Rund sieben Wochen nach seinem Zusammenbruch bei der Europameisterschaft ist der dänische Profi Christian Eriksen erstmals nach Italien zurückgekehrt.
Medienberichten zufolge landete der 29-Jährige am Dienstag in Mailand und traf sich danach mit Inter-Boss Giuseppe Marotta. Außerdem soll der Däne in Mailand untersucht werden. Die durchgeführten Tests sollen klären, ob der Defibrillator, der Eriksen am 17. Juni eingesetzt wurde, entfernt werden kann oder nicht. Davon hängt die Spielgenehmigung für den 29-Jährigen für die Serie A ab.
Fabrizio Braconaro, Mitglied der wissenschaftlichen Kommission beim italienischen Verband FIGC, hatte in einem Radio-Interview betont, dass das Erteilen einer Spielgenehmigung für einen Profi mit eingesetztem Defibrillator nicht möglich sei.
Eriksen wird bei seinem Aufenthalt in Mailand auch den neuen Inter-Trainer Simone Inzaghi kennenlernen. Bisher gab es nur telefonische Kontakte.
Eriksen darf mit Defibrillator in Italien nicht spielen
Eriksen war am 12. Juni in Kopenhagen während des EM-Gruppenspiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Danach wurde ihm ein Defibrillator implantiert, der Herzrhythmusstörungen erkennt und im Notfall Schocks auslöst. Nun muss er sich zunächst weiter medizinisch untersuchen lassen. Eine Rückkehr des Mittelfeldspielers auf den Fußballplatz mit dem Meisterteam von Inter Mailand scheint in den kommenden sechs Monaten unwahrscheinlich.
Sein Vertrag bei Inter läuft noch bis Sommer 2024.