HSV kurios: Mann mit Blumenkranz vom Rasen geführt

Verrückte Szene im Volksparkstadion

Hoffmann zu Pyro: 'Abstieg wurde von diesen Idioten überschattet'

Die schwarzen Pyro-Wolken überschatteten den Abstieg des Hamburger SV. Polizei-Hundertschaften, Reiter und Ordner waren auf dem Rasen, nachdem einige Chaoten aus dem HSV-Block Rauchbomben und Feuerwerkskörper geworfen hatten. Die Ordnungskräfte hatten alle Hände voll zu tun - und sie führten auch eine Person vom Platz, der einen Blumenkranz in den Händen hielt.

Wer war der ominöse Mann mit der Kappe? Es war Florian Schröder, Inhaber einer Firma, die als Pflanzenpartner offiziell mit dem HSV zusammenarbeitet.

"Wir wollten dort ein Gesteck mit 20 Schleifen ablegen, auf denen Fans unterschreiben können", erklärte Schröder der Bild. Mit der Einsatzleitung sei abgesprochen gewesen, dass nach Abpfiff der Partie gegen Mönchengladbach ein Teil des Rasens für die Fans freigegeben werden sollte.

"Wurde behandelt wie ein Flitzer"

Die Hamburger Fans rasten nach dem drohenden Abstieg völlig aus.
Vermummte Chaoten zündeln im HSV-Block mit Pyrotechnik.
Auch auf dem Platz landen Böller.
Eine riesige Rauchwolke steigt im Stadion auf.
Bild mit Symbolkraft: Von der Tribüne fliegt neben zahlreichen Böllern auch ein Trauerkranz.
Ein großes Aufgebot an Ordnern und Polizei versucht die Lage zu beruhigen.
Die Polizei rückt im Volksparkstadion sogar mit der Hundestaffel an...
... und hoch zu Pferde.
Ein Bild der Verwüstung.

Doch wegen der Randale im HSV-Block wurde das Spiel erst mit mehr als 15 Minuten Verspätung abgepfiffen - und der Florist wurde unsanft vom Platz geführt,

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"Ich wurde behandelt wie ein ausgeflippter Fan oder Flitzer", klagte Schröder. Ob schließlich doch noch jemand auf seinem Kranz unterschrieben hat, wurde nicht bekannt.

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