Kevin Großkreutz musste beim VfB Stuttgart nach einer Prügelei seine Koffer packen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Darmstadt 98 will der frühere Dortmunder wieder sportliche Schlagzeilen schreiben.
"Ich glaube, dass ich einen Fehler gemacht habe. Aber ich habe niemanden verletzt, sondern war zur falschen Zeit am falschen Ort", so Großkreutz über jene Aktion, die für ihn in der letzten Saison den Rauswurf beim VfB Stuttgart zur Folge hatte.
Anfang März lief ein Ausflug des 29-Jährigen mit Jugendspielern des VfB in einen Nachtclub aus dem Ruder. Es kam zu einer Schlägerei mitsamt Krankenhausaufenthalt. "Leider kann man heutzutage nicht mehr so einfach feiern gehen", gesteht der inzwischen geläuterte Weltmeister ein.
Der frühere BVB-Star hat sich für seinen Neuanfang mit Darmstadt 98 einen Traditionsverein ausgesucht. Großkreutz gefällt die Mentalität der Lilien. "Auf jeden Fall kann ich mich mit diesem Outlaw-Image identifizieren", so der Ex-Nationalspieler über seinen neuen Arbeitgeber.
"Wir wollen so erfolgreich wie möglich spielen und den Leuten hier was bieten. Wofür das am Ende reicht, das wird man sehen", sagt der frühere Nationalspieler.
Der 29-Jährige sehnt den Zweitliga-Start herbei. Zum Auftakt geht es am Samstag für Darmstadt gegen Greuther Fürth. "Endlich geht es los. Da können wir sofort zeigen, was wir draufhaben - Fürth hat eine gute Mannschaft", so Großkreutz.
Vor dem Zweitliga-Auftakt mit seinem neuen Klub stand für den Ex-BVB-Profi aber noch eine kleine Gesangsprobe auf dem Programm.
Der Neuzugang musste in der Kabine zum Einstand singen. "Verdammt ich lieb' Dich - dieses Lied habe ich mir ausgesucht", lacht Großkreutz. Ein Song, den er in der kommenden Saison noch öfter singen könnte - sollte er mit Darmstadt durchstarten.