-League-Finalturnier im August begründet. Deutliche Worte findet er zu einem Gerücht rund um Douglas Costa.
"Dem Erfolg beim Champions-League-Turnier haben wir alles angeordnet. Wir wollten die Mannschaft nicht durch Gerüchte zu kommenden oder gehenden Spielern belasten", sagte Salihamidzic gegenüber dem kicker. "Wir sind zufrieden".
Vor Toreschluss des Transfermarkts hatte der FC Bayern am Deadline Day nochmal zugeschlagen und vier neue Spieler verpflichtet: Ex-PSG-Spieler Eric Maxim Choupo-Moting, U21-Europameister Marc Roca, den Franzosen Bouna Sarr und Ex-Münchner Douglas Costa.
Zuvor hatte der Rekordmeister Wunschspieler Leroy Sane, Alexander Nübel und Tanguy Nianzou unter Vertrag genommen.
Salihamidzic dementiert Gerüchte um Costa-Einfluss
Zudem dementierte Salihamidzic Spekulationen über einen Einfluss der Profis bei der Verpflichtung von Rückkehrer Douglas Costa. "Das ist ein Märchen", sagte der 43-Jährige: "Bei Bayern sind die Aufgaben und Kompetenzen seit Jahrzehnten klar verteilt: Die Mannschaft spielt Fußball, die Vereinsführung kümmert sich um den Kader. Kaderplanung ist nicht Sache der Mannschaft."
Der Triple-Gewinner hat den Brasilianer Costa für ein Jahr von Juventus ausgeliehen. Der 30-Jährige war bereits von 2015 bis 2017 bei den Bayern aktiv. Seinen Abgang vor drei Jahren bedauerte der damalige Präsident Uli Hoeneß nicht allzu sehr: "Costa hat nicht funktioniert, weil er ein ziemlicher Söldner war, der uns charakterlich nicht gefallen hat."